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Grafik: Cochlea Implantat © Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG
(mit freundlicher Genehmigung)

 

Hören trotz Taubheit

auf beiden Ohren

 

Wolfgang Kutsche ist vollständig ertaubt. Trotzdem kann er seine Umwelt hören. Das verdankt er der Unterstützung und Bekräftigung seiner Selbsthilfegruppe; und einem kleinen Gerät in seinem Kopf.

 

Von Saskia Rößner

 

Von Schwerhörigkeit sind nicht nur alte Menschen betroffen. Bereits im Grundschulalter hörte Kutsche auf dem rechten Ohr immer schlechter. Gerade auf dem Schulhof, wo viele Kinder durcheinanderlaufen und -reden, war das eine Herausforderung für ihn. Bis zur vollständigen Ertaubung seines rechten Ohres dauerte es noch bis zur Volljährigkeit. Das linke Ohr des Lahntalers konnte glücklicherweise noch normal hören.

 

Kutsche wurde Bauingenieur, lebte ein relativ normales Leben, 30 Jahre lang. Dann schlich sich auch auf dem linken Ohr die Schwerhörigkeit ein. Dieses Mal dauerte es nur halb so lange bis er auch auf diesem Ohr nichts mehr hören konnte. 2007 war es so weit: Kutsche war auf beiden Ohren taub.

 

„Ich hatte massive Ängste, meinen Beruf nicht mehr ausüben zu können und aus meinem sozialen Umfeld ausgeschlossen zu werden“, erzählt der heute 68-Jährige. Baustellen besuchen, Gespräche mit Kunden führen, das Besprochene in Pläne umwandeln: Kann das ein Gehörloser? „Ich war Ende 50 als ich komplett ertaubte. In diesem Alter noch eine Umschulung zu machen und einen neuen Job zu finden, ist schwierig, selbst für Menschen ohne Behinderung.“

 

Frührente kam für ihn nicht in Frage.

 

Kutsche wollte mit seinen Fragen und Ängsten nicht alleine bleiben. Der Lahntaler besuchte eine Selbsthilfegruppe von Menschen, die ein Cochlea-Implantat tragen.

 

Die Innenohrprothese ermöglicht hörgeschädigten Menschen wieder das Hören. Es besteht aus einem Sprachprozessor und einem Implantat. Der Prozessor sitzt außen am Kopf und nimmt die Geräusche aus der Umgebung auf. Dann wandelt er sie in elektrische Signale um und leitet sie über eine Sendespule an das Implantat weiter. Dieses stimuliert über mehrere Elektroden unterschiedliche Hörnerven und erzeugt so verschiedene Töne.

 

Für das Einsetzen des Cochlea-Implantats ist ein chirurgischer Eingriff notwendig. Um damit anschließend hören zu können, ist zum einen die Feinabstimmung des Sprachprozessors nötig, zum anderen ein Lernprozess des Hörgeschädigten. Denn: Mit Cochlea-Implantat hören bedeutet anders hören.

 

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe erzählten Kutsche von ihren Erfahrungen mit dem Implantat und bestärkten ihn in der Überlegung, sich selbst eines einsetzen zu lassen. Noch im Jahr 2007 ließ er sich das kleine Gerät auf der linken Seite einsetzten. Ein Jahr später folgte das Implantat auf der rechten Seite. Jetzt kann er wieder hören, allerding mit Einschränkungen.

 

Je mehr Menschen um ihn herum sind und sprechen, desto schwerer fällt es ihm, das Gesagte zu verstehen; zum Beispiel bei einer Besprechung. Umso wichtiger ist es, dass die Teilnehmer sich gegenseitig ausreden lassen und dass immer nur einer spricht. Hohe Stimmlagen versteht Kutsche besser als tiefe. „Mittlerweile kann ich auch recht gut Lippen lesen“, verrät er, „aber bei Schnurr- und Vollbärten ist auch das nicht immer so einfach.“

 

Heute bereitet Kutsches Schwerhörigkeit ihm keine Ängste mehr: „Als Bauingenieur bin ich weiterhin selbstständig tätig. Ich habe gelernt, meine Schwerhörigkeit zu akzeptieren und mit ihr umzugehen. Allerdings wünsche ich mir manchmal mehr Verständnis für Hörgeschädigte in akustisch schwierigen Situationen.“

 

Dieser Wunsch richtet sich nicht nur an Kutsches Mitmenschen, auch an öffentliche Einrichtungen, Versammlungsräumen und Servicestellen. Diese könnten durch die Installation von Ringschleifenanlagen barrierearm gestaltet werden. Solche Anlagen senden das Tonsignal eines Mikrofons direkt an Hörgeräte und Cochlea-Implantate. Somit kommt das Gesprochene ohne störende Nebengeräusche direkt bei den hörgeschädigten Menschen an.

