ffmdirekt-frankfurt.de
ffmdirekt-frankfurt.de  

Studierende vor dem Campus der ISM in Frankfurt am Main Main / Quellenangabe: "obs/International School of Management (ISM)/ISM"

 

Gutes Ergebnis im Hochschul-Ranking der WirtschaftsWoche
ISM erneut unter den besten

privaten Wirtschaftshochschulen

18.01.2018 – 09:40
 

Dortmund (ots) - Der International School of Management (ISM) ist es erneut gelungen, hervorragende Ergebnisse im jährlichen Ranking der WirtschaftsWoche zu erzielen. In der aktuellen Umfrage kommt die private Wirtschaftshochschule auf Platz vier der besten privaten Fachhochschulen mit BWL-Schwerpunkt. Insgesamt belegt die ISM Platz 17 im diesjährigen Ranking. Damit ist die Hochschule seit mittlerweile zwei Jahrzehnten durchgehend auf Spitzenpositionen in diesem Ranking vertreten.

 

"Wir freuen uns über das gute Ergebnis der ISM", so ISM-Präsident Prof. Dr. Ingo Böckenholt. "Darüber hinaus sehen wir uns in der praxisorientierten und internationalen Ausrichtung unserer Studiengänge bestätigt, die unsere Studierenden ideal auf den Arbeitsmarkt vorbereiten." Für das Ranking wurden mehr als 500 Personalverantwortliche befragt, von welchen Hochschulen sie am liebsten Absolventen rekrutieren. Seit zwei Jahrzehnten ist die ISM durchgängig in den Top 20 des WiWo-Rankings vertreten und hält dem Vergleich mit rund 200 deutschen Fachhochschulen konstant stand. Dieses Jahr gehört sie erneut zu den besten zehn Prozent in Deutschland.

 

Ein Platz unter den Top 20 ist für die ISM als private Wirtschafshochschule mit nur rund 5.000 Absolventen ein sehr gutes Ergebnis. Umso mehr, weil das Feld der Fachhochschulen mit BWL-Ausbildung sehr eng beieinander liegt. Nur 1,6 Prozent trennen die ISM von Platz zehn in dem Ranking. "Die Abstände zu den Plätzen direkt vor uns sind äußerst gering. Deswegen haben wir den Ehrgeiz, uns in den kommenden Jahren noch weiter zu verbessern", sagt Prof. Dr. Böckenholt.

 

Auch in Zukunft wird die ISM daher verstärkt auf Internationalität und eine hohe Qualität der Lehre setzen. Ein gezielter Schritt in diese Richtung sind unter anderem die neuen Studiengänge, die die private Wirtschaftshochschule ab dem Wintersemester 2018/2019 anbietet. Hierzu zählen der Bachelor in International Sports Management und der Master in Digital Marketing. Auch ihr Kooperationsnetzwerk möchte die ISM in Zukunft um weitere praxiserfahrene Experten verstärken. Jüngster renommierter Neuzugang für das Kuratorium der ISM war die IBM Deutschland mit Arbeitsdirektor Norbert Janzen.

 

Hintergrund:

Die International School of Management (ISM) zählt zu den führenden privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. In den einschlägigen Hochschulrankings rangiert die ISM regelmäßig an vorderster Stelle.

 

Die ISM hat Standorte in Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln und Stuttgart. An der staatlich anerkannten, privaten Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft wird der Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen in kompakten, anwendungsbezogenen Studiengängen ausgebildet.

 

Alle Studiengänge der ISM zeichnen sich durch Internationalität und Praxisorientierung aus. Projekte in Kleingruppen gehören ebenso zum Hochschulalltag wie integrierte Auslandssemester und -module an einer der über 175 Partneruniversitäten der ISM.

 

 

NOZ / Sturmbedingte Zugausfälle:

Pro Bahn fordert neues Konzept

zur Bepflanzung an Gleisen

20.01.2018 – 07:00
 
 

Osnabrück (ots) - Vorschlag von Ehrenvorsitzendem Naumann: "Bäume erst in größerem Abstand pflanzen" - Häufung von wetterbedingten Komplettsperrungen - Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert von der Deutschen Bahn einen effektiveren Umgang mit extremen Wetterbedingungen. Als Folge der Einstellung des Zugverkehrs während des Orkans "Friederike" sagte der Pro-Bahn-Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag): "Sinnvoll ist direkt neben den Gleisen eine Bepflanzung mit Sträuchern und Büschen. Bäume sollten erst in einem größeren Abstand zum Gleis gepflanzt werden."

