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Warnung vor Dachhaien, die guterhaltene Dächer mutwillig zerstören, um sie für teures Geld "reparieren" zu können - 1&1 Foto

 

Die Maschen der "Dachhaie"

18.08.2018 – 08:06

 

Nierstein und Gau-Bischofsheim (ots) - In Nierstein, Mozartstraße am Freitag, den 17.08.2018, gegen 14 Uhr und in Gau-Bischofsheim, In den Borngärten am gleichen Tag gegen 11 Uhr traten mehrere männliche Personen auf, die sich den lebensälteren Geschädigten (92 Jahre) recht aufdringlich näherten. Angeblich hatte man einen Schaden am Dach im Bereich des Schornsteines mit Wassereinschuss ins Innere bemerkt und eine Sanierung sei dringend geboten.

 

Dieses Szenario hatten die Verdächtigen selbst herbeigeführt. Aufgrund einer sehr aufmerksamen Nachbarin wurden verdächtige Beobachtungen direkt der Polizei gemeldet. Die Beschuldigten konnten angetroffen und die Personalien festgestellt werden. Im Gau-Bischhofsheimer Fall war der Hauseigentümer (88 Jahre) skeptisch und verwies die Personen, vermutlich die gleichen wie in Nierstein, des Grundstückes. Die Vorgehensweise war identisch. Auch hier war schon einer der Männer zuvor auf dem Dach und hatte Manipulationen vorgenommen.

 

Die Polizeiinspektion Oppenheim sucht in beiden Fällen, sowie in bislang noch nicht bekannten gleichgelagerten Sachverhalten Zeugen/Geschädigte, die sachdienliche Angaben machen können.

 

Modus operandi Dachhaie: Art einer Betrugsmasche: als Handwerker ohne vorherigen Auftrag erscheinende angebliche Dachdecker, die einen Schaden am Dach/Regenrinne "entdecken", versprechen, ihn für kleines Geld zu reparieren und dann horrende Summen verlangen, auch unter Nachdruck.

 

Quelle: Polizei Oppenheim

 

 

Mittelbayerische Zeitung

Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche

Im Sog des Skandals - von Julius Müller-Meinungen

17.08.2018 – 19:59
 
 

Regensburg (ots) - Die katholische Kirche hat zweifellos Fortschritte bei der Bekämpfung und der Prävention von sexuellem Missbrauch gemacht. Seit Beginn des Jahrtausends brechen Skandale in aller Welt über sie herein, den Anfang machten die USA, es folgten unter anderem Irland und auch Deutschland. In einigen Ländern geht die Kirche offensiv mit dem Thema um, in anderen hält sie das Meiste unter dem Teppich. In vielen Fällen wird der Klerus erst aktiv, wenn sich zuvor Opfer oder die Justiz aufgerafft haben, Licht in das Dunkel zu bringen.

 

Auf diese Weise entstand auch der Bericht, den diese Woche eine Ermittlungskommission im US-Bundesstaat Pennsylvania vorgelegt hat. Nur auf den Druck der Justizbehörden hin öffneten die Diözesen ihre Archive. Seit den 1940er Jahren wurden etwa 1000 Kinder von etwa 300 Priestern sexuell missbraucht. Die meisten Täter sind bereits verstorben, die Dunkelziffer der Betroffenen liegt wohl wesentlich höher.

 

Der Fall Pennsylvania ist typisch, weil die Kirche sich treiben ließ und nicht selbst aktiv wurde. Im September will die Deutsche Bischofskonferenz einen umfassenden und von unabhängigen Fachleuten erarbeiteten Bericht vorlegen, der den Umfang des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche in Deutschland erkennbar machen soll. Diese Initiative ist weitsichtig, da die Kirche in diesem Fall selbst Initiative zur Aufarbeitung ihrer dunkelsten Kapitel zeigt.