 

In der Selbsthilfegruppe ist Kutsche mittlerweile als Leiter der Erwachsenengruppe aktiv. Denn auch mit Cochlea-Implantat gibt es noch genug Probleme und Geschehnisse im Alltag, über die er sich mit den Gruppenmitgliedern austauschen möchte. Die Gruppe trifft sich etwa alle zwei Monate, die Erwachsenengruppe im Uniklinikum auf den Lahnbergen, die Eltern-Kind-Gruppe in Goßfelden. Termine werden auf der Internetseite der Selbsthilfegruppe angekündigt.

 

1. Marburger Selbsthilfetag

Am 7. April, dem Weltgesundheitstag, findet  ab 13 Uhr der 1. Marburger Selbsthilfetag im Erwin-Piscator-Haus statt. Neben einer offenen Podiumsdiskussion zum Thema Selbsthilfe werden zahlreiche Selbsthilfegruppen über ihre Angebote informieren. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Selbsthilfe interessieren, unabhängig davon, ob sie selbst eine persönliche Verbindung zum Thema haben.

Bei der Podiumsdiskussion wird eine Ringschleifenanlage für Hörgeschädigte vorhanden sein.

 

Kontakt zur Gruppe: Wolfgang Kutsche
Cochlea-Implantat Selbsthilfegruppe Mittelhessen
Telefon:  0 64 23 / 96 90 324
E-Mail: wolfgang.kutsche@arcor.de
www.ci-shg-mittelhessen.com

Termine: http://www.ci-shg-mittelhessen.com/Termine

 

Autorin Saskia Rößner

Foto zeigt Wolfgang Kutsche (Privatfoto)

Grafik zeigt das Cochlea Implantat © Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG
(mit freundlicher Genehmigung)

 

 

 

 

Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste:

Das sind die besten

Restaurants Deutschlands

 

Gerolstein (ots) -

   - Umfassendes Ranking, ermittelt anhand der Bewertungen von 
     Michelin, Gault&Millau, Feinschmecker, Varta, Gusto & Co.
   - Das sind die Top 20 der deutschen Spitzengastronomie
   - Kulinarische Rankings nach Bundesländern und Städten
   - Die höchsten Neueinsteiger: Top-Newcomer ist The O'Room auf 
     Usedom 

Gibt es Bewegung in der Rangfolge der kulinarischen Top-Adressen? Was tut sich in der Gastronomieszene der Städte? Welche Newcomer haben den steilsten Aufstieg hingelegt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet auch 2018 die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste. Sobald der neue Michelin, der Gault&Millau, Feinschmecker, Gusto, Varta, der Schlemmeratlas und der Große Restaurant & Hotel Guide vorliegen, ermittelt sie, wie sich die Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer auf das Ranking der deutschen Top-Gastronomie auswirken. Das Besondere: Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste erfasst alle 3.829 Restaurants, die professionell getestet und von einem oder mehreren nationalen Restaurantführern des Jahres 2018 empfohlen werden.

 

Als kostenlose App Restaurant Bestenliste und als Buch ist sie ein hilfreicher Begleiter, wenn es darum geht, ausgezeichnete Restaurants in ganz Deutschland zu entdecken.