 

Laut Pro Bahn ergäben sich durch eine solche Bepflanzung zwei Vorteile: Umstürzende Bäume würden weitgehend von den Sträuchern und Büschen aufgefangen. Zum anderen würde hier keine "naturfreie" Trasse, sondern durch das niedrige Gehölz ein wertvoller Lebensraum für Insekten entstehen, erklärte Naumann. Das Konzept solle einvernehmlich zwischen Bahnbetreibern, Naturschutzbehörden und Fahrgastverbänden erstellt und wenn nötig mithilfe der öffentlichen Hand finanziert werden. Laut Pro Bahn habe es in den vergangenen Jahren, insbesondere 2017, eine Häufung von wetterbedingten Komplettsperrungen der Bahnstrecken gegeben.

 

 

18.01.2018

RUPPERT-Interview:

Bekämpfung von Antisemitismus

gesellschaftliche Aufgabe

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion Dr. Stefan Ruppert

gab dem „SWR2“ das folgende Interview. Die Fragen stellte Marion Theis:

 

Frage: Mehr als 70 Jahre nach Ende des Holocaust und fast 70 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik soll es einen Beauftragten für Antisemitismus geben. Wieso jetzt?

 

Ruppert: Das Anliegen hat natürlich einen aktuellen, aber leider auch einen sehr langen, historischen Hintergrund. Antisemitismus ist in der deutschen Geschichte leider ein Kontinuum, was ja auch zur größten Katastrophe unserer Geschichte geführt hat. Wir haben aber jüngst erlebt, dass es einige Ereignisse gab, die den Antisemitismus, den es seit vielen, vielen Jahrhunderten in Deutschland gibt, nochmal sichtbar gemacht hat, und wir haben jetzt mit diesem Antrag gemeinsam mit CDU/CSU, Grünen und der SPD auf dieses Phänomen reagiert. Für mich ist der Antisemitismus und seine Bekämpfung zuvörderst eine gesellschaftliche Aufgabe, und ein öffentlicher Beauftragter wird sicherlich diese Aktivitäten der Zivilgesellschaft nur flankieren und koordinieren können.

 

Frage: Der jüdische Historiker Wolffsohn sagt dazu, ich zitiere: „Das traurige Phänomen des Antisemitismus ist 3.000 Jahre alt. Wenn irgendein Politiker meint, er könne ein so tiefsitzendes menschheitliches Vorurteil durch die Einsetzung einer zusätzlichen Behörde beseitigen, dann ist das zwar sehr sympathisch, aber eben auch völlig naiv – um nicht zu sagen größenwahnsinnig.“ Ist da nicht etwas dran?

 

Ruppert: Ich finde den Kern des Arguments durchaus zutreffend. Wer sich darauf verlässt, dass in Zukunft ein Antisemitismus-Beauftragter das Phänomen beseitigt, der ist in der Tat naiv. Wer aber daran glaubt, dass ein solcher Beauftragter die bestehenden Initiativen der Zivilgesellschaft in Vereinen, in der christlich-jüdischen Gesellschaft, aber auch schon in den Moscheen zum Teil, in Kulturvereinen und so, wer das koordinieren kann, wer das unterstützen und fördern kann, der leistet als Antisemitismus-Beauftragter sicherlich einen wertvollen Dienst, und insofern sehe ich den Gegensatz nicht. Wir dürfen uns, wie gesagt, nicht darauf verlassen, dass die Arbeit eines Antisemitismus-Beauftragten sozusagen reicht oder gar irgendwelche Aufgaben alleine an diesen delegieren, sondern es ist unser aller Aufgabe, uns diesem Phänomen jeden Tag entgegenzustellen.