 

Gleichwohl öffneten nicht alle deutschen Diözesen ihre Archive zu diesem Zweck. Dabei ist schonungslose Eigen-Aufklärung die einzige Möglichkeit, das Thema Missbrauch irgendwann einmal in den Griff zu bekommen. Der Weg zurück zur Glaubwürdigkeit führt nur über die Ehrlichkeit mit sich selbst. Wenn man sich die Skandale vor Augen hält, die gerade in den USA oder Australien auf die Kirche einprasseln, steht ihr noch ein sehr weiter Weg bevor.

 

Der Grund für das Schneckentempo bei der Aufklärung ist die immer noch weit verbreitete Ansicht vieler Kirchenmänner, ihre Mitbrüder, die Institution Kirche und nicht zuletzt sich selbst schützen zu müssen.

 

Papst Franziskus hat sich mit einigen Prälaten umgeben, denen keineswegs an Aufklärung gelegen ist. Ob er das bei ihrer Nominierung bedacht hat, bleibt sein Geheimnis. In seinen neunköpfigen Kardinalsrat berief er den Chilenen Francisco Errazuriz, der bereits eine besonders unrühmliche Rolle im Missbrauchsskandal der chilenischen Kirche gespielt hat. Dem Rat gehörte auch der Australier George Pell an, der sich nun in seiner Heimat wegen angeblicher sexueller Übergriffe gegen Minderjährige verantworten muss.

 

Pell wurde vor einem Jahr vom Papst beurlaubt. Schließlich hielt Franziskus bis vor Kurzem große Stücke auf den Washingtoner Kardinal Donald Wuerl, der im Pennsylvania-Bericht besonders schlecht wegkommt. Entweder ist die katholische Nomenklatura insgesamt wenig vertrauenswürdig, wenn es auf das Thema Missbrauch kommt. Oder Franziskus hat ein ausgesprochen schlechtes Händchen bei der Auswahl seiner Helfer.

 

In gewisser Hinsicht ist der Papst unfreiwillig den richtigen Schritt gegangen. In der Missbrauchsaffäre der katholischen Kirche in Chile bezichtigte er im Januar Missbrauchs-Betroffene erst der "Verleumdung", weil sie einen Bischof beschuldigten, der selbst bei Missbrauchshandlungen zugegen war. Als sogar Leute aus den eigenen Reihen den Papst dafür offen kritisierten, lenkte Franziskus ein. Er ließ den Fall von Vatikan-Ermittlern untersuchen und entschuldigte sich.

 

Die Kirche muss diesen Weg der Selbstaufklärung beschreiten. Irgendwann vielleicht auch, ohne vorher die Opfer zu verhöhnen.

 

 

 

Denn "Dunja Hayali ist im ZDF

die Moderatorin mit der hohen Moral"

(Frankfurter Allgemeine Zeitung/medien)

 

 

Berlin - Die Journalistin, Moderatorin und Bundesverdienstkreuzträgerin Dunja Hayali ist sicher nicht das "Gesicht des ZDF". Aber manchmal hat man das Gefühl, so wird sie von anderen gesehen, so sieht sie sich möglicherweise selbst.
 
Seit über zehn Jahren, berichtet das Medienmagazin "journalist", gehört Frau Hayali als freie Mitarbeiterin zum Team des "ZDF-Morgenmagazins", durfte als Urlaubs-Vertretung für Maybritt Illner eine eigene Talkshow zu Flüchtlingsfragen und anderen hochbrisanten politischen Themen gestalten und moderieren, wobei die Zuschauer-Resonanz eher 'im mäßigen Zuspruch stecken blieb'.
 
Hayali allerdings hofft sehr, dass die Sendung (mit den gleichen Themen?) weitergeht - und zwar zu einer besseren Sendezeit als bisher.
 
Gerade die Sendezeit kurz vor Mitternacht sei ja auch das eigentliche Problem. 
 