 

Drei Neuzugänge unter den Top 20 - Aqua ist Deutschlands neue Nr. 1

 

Schon ein Blick auf die zwanzig führenden Restaurants zeigt, dass sich die Besten der Besten sowohl in Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Leipzig finden als auch in kleineren Städten und ländlichen Regionen. Nach Auswertung der aktuellen Restaurantführer zieht das Aqua (Wolfsburg) erstmals an der Schwarzwaldstube (Baiersbronn) vorbei und ist damit die neue Nr. 1 in Deutschlands Spitzengastronomie. Platz drei behauptet wie im Vorjahr das Gourmetrestaurant Vendôme (Bergisch Gladbach). Das Bareiss (Baiersbronn) steigt von Platz 6 auf Platz 4 und auch das la vie (Osnabrück) verbessert sich um zwei Rangpositionen auf Platz 7. Gleich drei Häusern gelingt erstmals der Aufstieg unter die besten 20: Das Restaurant Atelier im Hotel Bayerischer Hof (München) erobert Rang 14 der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste (2017: Platz 26), das EssZimmer in der BMW Welt (München) steigt von Platz 21 auf Platz 18, und dem Restaurant Schwarzenstein - Nils Henkel (Geisenheim) gelingt der Sprung von Platz 71 auf Rang 19.

   1. Aqua, Wolfsburg/ Niedersachsen (2017: 2)
   2. Schwarzwaldstube, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2017: 1)
   3. Gourmetrestaurant Vendôme, Bergisch Gladbach/ NRW (2017: 3)
   4. Bareiss, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2017: 6)
   5. Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl (Mosel)/ Saarland 
      (2017: 7)
   6. Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern/ Bayern (2017: 4)
   7. la vie, Osnabrück/ Niedersachsen (2017: 9)
   8. GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken/ Saarland (2017: 8)
   9. Tantris, München/ Bayern (2017: 10)
   10. Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg (2017: 
       12)
   11. Residenz Heinz Winkler, Aschau im Chiemgau/ Bayern (2017: 11)
   12. The Table Kevin Fehling, Hamburg (2017: 14)
   13. Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr/ Rheinland-Pfalz (2017: 
       13)
   14. Atelier, München/ Bayern (2017: 26)
   15. Dallmayr, München/ Bayern (2017: 20)
   16. Gourmet-Restaurant Falco, Leipzig/ Sachsen (2017: 16)
   17. Söl'ring Hof, Sylt - Rantum (2017: 17)
   18. EssZimmer in der BMW Welt, München/ Bayern (2017: 21)
   19. Restaurant Schwarzenstein - Nils Henkel, Geisenheim/ Hessen 
     (2017: 71)
   20. Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin (2017: 15) 

Quelle: Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2018

 

 

Rankings nach Bundesländern und Städten:

Deutschlands kulinarische Hochburgen

 

Deutschlands Süden liegt bezogen auf die Zahl der ausgezeichneten Restaurants weit vorn. Die sieben bundesweiten Restaurantführer für das Jahr 2018 empfehlen 762 baden-württembergische und 736 bayerische Häuser, auf Platz drei liegt Nordrhein-Westfalen (633), gefolgt von Rheinland-Pfalz (337) und Hessen (274). Als gastronomisch stärkstes unter den neuen Bundesländern erweist sich mit 113 empfohlenen Restaurants erneut Sachsen, vor Mecklenburg-Vorpommern mit 103 Spitzenrestaurants. Berlin punktet auch kulinarisch betrachtet als Hauptstadt: Hier kann der Gast unter 175 ausgezeichneten Restaurants wählen. Im Ranking der Städte folgen München (133 empfohlene Restaurants), Hamburg (123), Frankfurt (84), Köln (68), Düsseldorf (66) und Stuttgart (51). Rang 8 hält die Insel Sylt mit 36 Empfehlungen.

 

Höchster Neueinsteiger 2018 kommt von Usedom:

The O'Room by Tom Wickboldt

 

Unter den insgesamt 3.829 von den großen Restaurantführern empfohlenen Restaurants finden sich in den 2018er-Ausgaben 273 Neuzugänge. Der höchste Neueinstieg im Ranking der Gerolsteiner Bestenliste 2018 gelingt dem Restaurant The O'Room by Tom Wickboldt auf Usedom, das sich auf Anhieb Rang 173 holt. Acht weitere Newcomer konnten sich 2018 gleich mit ihrer ersten Empfehlung durch die Restaurantführer unter den 500 besten Restaurants Deutschlands platzieren:

 