 

Frage: In Ihrem Antrag gegen Antisemitismus, den Sie heute zusammen einbringen, sind ja mehrere Maßnahmen vorgesehen, unter anderem sollen in den Deutsch- und Integrationskursen Einwanderer aus dem arabischen Raum vermittelt bekommen, dass Israel- und Judenschelte in Deutschland nicht geht. Das klingt zwar sinnvoll, aber wird das auch wirken?

 

Ruppert: Ja, das glaube ich schon. Wir wollen deutlich machen, dass das sozusagen zu unserem Kanon an kulturellen Werten, an Grundrechten und an Toleranzgebot gehört, dass wir uns dem Antisemitismus entgegenstellen. Auch da warne ich aber davor, zu tun, dass dieser neue Antisemitismus nur aus einer religiös-motivierten Gruppe kommt, dort gibt es ihn. Es gibt ihn auch in der Mitte der Gesellschaft. Der Antisemitismusbericht, der dies ja auch mal untersucht hat, hat das deutlich gemacht. Wer also auch da glaubt, es gibt nur bei der AfD oder bei der Linkspartei oder bei Zuwanderern dieses Phänomen, der greift zu kurz. Auch in meiner Partei oder der Union oder der SPD oder bei den Grünen hört man immer mal zumindest sekundären Antisemitismus, und im Bürgertum der Bundesrepublik Deutschland ist er auch immer mal wieder sichtbar geworden. Insofern ist es eben ein breiteres Phänomen, das man nicht auf eine Gruppe irgendwie abwälzen kann.

 

Frage: Hauptspielort dieses Antisemitismus ist ja das Internet. Da wimmelt es nur so von Judenhass und übelsten Beschimpfungen. Wie wollen Sie das denn in den Griff bekommen?

 

Ruppert: Ja, ich glaube, es ist auch da nur möglich, durch Bildung und durch Prävention und durch gesellschaftliche Arbeit was zu tun. Das Internet ist ja ein Ort, an dem Menschen ungeschützter und vielleicht auch unmittelbarer und ungefilterter in sozialen Netzwerken, aber auch in Foren, in Blogs ihre Meinungen kundtun. Ich bin kein großer Freund davon, das jetzt durch Netzwerkdurchsetzungsgesetze sofort zu unterbinden, weil dann beseitigt man das Symptom, aber nicht die Ursache. Dort, wo es strafrechtlich geboten ist, muss natürlich auch gegen so etwas vorgegangen werden. Aber wie gesagt, wir erreichen zu wenig, wenn wir Dinge löschen, die dann als Gedanken weiterleben.

 

Frage: Das heißt, man muss immer noch genauer hingucken und auf den Einzelfall schauen. Aber wie soll das in der Praxis funktionieren?

Ruppert: Ja, es ist, glaube ich, eine Aufgabe eines jeden Menschen und Bürgers, wenn er, wir kennen vielleicht auch solche Situationen, dass mal eine Redewendung gebraucht wird, die Juden etwas unterstellt oder dass ein Topos oder sekundärer Antisemitismus über Israel geäußert wird, und es ist unsere Aufgabe, uns dem entgegen zu stellen. Es hört sich leider kompliziert an und es ist auch kompliziert, weil wir werden das Phänomen nur bekämpfen können, wenn jeder Einzelne sich dieser Frage widmet und sagt, dort wo so etwas passiert, da stelle ich mich dem entgegen. Allein die Mittel des Antisemitismus-Beauftragten, das Strafrecht oder das Netzwerkdurchsetzungsgesetz werden sicherlich nicht ausreichen.

 

Frage: Ist dieser Antrag heute auch eine Reaktion auf judenfeindliche Äußerungen aus der AfD?

 

Ruppert: Ich finde, es ist eine Reaktion auf judenfeindlichen Äußerungen von allen Seiten. Die AfD hat leider das Phänomen ja auch, dass sie einerseits den Antisemitismus aus Zuwandererkreisen sozusagen brandmarkt und dagegen aktiv vorgehen will, andererseits den Antisemitismus aus eigenen Kreisen nicht richtig verfolgt, weil ihr eigener Abgeordneter in Baden-Württemberg nach wie vor Mitglied der AfD sein darf. Also da ist eine gewisse Ambivalenz, um nicht zu sagen Doppelzüngigkeit. Aber auch da wäre es parteipolitisch zu kurz gedacht, einen Antrag nur gegen eine einzelne Gruppe zu schreiben. Und insofern, finde ich, ist es klug, sich mit allen Formen des Antisemitismus in der AfD, leider auch noch in Teilen der Linkspartei, aber auch in breiten Teilen der Gesellschaft und auch in Gruppen der Zuwanderer zu befassen.