Ab Herbst soll Frau Hayali auch beim ausgedünnten "Aktuellen Sportstudio" mitmischen. Moderations-Start am 25, August, zum neuen Bundesliga-Beginn. Da würde sie liebend gern Mesut Ö. interwiewen.
 
Ob daraus was wird, ist derzeit wohl kaum fraglich, denn schließlich muss das ZDF die Verträge mit Frau Hayali schon einhalten!
 
Obwohl Frau Hayali jetzt durch eine Sendung des NDR-Medienmagazins "Zapp" mächtig ins Gerede gekommen ist. Konkurrenz-Neid, der sich hier offenbarte? Oder erneute Hass-Attacke gegen die Moderatorin?
 
In der "Zapp"-Reportage jedenfalls ging es um die zahlreiche (belegbaren) Nebentätigkeiten der Dame, so u. a.  als Moderatorin einer Veranstaltung der "Deutschen Glücksspielbranche" während einer Fachtagung der Deutschen Automaten-Wirtschaft am Brandeburger Tor.  Das Honorar will die Bundesverdienstkreuzträgerin sogleich gespendet haben.
 
Das ehrt Frau Hayali. Wir verneigen uns!
 
Nebentätigkeiten dieser Art sind der freien Journalistin zudem nicht verboten. Das muss - zur Ehrenrettung "der wichtigsten Journbalistin im Land" (unsere Einschätzung)  - gesagt sein. Ob sie jedoch in Einklang zu bringen sind mit ihrer Tätigkeit beim öffentlich-rechtlichen ZDF - das ist vielleicht die 'ganz andere Frage', die schon geklärt sein will und um die sich kein Sender drücken sollte.
 
 
"Dumm nur, dass dies kein Journalismus ist, und schon gar kein kritischer, wenn man als bezahlter Moderator auf einer Industrieveranstaltung auftritt, sondern eine Dienstleistung. Dass Dunja Hayali darin selbst keinen Unterschied zu dem sehen mag, was sie „sonst“ tut, kann einem schon zu denken geben."
 
(Zitat aus Frankfurter Allgemeine Medien)
 
 
Und wo bleibt die Unbefangenheit? - fragt der Professor für Journalistik (an der Uni Hamburg),

Volker Lilienthal, in der Zapp-Sendung:

 

 

Das, was Dunja Hayali auf der Bühne bei einem Fachkongress tue, sei schlicht kein Journalismus, so Professor Lilienthal: "Wenn ich auf einem Branchen-Event etwas moderiere, mache ich das vielleicht mit den Basic Skills einer guten Journalistin. Aber das Thema ist vorgegeben, die Gesprächspartner sind vorgegeben, und das wird nicht für die allgemeine Öffentlichkeit publiziert." Professor Lilienthal weist auf die Gefahr hin, dass ein Journalist mit solchen Engagements seine Unbefangenheit verliere:  "Ich sehe da ein großes Problem, denn es ist ja überhaupt nicht wahrscheinlich, dass Frau Hayali über die Großunternehmen, die sie einladen und honorieren, nie wieder als Journalistin berichten muss."

 

So sieht Lilienthal auch die Anzahl der Nebenjobs von Dunja Hayali sehr kritisch. Allein in den vergangenen zwölf Monaten ist sie als Moderatorin aufgetreten, heißt es in ndr.de. Unter anderem gebucht sei sie von Novartis, BMW, der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, dem Deutschen Beamtenbund, der Deutschen Stahlindustrie und der Amazon Academy worden.

 

Aber auch beim NDR gibt es solche "Fälle", die sehr kritisch verfolgt wurden. So wurde es beim Sender offenbar nicht gern gesehen, dass z. B. "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers im Nebenjob eine McDonald's - Filiale mit eröffnete. Außer einem Luftballon blieb aber nichts an ihr hängen.