Ranking der höchsten Neueinsteiger unter den Spitzenrestaurants

   1. The O'Room by Tom Wickboldt, Usedom - Heringsdorf (Platz 173)
   2. garbo zum Löwen, Eggenstein-Leopoldshafen (Platz 262)
   3. Showroom, München (Platz 276)
   4. Hofstube im Romantik Hotel Deimann, Schmallenberg (Platz 342)
   5. GOLVET, Berlin (Platz 351)
   6. Schwarz Gourmet, Kirchheim an der Weinstraße (Platz 367)
   7. FRITZ's FRAU FRANZI, Düsseldorf (Platz 421)
   8. Maiwerts in der Villa Herzog, Dresden (Platz 438)
   9. Schuhbecks in den Südtiroler Stuben, München (Platz 488) 

Quelle: Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2018

 

Über die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste

und die kostenlose App Restaurant Bestenliste

 

Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste wird erstellt auf Grundlage der sieben großen bundesweiten Restaurantführer: Michelin, Gault&Millau, Feinschmecker, Varta, Gusto, Schlemmer Atlas und der Große Restaurant & Hotel Guide. Die Noten für die Küche gehen ebenso in die Berechnung ein wie alle Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer. Auch der unterschiedliche Stellenwert, den die Gastronomen den verschiedenen Auszeichnungen beimessen, wird berücksichtigt. Dieses vom Magazin Sternklasse entwickelte Bewertungssystem ermöglicht eine präzise Bestimmung der Rangposition jedes Restaurants.

 

Die aktualisierte Version der App Restaurant Bestenliste mit integrierter Landkarte und Suchfunktion gibt es kostenlos im App Store und bei Google Play. Die gedruckte Version der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2018 (inklusive ausführlichem Kartenteil) ist über Amazon erhältlich.

 

   Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2018 
   ca. 200 Seiten inkl. Kartenteil 
   Preis 9,90 EUR 
   ISBN 978-3-00-058618-7 

 

 

Neues Jahr, neue Kulturhöhepunkte

2018 in Kunst, Literatur und bei Festen

 

Frankfurt am Main (kus) - Mehr Kultur? Ein schöner Neujahrsvorsatz! Das Jahr ist noch jung, mehr als 350 Tage liegen vor uns, um uns durch Frankfurts Museen und Ausstellungshäuser treiben zu lassen, Literaten zu lauschen, Lichtkunst zu sehen. Das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing hat die Ausstellungs- und Veranstaltungshöhepunkte 2018 zusammengetragen und auch die Daten der Frankfurter Volksfeste und Sportveranstaltungen gesammelt. Hier widmen wir uns den Monaten Januar bis Juni. Die Vorschau der zweiten Jahreshälfte folgt am 16. Januar.

Nicht ganz neu, dafür ausgesprochen erfolgreich und noch bis 6. Mai zu sehen ist „Jil Sander. Präsens“, die erste Schau überhaupt über das Schaffen der Modemacherin aus Hamburg, gezeigt im Museum Angewandte Kunst, erarbeitet von dessen Direktor Matthias Wagner K. Das MMK Museum für Moderne Kunst geht ebenfalls mit Bewährtem ins neue Jahr. „A Tale of Two Worlds. Experimentelle Kunst Lateinamerikas der 1940er- bis 80er-Jahre im Dialog mit der Sammlung des MMK“ läuft noch bis 2. April.

 

Rubens im Städel, Basquiat in der Schirn

 

Städel und Schirn holen im Februar zwei Schwergewichte nach Frankfurt. Vom 8. Februar bis 21. Mai zeigt das Städel mit „Rubens. Kraft der Verwandlung“ rund 100 Arbeiten des flämischen Meisters und widmet sich in der Schau einem bisher wenig beachteten Aspekt in dessen Schaffensprozess: Rubens' Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger. Malerei, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen von Rubens werden gemeinsam mit Werken von Tizian, Tintoretto, Rottenhammer, van Tetrode und anderen mehr gezeigt.

 

Der US-Amerikaner Jean-Michel Basquiat ist vom 16. Februar bis 27. Mai der Star in der Schirn. 30 Jahre nach der letzten Präsentation seiner Arbeiten in Deutschland zeigt die Kunsthalle mit „Basquiat. Boom for Real“ eine Überblicksschau, die die Beziehung des Graffitikünstlers, Malers und Zeichners zu Musik, Text, Film und Fernsehen herausstellt. Jean-Michel Baquiat lebte von 1960 bis 1988 und gilt als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ende der Schau wird die Schirn Kunsthalle von Juni bis September saniert, hat jedoch in Teilen geöffnet.