 

 

NOZ: Mehr Schusswaffen

in Deutschland registriert

16.01.2018 – 05:00
 

Vor allem kleine Waffenscheine nehmen laut Bundesinnenministerium zu -

Linke fordert ein Gegensteuern

 

Osnabrück (ots) - . Die Zahl der in Deutschland von Privatbesitzern registrierten Waffen ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Zum Jahresende waren 5,37 Millionen Schusswaffen beziehungsweise Waffenteile im Nationalen Waffenregister verzeichnet. Das waren rund 20.400 mehr als ein Jahr zuvor, wie aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervorgeht, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) vorliegen. Die meisten davon (3,6 Millionen) waren Langwaffen, also etwa Jagdgewehre, Büchsen und Flinten. Dabei hat sich der Zuwachs noch etwas beschleunigt: Von 2015 auf 2016 hatte das Plus etwa 16.100 betragen.

 

Auffällig ist der starke Anstieg bei den sogenannten kleinen Waffenscheinen. Ende 2017 zählte das Waffenregister 557.560 solcher Genehmigungen zum Tragen von Schreckschusspistolen oder Pfefferspray, das entsprach einem Plus von etwas mehr als 87.800. Allerdings hat sich die Steigerungsrate inzwischen etwas abgeschwächt. Noch 2016 war die Zahl der Anträge - besonders nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht - viel deutlicher gestiegen (um 183.830 Scheine).

 

Das Nationale Waffenregister (NWR) wurde 2013 in Betrieb genommen, um den legalen privaten Waffenbesitz in Deutschland einfacher erfassen zu können. Gespeichert sind Daten zu erlaubnispflichtigen Waffen wie Pistolen, Revolvern oder Gewehren.

 

Der Deutsche Schützenbund (DSB) mit 1,35 Millionen Mitgliedern nannte als Grund für den Zuwachs die zunehmende Attraktivität des Schießsports, der beliebt sei und nach den Erfolgen bei den Olympischen Spielen ein gutes Image habe. Der Deutsche Jagdverband (DJV) verweist auf die steigende Zahl von Jägern. Inzwischen besitzen nach Verbandsangaben mehr als 381.800 Deutsche einen Jagdschein.

 

Der Linken-Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko kritisierte die Zunahme der Schusswaffen und forderte: "Dieser Entwicklung müssen wir gegensteuern, denn mehr Waffen führen zu mehr Unsicherheit." Das sehe man etwa in den USA. Der Linken-Abgeordnete sagte: "Wir fordern Restriktionen, etwa höhere Hürden für Waffenbesitzkarte und Waffenschein."

 

 

 

ASB-Präsident Müntefering

verurteilt Gewalt an Rettungskräften

12.01.2018 – 09:59

 

Berlin (ots) - In der Silvesternacht gab es massive Übergriffe auf Rettungskräfte, die für hilfsbedürftige Menschen im Einsatz waren. Betroffen waren auch Kräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes. Sie wurden beschimpft, bespuckt, attackiert oder mit Raketen beschossen - ein nicht zu tolerierender Zustand, erklärt der Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes, Franz Müntefering. "Rettungskräfte, die sich für Menschen in Not einsetzen, verdienen Respekt und Wertschätzung, egal, ob sie beruflich oder ehrenamtlich engagiert sind. Jegliche Form verbaler Attacken oder gar Gewalt oder Behinderung ihrer Arbeit ist inakzeptabel und muss konsequent geahndet werden."

 

Müntefering bedankte sich für die klaren Stellungnahmen für die Rettungskräfte durch Medien und von Bürgerinnen und Bürgern. "Wir sehen diese Vorfälle, die sich ja nicht nur an diesem Tag und nicht nur in Berlin vermehrt ereignen, auch im Abstand von bald zwei Wochen nicht als erledigt an. Diese Entwicklung muss gestoppt werden und deshalb müssen solche Übergriffe für die Täter Konsequenzen haben."