 

 

Zurück zu Dunja Hayali:

 

 

Ich erinnere mich sehr gut an eine riesige Aufmacher-Geschichte (garniert mit neun Fotos: Dunja Hayali als Interviewerin, als nachdenklicher Mensch, in aussagekräftiger Positur vor Interviewten usw., usw. ), mit der Frau Hayali im Medienmagazin "journalist" (Nummer 07/Juli 2018/12 Euro) gefeiert  wurde. Wer so viel PR bekommt, kann es wirklich nur ehrlich meinen!

 

 

Titel des Artikels: "VOLL IM LEBEN, AUF DEM BODEN"

 

 

Mit dem "Journalist"-Reporter  sprach "der Fußball-Fan, die Hundebesitzerin und Wechselwählerin" über leichte Fernsehkost, große Rauflust und Andersartigkeit am Bildschirm.

 

Diese 'Andersartigkeit'  erlebten auch Fernsehzuschauer live, als sich Frau Hayali mit einem (verstorbenen) Wetter-Moderator vor laufender Kamera zoffte - und ein nicht allzu gutes Bild abgab. 

 

 

 

"Streit oberhalb der Gürtellinie macht unglaublich Spaß, und der

Druck darin treibt mich an."

 

Frau Dunja Hayali im Medienmagazin "journalist"

 

 

Wie es weitergehen wird mit Dunja Hayali  beim ZDF? Was soll diese provokante  Frage? Natürlich, es geht weiter. Wie bisher. Wie die Kanzlerin, so hat sich auch Frau Hayali in dieser  Republik 'unentbehrlich' gemacht. War nicht schwer, die Unterstützer der Aktivistin agierten auf breitester Front. Ihre auch noch so ernsthaften Kritiker dagegen landeten "voll daneben".

 

Also: Jetzt erst recht, Deutschland!

 

 

 

 

Quellen: NDR-Zapp/Robert Bongen und Sinje Stadtlich; FAZ, Medien-Magazin "Journalist"

 

 

 

 
Klare Richtlinien für den
"Umgang mit Hunden" müssen sein!

 

 

Düsseldorf (ots) - Der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) hat die gravierenden Gesetzesunterschiede der Bundesländer zur Haltung von Hunden kritisiert und eine allgemeingültige Verordnung in Deutschland gefordert.

 

"Es müsste endlich eine einheitliche bundesweite Regelung für den Umgang mit Hunden geben", sagte der Sprecher des 600.000 Mitglieder zählenden Verbandes, Udo Kopernik, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Wenn man die sehr unterschiedlichen Vorgaben in den jeweiligen Ländern ernst nimmt, ist es leichter, eine Auslandsreise zu machen, als von Bundesland zu Bundesland zu fahren, ohne gegen eine Verordnung zu verstoßen."

 

In Brandenburg ist das Halten von als gefährlich eingestuften Hunderassen weitgehend verboten, während es im angrenzenden Berlin und in weiteren Bundesländern unter Auflagen erlaubt ist. In Niedersachsen müssen Halter seit 2013 einen Hundeführerschein machen - auch für Pudel.

 

Das niedersächsische Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium erklärte, die Einstufung eines Hundes als gefährlich anhand der Rasse oder der Größe sei wissenschaftlich nicht begründbar. "Es gibt Beißvorfälle mit Schäferhunden wie mit Pudeln, Teckeln oder Pitbull Terriern. Das Problem liegt primär nicht beim Hund, sondern am anderen Ende der Leine".

 

Kopernik lehnte die Verpflichtung zu einem Hundeführerschein ab. "Oma oder Opa besteht vielleicht den Hundeführerschein aus sportlicher Sicht nicht, dabei sind die Senioren mit die besten Hundehalter."

 

Die Hundetrainerin Klaudia Holt aus Niedersachsen sagte: "Wir wissen alle, wie es mit Freiwilligkeit läuft: Besteht keine Pflicht zum Hundeführerschein, werden ihn nur wenige Leute machen." Sie schlug vor, den Hundeführerschein freiwillig machen zu lassen - und den Haltern dafür einen Nachlass bei der Hundesteuer zu geben.
 