 

Alles neu, fast alles Kentridge

 

Wiedereröffnet in neuen Räumen und mit neuem Namen wird im Februar das Kindermuseum, das dann „Junges Museum“ heißt, und nach zehn Jahren an der Hauptwache in den Saalhof zurückkehrt. Sein Mutterhaus, das Historische Museum, lädt auch 2018 wieder alle Frankfurter in sein Stadtlabor ein. Unter dem Titel „Wie wohnen die Leute?“ können die Besucher gemeinsam heutige Wohnrealitäten erforschen. Auftakt des Stadtlabors ist am 31. Januar, die Forschungsergebnisse werden ab Mai 2019 in den Ausstellungsräumen des Hauses präsentiert.

Ein außergewöhnliches Projekt haben sich die Kuratoren des Liebieghauses ausgedacht. Vom 22. März bis 26. August laden sie den Südafrikaner William Kentridge ein, 32 Räume des Hauses zu bespielen. Sein Installationen und raumfüllenden Arbeiten treten dabei im Dialog mit den Skulpturen der Liebieghaus-Sammlung.

 

Von großer Oper, besten Bauten, Bordellen und Bohème

 

Das Deutsche Architekturmuseum zeigt vom 27. Januar bis 6. Mai in „DAM Preis 2018“ die 25 besten Bauten in und aus Deutschland und vom 24. März bis 13. Mai mit „Große Oper – viel Theater?“ Bühnenbauten im europäischen Vergleich. Nur einen Monat später, am 21. April, startet an selber Stelle „Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt“. Gleich nebenan feiert das Deutsche Filmmuseum den 50. Geburtstag von Stanley Kubricks „2001: A Space Odyssey“. Die Party dauert vom 21. März bis 16. September.

 

„Banker, Bordelle & Bohème“ – das Institut für Stadtgeschichte lädt seine Besucher ein, die Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels auszukundschaften. Ende des 19. Jahrhunderts als modernes Vorzeigeviertel zwischen Stadtzentrum und dem damaligen Centralbahnhof erbaut, wurde es in der noch jungen Bundesrepublik eines der drei globalen Pelzhandelszentren und bald auch Herz des Frankfurter Rotlichtmilieus. Von den klassizistischen Villen zu den Bankentürmen, von der Drogenszene zur Gentrifizierung – vom 29. Mai bis 7. April 2019 können Besucher die wechselvolle Historie des kleinsten Frankfurter Stadtteils nachvollziehen.

 

Fotografie-Triennale sucht Extreme

 

Gleich mehrere Frankfurter Häuser wirken bei „RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain 2018“ mit. Die Triennale stellt unter dem Titel „Extreme“ Fragen wie: Was gilt angesichts der digitalen Flut ungefilterter und unzensierter Bilder überhaupt noch als extrem? Das MMK Museum für Moderne Kunst sucht vom 24. Mai bis 9. September in seinem Haupthaus in der Braubachstraße Antworten mit der Schau „Contemporary Nomads. Cao Fei, Richard Mosse, Paulo Nazareth“. Das Museum Angewandte Kunst zeigt in der gleichen Zeit Arbeiten von Antoine D’Agata, Martin Liebscher, Inez van Lamsweerde und vielen mehr.

Übrigens: In allen städtischen Museen gilt auch in diesem Jahr: Eintritt frei für Kinder und Jugendliche sowie Studenten der Goethe-Universität und der University of Applied Scienes.

 

Festivals für Klein und Groß, drinnen und draußen

 

Speziell an Kinder und Jugendliche richtet sich das internationale Theaterfestival „Starke Stücke“, das vom 27. Februar bis 12. März in Frankfurt und der Region gefeiert wird. Vom 18. bis 23. März bespielen internationale Lichtkünstler bei der Luminale 2018 verschiedene Orte, lassen Fassaden und Objekte in Frankfurt und Offenbach leuchten. Um ein Beispiel herauszustellen: Das italienische Designstudio Karmachina zeigt auf der Fassade der Alten Oper deren Geschichte von Gründung über Zerstörung bis zum Wiederaufbau.