 

Deshalb erhoffe er sich, dass die polizeilichen Ermittlungen erfolgreich verlaufen werden und die Täter identifiziert und bestraft werden können. "Aber das ist nur die Antwort auf den konkreten Fall in der Silvesternacht", erklärt der ASB-Präsident. "Das Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Rettungskräften und Vollstreckungsbeamten im letzten Jahr war ein wichtiger Schritt. Wir brauchen aber auch den offenen und eindeutigen gesellschaftlichen Diskurs zu diesem Thema und die klare Distanzierung der gesamten Bevölkerung von diesen Attacken, die die Hilfe für Menschen in Not dramatisch erschweren und überdies die Rettungskräfte selbst in Gefahr bringen, mit Leib und Leben."

 

Für den Arbeiter-Samariter-Bund und vergleichbare Organisationen, bei denen Ehrenamtliche freiwillig im Einsatz für Menschen in Not sind, bedeuten die widerlichen Attacken auch das Risiko, dass die Zahl freiwilliger Helferinnen und Helfer zukünftig sinken könnte. Franz Müntefering: "Für Staat und Gesellschaft wird das teuer. Für Menschen in Not und ihre Helfer wird dies ein Risiko. Für unsere Demokratie ist das blamabel. Das sind keine Dumme-Jungen-Streiche, sondern das ist verabscheuungswürdiges Verhalten, das bestraft werden muss."

 

Der ASB wird die Angebote für Deeskalations- und Gewaltpräventionstrainings ausbauen, um die eigenen Kräfte für solche Vorfälle so gut wie möglich zu schulen. Es stehen auch Angebote im Bereich der psychosozialen Notfallversorgung zur Verfügung. "Wir dürfen nicht vergessen, dass es hier nicht nur um körperliche Schäden geht, sondern auch psychische Verletzungen zurückbleiben. Denn letztendlich ist jede Rettungskraft auch ein Mensch", so Müntefering abschließend.

 

 

 

Die Deutschen haben gewaltige

Angst vor der Zukunft

  • Angst vor Internetkriminalität
  • Erwartung steigender Mieten
  • Klimawandel nicht gelöst, aber Sonnen- und Windenergie verlässlich etabliert
  • Informelle Bildung auf dem Vormarsch
  • Familie ist das Wichtigste im Leben

 

Das Jahr 2017 nähert sich seinem Ende und viele Bundesbürger blicken mit Spannung auf das kommende Jahr. Wer wird Deutschland zukünftig regieren? Bleibt die Wirtschaft stabil? Wer gewinnt die Fußball-Weltmeisterschaft? Wie entwickelt sich die Flüchtlingssituation? Und wie entwickelt sich die Lage in Nordkorea und den USA? All diese Fragen werden zweifellos das kommende Jahr begleiten.

 

Was aber erwarten die Bundesbürger von der entfernteren Zukunft? Und wie stellen sie sich das Leben im Jahr 2030 vor? Diese Fragen standen im Fokus der neuesten Untersuchung der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. Sie befragte hierfür über 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren in persönlichen Interviews zu ihren Erwartungen für das Jahr 2030.

 

Ein Kernergebnis lautet: Deutschland ist und bleibt in vielerlei Hinsicht das Land der Skeptiker und Pessimisten. So erwarten beispielsweise 84 Prozent der Befragten eine starke Zunahme der Kriminalität im Internet. 2008 waren es „nur“ 67 Prozent. Die Angst vor Verbrechen sieht der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Professor Dr. Ulrich Reinhardt, jedoch nicht nur online:

 

„Ob Angst vor Terroranschlägen oder Überfremdung, Einbrüchen oder dem Klimawandel – viele Bundesbürger haben das Gefühl, in unsicheren Zeiten zu leben. Parallel verlieren sie zunehmend das Vertrauen in Politik, Unternehmen und Medien. All diese Institutionen sind daher gefordert, mehr Sicherheit, Beständigkeit und Optimismus zu vermitteln sowie langfristige Lösungswege einzuschlagen.“