 

Quelle: Rheinische Post 


 

Hakenkreuz (und andere NS-Symbole)
im Computerspiel erlaubt
 

Berlin, 15. August 2018 - Im Prüfverfahren der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) wurde die gamescom-Demoversion zum Spiel „Through the Darkest of Times“ mit der Altersfreigabe „ab 12“ Jahren gekennzeichnet. Das Spiel eines Berliner Entwicklers, in dem Spieler*innen die Rolle einer Widerstandsgruppe zur Zeit des erstarkenden NS-Regimes einnehmen, enthält Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen nach § 86 a StGB (Hakenkreuz u. ä.). Die Darstellung der Kennzeichen im Kontext des Spieles erfüllte aus Sicht des unabhängigen USK-Prüfgremiums die Kriterien der Sozialadäquanz aufgrund der klaren Gegnerschaft zum NS-Regime, die das Spiel vermittelt. Darüber hinaus wurde kein Beeinträchtigungspotenzial für die Altersgruppe ab 12 Jahren gesehen.

 

Alle Handlungsoptionen im Spiel richten sich klar gegen das NS-Regime, stellt das USK-Gremium fest. Dieses Gremium, bestehend aus vier unabhängigen Jugendschutzsachverständigen und einer/m Ständigen Vertreter*in der Obersten Landesjugendbehörden, sah die Sozialadäquanz sowohl in der eindeutigen Gegnerschaft zum Regime, als auch darin begründet, dass die verwendeten Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen der Beschreibung von Vorgängen des Zeitgeschehens dienen.

 

Die Kennzeichen werden zudem eindeutig im historischen Kontext verortet und eine Verharmlosung oder Verherrlichung des Nationalsozialismus ist in keiner Weise zu erkennen. 12-Jährige verfügen über das nötige Kontextwissen, um die Geschehnisse im Spiel richtig einordnen zu können, weswegen für diese Altersgruppe kein Beeinträchtigungspotenzial von der gamescom-Demo ausgeht. Darüber hinaus werden von 12-Jährigen die klaren ethischen und moralischen Botschaften des Spieles durchschaut.

 

Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der USK: „Die Entscheidung ein Spiel aufgrund der vorliegenden Sozialadäquanz* zu kennzeichnen, ist ein wichtiger Schritt für die Gleichbehandlung von Games mit anderen Medienarten. Hier zeigt sich, dass Games nicht nur Kunst und Kulturgut sein, sondern sich auch pädagogisch wertvoll mit Zeitgeschichte auseinandersetzen können.“

 

Möglich wurde die Berücksichtigung der Sozialadäquanzklausel gemäß § 86 a Abs. 3 durch eine Änderung der Rechtsauffassung der zuständigen Obersten Landesjugendbehörde. Jede Entscheidung verlangt eine Prüfung und Abwägung des Einzelfalls und hebt das generelle Verbot von verfassungswidrigen Kennzeichen nicht auf.

 

HINTERGRUND: Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist eine freiwillige Einrichtung der Computerspielewirtschaft. Sie ist zuständig für die Prüfung von Computerspielen in Deutschland. Die USK ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz als auch für den Online-Bereich unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag als zuständige Selbstkontrolle staatlich anerkannt. Im Bereich des Jugendschutzgesetzes erteilen staatliche Vertreter am Ende eines USK-Verfahrens die Alterskennzeichen. Darüber hinaus vergibt die USK Alterskennzeichen auch innerhalb des internationalen IARC -Systems für Online-Spiele und Apps.

 

Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und besonders eng zu kooperieren.