Am 5. Mai laden die Kunsthäuser, Off-Spaces und Ausstellungsräume beider Städte ein, bei der Nacht der Museen bis in die frühen Morgenstunden durch ihre Räume zu streifen, zu essen, zu trinken und zu feiern. Vom 4. bis 10. Juni können die Besucher von „literaTurm – Literaturfestival FrankfurtRheinMain“ in Hochhäusern und anderen ungewöhnlichen Orten Lesungen, Gesprächen und Diskussionen verfolgen.

 

Wo es rund geht – festlich und sportlich

 

Das Frankfurter Volksfestjahr beginnt 2018 zeitig – mit der Frühjahrsdippemess, deren Fahrgeschäfte vom 23. März bis 15. April auf dem Festplatz am Ratsweg die Nerven kitzeln. Vom 19. bis 22. Mai feiert die Stadt ihren Nationalfeiertag mit vier Tagen Rummel im Stadtwald, vom 27. Juni bis 6. Juli wird der Opernplatz beim gleichnamigen Fest zur Freiluftfressmeile.

Der Mai wird in Frankfurt traditionell mit dem Radrennen – Achtung, neuer Name – „Eschborn-Frankfurt“ eingeleitet. Am 9. Mai startet am Mainufer das 9. Frankfurter Ruderfest und am 7. Juni treffen sich tausende Läufer zum J.P. Morgan Lauf durch die Straßen der Innenstadt.

 

 

 

 

Rezension

Daniel Böcking

"Ein bisschen Glaube gibt es nicht"

 

Gütersloher Verlagshaus; gebunden, 224 Seiten, 17,99 Euro

 

Ein bisschen Glauben gibt es nicht. Nachfolge bedeutet Nachfolge im Schatten des Kreuzes, also: Radikale Umkehr. Neuanfang. Bekenntnis. Geht das denn überhaupt bei uns im 21. Jahrhundert? Ja - und wie genau, beschreibt Danile Böcking.

 

Über die Hilfsorganisation humedica, die in Krisengebieten arbeitet, lernte Böcking Christen kennen, die für ihn etwas Besonderes ausstrahlten. Fasziniert begibt er sich daraufhin auf die Suche. Das Buch beschreibt seinen ganz eigenen Weg zum Glauben an den Gott der Bibel inklusive Abwägung der Kosten, Lebensübergabe und Neuausrichtung des Alltags.

 

Es ist für uns ein ein eher ungewöhnliches Buch, denn wie passt ein Buch ausgerechnet vom stellvertretenden Chefredakteur von Bild.de zur Stimme der Märtyrer? Märtyrer sind, vom Wort her, zunächst einmal Zeugen. Zeugen des Evangeliums. Als HMK berichten wir immer wieder von den Blutzeugen in den Ländern der Märtyrer. Aber wir wollen gleichzeitig auch zeigen, wie wir selber zu Zeugen werden können da, wo Gott ims hingestellt hat. Was braucht unser Land mehr als Christen, die Jesus und sein Wort ohne Scheu bekennen?

 

Dazu macht dieses Buch Mut.

 

Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V. - Tüfinger Straße 3 - D-88690 UhldingenMühlhofen (Rezension aus: "Länder der Märtyrer 2018", Jahrbuch der Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK)"

 

 

 

Buch-Empfehlung

PETER HAHNEs

beste Kolumnen

"Raue Sitten, freche Lügen!"

240 Seiten für nur 10 Euro! - Die Klartext-Themen nach der Bundestagswahl - was jetzt wirklich wichtig ist.

by BASTEI LÜBBE(SPIEGEL-Beststeller)

 

Bauchhirn

Wie Darm und Kopf

miteinander kommunizieren

05.01.2018 – 09:00
 
 
Titelbild HausArzt-PatientenMagazin 1/2018 / Quellenangabe: "obs/Wort & Bild Verlag - HausArzt - PatientenMagazin"
 

Baierbrunn (ots) - Wer den Darm allein auf seine Verdauungsarbeit reduziert, unterschätzt das Organ und seine Wirkung auf unsere Gesundheit. So ist es zum Beispiel direkt mit dem Gehirn verbunden und beeinflusst über das sogenannte Bauchhirn auch unsere Gefühle. Die Verbindung laufe über Nervenstränge, sagt Professor Michael Schemann, Humanbiologe und Co-Autor des Bestsellers "Darm an Hirn!", im Patientenmagazin "HausArzt". "Dass in der Darmschleimhaut ähnlich viele Nervenzellen wie im Rückenmark sitzen, wissen wir schon länger. Das Faszinierende: Dieses sogenannte enterische Nervensystem verfügt über alle Botenstoffe, die im Gehirn eine Rolle spielen."