 

Alle Ergebnisse im Detail lesen Sie in der neuesten Forschung aktuell, 275, 38. Jg., 26.12.2017

 

 

 

Symbolfoto über 1&1

 

Und wieder ruft ein

falscher Polzeibeamter an

 
08.01.2018 – 15:00
 

Marburg-Biedenkopf (ots) - Stadtallendorf: Am späten Sonntagabend, 7. Januar rief wieder einmal ein falscher Polizeibeamter an und versuchte eine Seniorin in Stadtallendorf über ihre Vermögensverhältnisse auszufragen. In diesem Fall meldete sich gegen 21.50 Uhr der "Polizeiliche Bereitschaftsdienst" und gab an, dass man bei festgenommenen Einbrechern persönliche Daten der 86-Jährigen in einem Notizbuch gefunden habe. Die Angerufene ließ sich glücklicherweise nicht auf das perfide Spiel des Betrügers ein und legte auf. Betroffene, die sich bisher nicht gemeldet haben, nehmen bitte Kontakt mit dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Marburg, Tel. 06421- 4060, auf.

 

Hinweise der Polizei: Auch wenn Sie im Display die Notrufnummer 110 sehen, handelt es sich um keinen Anruf der Polizei. Sie können sicher sein, dass Sie die Polizei niemals über den Notruf anrufen würde. Auch würde Ihre Polizei Sie am Telefon nie über Ihre Vermögensverhältnisse ausfragen und Sie dazu bewegen, Geld oder Wertsache auszuhändigen. Die Beamten bitten Sie deshalb, nie Auskünfte am Telefon über die persönlichen Verhältnisse zu geben und niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen auszuhändigen, egal wie vertrauensvoll der Anrufer klingt!

 

Geben Sie daher niemals sensible Daten preis und lassen sich auch nicht durch Fangfragen aufs Glatteis führen, z.B.: "Gibt es denn bei Ihnen überhaupt etwas zu holen?"

 

Mit der Antwort " Nein, mein Schmuck und Bargeld" habe ich sicher im Tresor verstaut" hat der Täter bereits sein Ziel erreicht!

 

Fragen Sie nach dem Namen, der Dienststelle des angeblichen Polizeibeamten. Sollte eine Rückrufnummer genannt werden, rufen Sie dort nicht zurück. Ermitteln Sie über die Auskunft/das Telefonbuch die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle und erkundigen sich dort, ob von dort tatsächlich Anrufe getätigt wurden. Alarmieren Sie die Polizei bei dem geringsten Zweifel über die echte Notrufnummer 110, bei der keine Vorwahl einzugeben ist! Merken Sie sich Besonderheiten im Hinblick auf die Sprache (Akzent etc.) des Anrufers.

 

 

 
ANRUFER-PACK auch in Mainz:
Es sind meist Männer
08.01.2018 – 12:54

 

Mainz (ots) - Freitag, 05.01.2018: Schon am vergangenen Freitagabend wurden mindestens sieben Mainzerinnen UND Mainzer von falschen Polizisten angerufen. Angezeigt wurden die betrügerischen Anrufe von Seniorinnen und Senioren aus den Stadtteilen Innenstadt, Oberstadt, Hartenberg-Münchfeld und Gonsenheim.

 

Die überwiegend männlichen Anrufer behaupteten jeweils, von der Polizei zu sein und dass in der Nähe der Angerufenen ein Einbrecher festgenommen worden wäre, der den Namen und die Anschrift der Senioren dabei hätte. Die Mainzer sollten nun die Türen und Fenster schließen und aufpassen. Dann wollte der falsche Polizist wissen, ob Bargeld und Wertgegenstände im Haus aufbewahrt werden oder ob sie Geld im Banksafe oder auf dem Konto haben. Bei dieser Frage legten die angerufenen Mainzer spätestens auf und verständigten die richtige Polizei.

 

Meist war im Display der Senioren die Mainzer Vorwahlnummer und der Polizeinotruf erschienen. Diese Nummer ist falsch und soll Seriosität vortäuschen. Auch die Polizei in Mainz weist noch einmal darauf hin, dass von der echten Notrufnummer aus keine Anrufe gemacht werden.