 

* Erläuterung/wikipedia Die Sozialadäquanz (auch soziale Adäquanz) ist ein Prinzip, das im deutschen Strafrecht eine Rolle spielt. Erfüllt ein Verhalten zwar äußerlich alle Merkmale eines gesetzlichen Straftatbestandes, bewegt sich aber innerhalb der üblichen, geschichtlich entwickelten Ordnung, liegt nach herrschender Meinung kein tatbestandsmäßiges Handlungsunrecht vor.[1]  Mit der zur Objektiven Zurechnung gehörenden Konstruktion ist auch das erlaubte Risiko verwandt, das nach überwiegender Meinung den Tatbestand ebenfalls ausschließt.

 

 

 

 

t h e m a

NOZ/Oberster Bevölkerungsschützer:

Deutschland auf Gift-Terror

nicht vorbereitet

17.08.2018 – 05:00
 
 

Osnabrück (ots) - Bundesamtspräsident Unger warnt - "Der Fall Köln zeigt, dass die Gefahr real ist"

 

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt nach dem Rizin-Fund von Köln, dass Deutschland nicht ausreichend auf Terroranschläge mit Giftstoffen oder Kriegswaffen vorbereitet ist. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) sagte BBK-Präsident Christoph Unger: "Hinsichtlich der aktuellen Terrorgefahren muss Deutschland dringend Maßnahmen im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz treffen."

 

Der Einsatz von biologischen oder chemischen Kampfstoffen wie er offenbar in Köln mit Rizin geplant war, träfe viele Einsatzkräfte in Deutschland unvorbereitet.

 

"Bei Feuerwehren, aber auch in Krankenhäusern und Rettungsdiensten fehlt es hier an Expertise", sagte Unger.

 

Dass die Gefahr real sei, habe die Razzia im Rheinland aber auch der Nowitschok-Fall in England gezeigt. Das gelte auch für den Einsatz von Kriegswaffen wie etwa bei den Terroranschlägen 2015 in Paris, als Terroristen mit Kalaschnikows schossen. "So eine Kriegswaffe verursacht ganz andere Verletzungen als eine Pistole. Darauf müssen Rettungskräfte vorbereitet werden", sagte Unger. Dazu brauche es eine Ausbildung und spezielle Ausrüstung auf Rettungswagen. Deutschland müsse insgesamt besser werden.----------------------------------------------------------------

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Bundesamt für Katastrophenhilfe:

Deutsche Bevölkerung schlecht auf Krisen vorbereitet

 

Präsident warnt vor steigenden Gefahren - Empfehlungen für Bevorratung werden überarbeitet

 

Osnabrück - Deutschlands oberster Bevölkerungsschützer warnt, dass die Bundesrepublik nicht auf die steigenden Gefahren durch Klimawandel, Hackerangriffe oder Terror vorbereitet ist. Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, sagte im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag): "Die Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeiten der deutschen Bevölkerung für den Krisen- oder Katastrophenfall sind unzureichend." Dabei steige beispielsweise im Zuge des Klimawandels das Risiko von Hitzeperioden oder anderen Unwettern. "Ich sehe Nachholbedarf, was die Infrastruktur angeht. Sind Strommasten robust genug, ist die Trinkwasserversorgung sicher genug für stärker werdende Unwetter?", fragte der Behördenchef. "Fest steht: Es wird insgesamt ungemütlicher."

 

Bei einer Krise müssten die Menschen Eigenverantwortung übernehmen und sich selbst versorgen können. "Es reicht nicht aus, im Ernstfall mit dem Finger auf den Staat zu zeigen. Die Erwartung ist unrealistisch, dass der Staat im Krisenfall schon alles managen werde", so Unger.

 

Das Bundesamt empfiehlt derzeit noch, Lebensmittelvorräte für zwei Wochen zu Hause vorzuhalten - etwa 28 Liter Wasser pro Person. Unger räumte ein, dass die wenigsten Bürger solche Mengen mangels Stauraum lagerten. Daher werde seine Behörde die Empfehlung auf einen Bedarf für zehn Tage reduzieren. Er bemängelte zudem, dass viele Bürger nicht wüssten, wie Erste-Hilfe funktioniert oder ein Feuer effektiv gelöscht wird. Unger: "Es geht aber auch um Nachbarschaftshilfe." Es müsse klar sein, ob Nachbarn im Notfall Hilfe bräuchten.