 

Das Bauchhirn sende, neben anderen Systemen, Hunger- oder Sättigungssignale. "Es signalisiert dem Kopfhirn, dass Sie etwas essen sollten. Dann spüren Sie Hunger." Komme es zu Fehlfunktionen im Darm, mache sich das natürlich im Nervenkostüm bemerkbar. "Wer unter Verstopfung leidet, fühlt sich dann im wahrsten Sinne des Wortes 'scheiße'."

 

Umgekehrt reagiert der Darm auf Kopfgefühle wie Stress: "Bei intensiven Belastungen schüttet das Gehirn Stresshormone aus", so Schemann. "Diese gelangen über die Blutbahn in den Darm und wirken dort auf die Immun- und Nervenzellen. Das beeinflusst die Darmbewegungen und die Verdauungssäfte."

 

Umfassende Informationen darüber, wie der Darm funktioniert, was sein Immunsystem leistet und wie sich Verdauungsprobleme vermeiden lassen, finden Leser in der neuen "HausArzt"-Titelgeschichte.

 

Das Patientenmagazin "HausArzt" gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus.

Die Ausgabe 1/2018 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

 

 

SYLTER WENDUNGEN

 

2018 werden auf der nordfriesischen Traum-Insel Sylt viele bekannte Restaurants einen neuen Pächter erhalten, oder einige Monate wegen Umbaus geschlossen sein, berichtet Antje Rolke von Sylt TV im Newsletter. Neben "Wonnemeyer" und der "Sturmhaube" sind auch das "La Grande Plage", das "Luckys Bowlingcenter" und der "Kampener Pesel" betroffen.

 

 

 

Wasser wirkt -

Fit, gesund und schön

mit Kneipp-Güssen

 

(epr) In der kalten Jahreszeit sind die Abwehrkräfte besonders gefordert. Um sie zu stärken, sind Wasseranwendungen ideal. In der Kneipp-Therapie haben sie sich seit Langem bewährt, um Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern. Der Vorteil: Sie lassen sich einfach und zeitsparend im eigenen Bad durchführen. Regelmäßig angewendet, können sie einen gesundheitsbewussten Lebensstil optimal unterstützen – und das nicht nur im Winter, sondern das gesamte Jahr hindurch.

 

Wie einfach sich gesundheitsfördernde Wasseranwendungen in den Alltag integrieren lassen, zeigt LifeSpa von Dornbracht. LifeSpa umfasst eine Vielzahl spezialisierter Produkte und Lösungen für das Bad – unter anderem auch ein Gießrohr für den Waschtisch sowie einen Kneipp-Schlauch für die Dusche. Dank ihres speziellen Laminarstrahls, der die Haut vollständig ummantelt, ermöglichen sie eine besonders effektive Durchführung von Kneipp-Güssen. Der Beinguss beispielsweise wirkt entspannend und unterstützt die Abwehrkräfte: Beginnend an der rechten äußeren Fußspitze einen kalten Wasserstrahl an der äußeren Seite des rechten Beins entlang zur Leiste führen. Kurz verweilen und anschließend auf der Innenseite wieder abwärts führen. Die Anwendung am linken Bein wiederholen. Der Armguss dagegen erfrischt und macht fit für den Tag: Beginnend an der Außenseite der rechten Hand kaltes Wasser langsam aufwärts bis zur Schulter gießen. Kurz verweilen und anschließend auf der Innenseite wieder abwärts gießen. Die Anwendung in gleicher Weise am linken Arm wiederholen. Der Gesichtsguss, auch „Schönheitsguss“ genannt, wirkt durchblutungsfördernd und hautstraffend: Beginnend an der rechten Schläfe kühles Wasser in geraden Strichen über die Wange abwärts und wieder aufwärts gießen – insgesamt drei Mal. Den Vorgang auf der linken Seite wiederholen. Anschließend den Wasserstrahl drei Mal über die Stirn führen. Zum Schluss das Gesicht drei Mal mit dem Wasserstrahl umkreisen. Richtig durchgeführt versprechen die Anwendungen ein deutliches Mehr an Wohlbefinden und unterstützen eine gesunde Lebensweise.