 

 

 

KEINE MACHT DER MAFIA

in DEUTSCHLAND

BKA: Gemeinsamer Polizeieinsatz gegen die Organisierte Kriminalität - Mutmaßliche Mitglieder der italienischen kriminellen Organisation `Ndrangheta in Deutschland und Italien festgenommen

09.01.2018 – 10:17
 

Der gemütliche (?) Lieblings-Italiener gleich um die E>Schluss mit den schmutzigen Geschäften, die harmlos anfangen und in die auch viele Deutsche verstrickt sind. Der nette, freundliche Pizzabäcker ist die eine Seite, der skrupellose Kriminelle, der auch vor Kindern nicht Halt macht, die andere.

 

 

MAFIA-PARADIES DEUTSCHLAND:

Wie lange noch?

Bundesweite Jagd

auf kriminelle Gruppierungen

Fortsetzung von unserer Startseite

 

 

Wiesbaden (ots) - Das Neue Jahr begann heftig für untergetauchte Mafiosi: Am 9. Januar wurden in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen 11 mutmaßliche Angehörige der italienischen kriminellen Gruppierung `Ndrangheta von Kräften der Landespolizeibehörden festgenommen. Es handelt sich um 11 Männer im Alter von 36 bis 61 Jahren. Sie stehen im Verdacht als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung schwere Straftaten, wie Erpressung und Geldwäsche, begangen zu haben.

 

Die Festnahmen in Deutschland sind Teil einer Ermittlung der italienischen Strafverfolgungsbehörden, die heute in Italien zu über 160 Festnahmen in Kalabrien und sieben weiteren Regionen geführt hat: Ziel der Anti-Mafia-Ermittler ist es, die kriminellen Aktivitäten sowie die Funktionsweise und die Strukturen des Clans Farao-Marincola der kriminellen Gruppierung `Ndrangheta festzustellen. Die Gruppierung aus der kalabrischen Gemeinde Cirò gilt als übergeordnete Gruppierung mit großem Einfluss über die benachbarten Regionen hinaus.

 

Die einzelnen Strafvorwürfe reichen von versuchtem Mord, Erpressung, Geldwäsche und Verstoß gegen das Waffengesetz, internationaler Kfz-Verschiebung, illegalem Handel und illegale Verschiebung von Müll bis hin zu unlauterem Wettbewerb. Der Gruppierung sei es darüber hinaus gelungen, Einfluss auf bedeutende italienische Wirtschafts- und Handelszweige, wie zum Beispiel die Herstellung und den Verkauf von Fisch, Wein und Backwaren zu nehmen und den Gewinn aus diesen Geschäften auch in Norditalien und Deutschland zu investieren.

 

Die Festnahmen in Deutschland erfolgten auf der Grundlage von EU-Haftbefehlen, die zusammen mit weiteren Beschlüssen zur Durchsuchung und Vermögenssicherung erlassen wurden. Zuvor hatten die italienischen Strafverfolgungsbehörden Rechtshilfeersuchen an Deutschland gerichtet. Für die Justiz wurde die Rechtshilfe durch die europäische Justizbehörde Eurojust und für die Polizei durch das Bundeskriminalamt koordiniert. Heute wurde die Aktion in eigener Zuständigkeit der verschiedenen Justiz- und Polizeibehörden umgesetzt. Die weiteren Auswertungen dauern nach Abschluss der Festnahme- und Durchsuchungseinsätze noch an.

 

Die italienischen Strafverfolgungsbehörden haben heute Vormittag zu den vorläufigen Ermittlungsergebnissen eine ausführliche Presseerklärung veröffentlicht.

 

 

Straubinger Tagblatt

Schlag gegen die Mafia

09.01.2018 – 16:28
 

Straubing (ots) - Politik und Strafverfolger haben sich von der 'Ndrangheta hinters Licht führen lassen. Die Clans haben sich relativ ruhig verhalten und - wenn man einmal von dem Mehrfach-Mord in Duisburg 2007 absieht - nicht mit spektakulären Verbrechen von sich reden gemacht. Doch langsam neigen die paradiesischen Zustände für die Paten in Deutschland dem Ende zu. Gut so.