 

Neue Osnabrücker Zeitung

 

 

Aktion Heimat shoppen 

Kassel beteiligt sich an bundesweiter Aktion

K a s s e l   -   An der bundesweiten Aktion "Heimat shoppen" werden die Citykaufleute in diesem Jahr zum ersten Mal teilnehmen. Durch Initiative der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg (IHK) in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren Hessen e.V., der Kasseler Sparkasse, girocard und der HNA beteiligen sich am zweiten Wochenende im September neben der Stadt Kassel noch 13 weitere Kommunen aus Nordhessen an den Aktionstagen. Bundesweit werden ca. 300 Kommunen teilnehmen.


Neben verschiedenen Aktivitäten der Händler in der Innenstadt wird es am Samstag, 8. September, einen Regionalmarkt auf dem Königsplatz geben.


Um 9.30 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einer Aktion der HNA auf dem unteren Teil des Königsplatzes. Ab 10.30 Uhr werden auf dem Königsplatz regionale Speisen und Getränke angeboten, aber auch Kunsthandwerk und Vereine zeigen sich. Der Markt wird bis 18 Uhr geöffnet sein.     
"Wir freuen uns, dass es gelungen ist, ein attraktives Warenangebot zahlreicher regionaler Anbieter auf dem ersten Regionalmarkt präsentieren zu können. Die Aktion der IHK, den stationären Handel aktiv zu unterstützen, begrüßen wir sehr", sagt Alexander Wild, erster Vorsitzender der Citykaufleute.


Ziel der Aktion ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass die lokalen Händler mehr als Versorger sind. Sie sind Erlebniserzeuger und Unterstützer zahlreicher Aktionen, sie sind Ausbildungsstätte, Geldgeber und vieles mehr. Dieses Leistungsspektrum soll an jenem zweiten Wochenende im September besonders herausgestellt werden.


"Durch die Aktion der IHK wird in der Stadtgesellschaft das Bewusstsein geweckt, wie wichtig der stationäre Handel ist. Shoppingerlebnis hat man in einer vitalen Innenstadt. Die Neugestaltung der Königsstraße ist ein wichtiger Baustein, damit die Besucherinnen und Besucher dieses Erlebnis in einem attraktiven Umfeld genießen können", ergänzt Stadtbaurat Christof Nolda.


"Mit unserem Spanschlauchgericht bieten wir ein regionales Essen an, das ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Es ist schön, mit den Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt dadurch ins Gespräch zu kommen. Wir möchten auch die Gelegenheit nutzen, den Hausfrauenverband und unsere Arbeit vorzustellen", sagt Elke Meyer, Vorsitzende des Hausfrauenverbandes.


Neben dem Hausfrauenverband stellen sich auch andere regionale Anbieter vor. Das Bühnenprogramm wird von Farmsound ausgestaltet. Um 12.30 Uhr wird eine Tanzgruppe zu sehen sein, die Trommelperformance und ein Trommelkurs sind ab 15 Uhr vorgesehen.
Neben dem FARM-SOUND-musicshop wird Percussion+m als Fachgeschäft für Trommeln die Musikszene und dazugehörende Fachgeschäfte von Kassel auf dem Markt repräsentieren.


"Schön, dass Kassel als Oberzentrum in diesem Jahr erstmalig bei der Aktion Heimat shoppen mit dabei ist", ergänzt Oliver Stöhr, Handelsreferent und zuständiger Projektleiter bei der IHK Kassel-Marburg.
 
Zum Hintergrund:

https://www.heimat-shoppen.de/
https://www.heimat-shoppen.de/wer-ist-dabei/ihk-kassel-marburg/

 

 

ZAHLMEISTER DEUTSCHLAND

Organisierter Missbrauch

des Freizügigkeitsrechts?