 

Weitere Informationen unter lifespa.dornbracht.com/health.

Fotohinweis In der Kneipp-Therapie haben sich Wasseranwendungen seit Langem bewährt, um Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern. Mit einem Gießrohr für den Waschtisch und einem Kneipp-Schlauch für die Dusche bietet Dornbracht spezialisierte Produkte, um Kneipp-Anwendungen einfach in den Alltag zu integrieren. (Foto: epr/Dornbracht/Stephan Abry)

 

 

Darmstädter Losglück:

Die Honoratioren - aber auch

100 Bürger sind willkommen ...

Darmstadt (Pressemitt.) -  Wie in den vergangenen Jahren verlost die Wissenschaftsstadt Darmstadt 100 auch in diesem Jahr wieder Freikarten für 100 Bürgerinnen und Bürger für den städtischen Neujahrsempfang am Sonntag, 28. Januar, um 11 Uhr. Alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Darmstadt sind herzlich dazu aufgerufen, sich für die zu verlosenden Eintrittskarten zu bewerben. Die Anmeldung ist telefonisch, elektronisch oder unter Angabe von Name und Anschrift bis zum 19. Januar 2018 an die Kontaktadresse Wissenschaftsstadt Darmstadt, Büro des Oberbürgermeisters, Repräsentationen und Ehrungen, Im Carree 3, 64283 Darmstadt, Tel. 06151/13-2314 (Donnerstag 9 bis 15 Uhr, Freitag 9 bis 13 Uhr), Fax: 06151/13-3689, oder per E-Mail an repraesentationen@darmstadt.de möglich. Nach diesem Termin können keine Kartenwünsche mehr angenommen werden. Da die Karten paarweise vergeben werden, entscheidet bei mehr als 50 Interessierten das Los. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten baldmöglichst eine Einladung per Post bzw. per E-Mail, Absagen werden keine erteilt.
  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt veranstaltet den diesjährigen Neujahrsempfang wieder im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium, Schlossgraben 1, Darmstadt. Das Programm sieht neben der Ansprache des Oberbürgermeisters noch Musikdarbietungen sowie einen kabarettistischen Auftritt von Prof. Dr. Elisabeth Heinemann zum Thema „Die digitale Leichtigkeit des Seins“ vor. Neben Gästen aus dem Bereich des öffentlichen Lebens werden auch Personen und Vereine eingeladen, die im Vorjahr eine Ehrung erhalten haben, weiterhin Vereine, Kirchengemeinden und Schulen aus Kranichstein, da in 2018 das 50. Jubiläum des Stadtteils gefeiert wird.

 

 

 

"Visionärer Streiter für die Menschen"

Freunde und Wegbegleiter verabschieden Caritasdirektor Hejo Manderscheid in Ruhestand

 

Fotohinweis -  Der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Jörg Millies, verleiht Hejo Manderscheid den „Brotteller“, die höchste Auszeichnung des Verbandes. Foto: Bistum Limburg

 

Limburg an der Lahn -  Mit Leidenschaft und Humor, streitbar und unbeirrt: Zwei Jahrzehnte hat Dr. Hejo Manderscheid den Limburger Diözesancaritasverband als Direktor aufgebaut und geprägt. Der 1954 im Saarland geborene Theologe und Soziologe ist jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden. 250 Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft feierten das beeindruckende Wirken Manderscheids für Menschen in Not. „Wir lassen Sie mit großem Dank gehen, der aus ganzem Herzen kommt. Gott in seiner Güte wird Ihnen all das lohnen, was Sie an Gutem getan und an Leben gegeben haben“, sagte Bischof Dr. Georg Bätzing bei einem Gottesdienst in der Stadtkirche St. Sebastian in Limburg. „Sie haben Spuren hinterlassen und Spuren gelegt, auf denen wir weitergehen. Ich bin mir sicher: An Sie wird man noch lange denken.“ 

 

 

Herausgegeben vom Bistum Limburg, Zentralstelle Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, Roßmarkt 4, 65549 Limburg, Clemens Mann

 

 

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