 

 

Allg. Zeitung Mainz

Verbrechen real
Kommentar von Reinhard Breidenbach zum Anti-Mafia-Einsatz

09.01.2018 – 18:45
 

Mainz (ots) - Es dauerte keine 48 Stunden, da wurde die Fiktion von Fakten überholt, wenn auch vergleichsweise unblutig. Die Deutschen und ihre Polizei nähmen die Mafia doch nicht wirklich ernst, hieß es am Sonntagabend im Ludwigshafener "Tatort". Der reale Einsatz am Dienstag beweist aber immerhin, dass das Problem der Organisierten Kriminalität offenbar doch nicht unterschätzt wird. Mafiöse Organisationen sind nicht nur eine Macht, sie sind brandgefährlich. Einschlägige Filme darf man spannend finden, aber zu verklären oder zu romantisieren gibt's da nichts, denn Filmblut unterscheidet sich fundamental von echtem.

 

Es geht um Verbrecher und Halunken. Sie bilden regelrechte Konzerne. So lange sie nicht auffallen wollen, ist ihnen nicht an Blutvergießen gelegen; sie schrecken aber auch nicht vor Mord zurück, wenn ihnen jemand bei ihren Milliarden-Geschäften in die Quere kommt. Vor allem die Ermordung italienischer Richter und Staatsanwälte in der Vergangenheit spricht eine deutliche Sprache. Doch auch Korruption ist ein effizientes Mittel, Menschen zum Schweigen zu bringen.

 

Es soll nicht nach deutschem Hochmut klingen, wenn die Frage gestellt wird, ob die bisweilen unübersichtlichen Politik- und Regierungsverhältnisse in Italien Anfälligkeiten und Schwachstellen nicht steigern und die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität nicht zusätzlich erschweren. Internationale Zusammenarbeit, ausreichende Ressourcen und sinnvolle Gesetze sind unerlässlich, insbesondere, wenn es um Gewinnabschöpfung und Observationsmöglichkeiten geht.

 

Datenschutz als Täterschutz - das wäre das Letzte, was man sich beim Anti-Mafia-Kampf erlauben könnte.

 

 

 

neues deutschland

Mafiaexpertin Reski:

Deutschland steckt in Sachen

Mafia-Bekämpfung in der Steinzeit

 
(Archiv 1.09.2017)
 

Berlin (ots) - Die italienische Mafia ist auch in Deutschland äußerst aktiv. Dennoch werde ihre Macht hierzulande weithin unterschätzt, meint die Mafiaexpertin und Autorin Petra Reski. "Wir sind in Deutschland in einer Art Steinzeit, was das Bewusstsein für das Problem betrifft", sagte Reski ivor kurzem (1. September 2017) im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Wochenendausgabe).

 

Die Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) über mögliche Gesetzesänderungen zur Beweislastumkehr sowie zur Ausweitung von Beschlagnahmungen hält Reski für Wahlkampfgerede. "Ich würde mir ja sehr wünschen, dass die Ankündigungen, die bei solchen Veranstaltungen gemacht werden, auch in die Tat umgesetzt werden. Aber ich bin da skeptisch, gerade was das Vorhaben angeht, bereits die Mafia-Zugehörigkeit unter Strafe zu stellen", erklärt die in Venedig lebende Schriftstellerin. Deutsche Staatsanwälte, mit denen sie im Gespräch sei, stellten immer wieder fest, "dass die Möglichkeiten zur Verfolgung der Mafia in Deutschland nicht annähernd mit denen in Italien vergleichbar sind".

 

In Italien könne man schon Güter konfiszieren, sobald die Clan-Zugehörigkeit von einer bestimmten Zahl von Quellen bestätigt ist. "Solch eine präventive Beschlagnahme ist in Deutschland undenkbar. Dabei betonen alle Anti-Mafia-Staatsanwälte, dass man die Mafia nur beim Geld treffen kann", so Reski.

 

 

ffmdirekt/heimatmein

VON HERZEN ZUR SACHE

Druckversion Druckversion | Sitemap
© ffmdirekt