 

EU will fragwürdige Kindergeld-Regelung nicht stoppen / Deutschland zahlt weiter so

 

 

Berlin - Jahrelang halbwegs in der Diskussion: Dann aber immer wieder unter den Teppich gekehrt, weil politisch nicht opportun: Die deutschen Kindegeldzahlungen in das europäische Ausland on Millionenhöhe. Der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster sagte gegenüber der "Deutschen Presseagentur/dpa" (Zitat): "Wenn bestimmte Menschen gezielt nach Deutschland kommen, um sich hier Kindergeldbezüge für ihre im EU-Ausland lebenden Kinder zu erschleichen, keiner sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen, keinen wirklichen Wohnsitz haben oder mit gefälschten Papieren falsche Tatsachen vorspielen, muss man von 'organisiertem Missbrauch' des Freizügigkeitsrechts sprechen."

 

Andere Staaten sind von diesem Problem nicht betroffen: Nur Deutschland muss erhebliche Zahlungen leisten: Es geht um hundert Millionen Euro.  Der CDU-Politiker Schuster drängt auf Änderungen der gesetzlichen Grundlagen für Zahlungen von Kindergeld in das europäiische Ausland.

 

Doch die die EU-Kommission hat eine Neuregelung kategorisch abgelehnt - sehr zum Unwillen des Bundessprechers der AfD, Prof. Dr. Jörg Meuthen.

 

Der sagt: "Im vergangenen Jahr hat Deutschland rund 343 Millionen Euro Kindergeld an Konten ins Ausland überwiesen, also fast zehnmal so viel wie noch im Jahre 2010. Insgesamt wird für knapp 270.000 im Ausland lebende Kinder vom deutschen Staat Kindergeld gezahlt - dreimal mehr als im Jahre 2010. Diese Zahlen legen nahe, dass hier ein eklatanter Missbrauch des Sozialsystems zulasten deutscher Steuerzahler stattfindet. Dieser Sozialtourismus gehört schnellstmöglich beendet, wobei eine Anpassung des Kindergeldes an die Lebenshaltungskosten im jeweiligen Zielland, sofern diese dort niedriger sind, das Mindeste ist.

 

Professor Meuthen: "Die Aussagen der EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen, wonach dann auch im Ausland lebende deutsche Rentner niedrigere Renten erhalten sollten, ist an Zynismus kaum zu überbieten: Die Menschen haben sich ihre Renten hart erarbeitet. Das Kindergeld wird den Sozialtouristen hinterhergeworfen. Die österreichische Bundesregierung hat sich dazu entschlossen, diese Missstände zu beheben. Die deutsche Bundesregierung sollte Österreich folgen, anstatt sich von der EU demütigen zu lassen."

 

Im bevorstehenden Europa-Wahlkampf dürfte die Thematik eine übergeordnete Rolle spielen.

 

 

 

CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer:

Bund muss endlich bayerische Initiative zur Reduzierung von Kindergeldzahlungen ins Ausland umsetzen

 

 

Fotohinweis: Thomas Kreuzer: Bund muss endlich bayerische Initiative zur Reduzierung von Kindergeldzahlungen ins Ausland umsetzen, sagt der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag / Quellenangabe: "obs/CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag/judithhaeusler" 

 

 

München (ots) - "Deutschland muss jetzt endlich handeln und die explodierenden Zahlungen von Kindergeld für im Ausland lebende Kinder eindämmen. Dazu gibt es schon länger eine Initiative des Freistaats Bayern. Jetzt erkennt wohl auch die SPD im Bund das Problem. Diese Phase der Einsicht sollten wir nutzen, um das Problem zu lösen", sagte Thomas Kreuzer, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Wie jetzt durch Medienberichte bekannt wurde, ist die Zahl dieser Kinder alleine in den ersten sechs Monaten des Jahres noch mal 10 Prozent gewachsen. Dabei hat Deutschland im vergangenen Jahr bereits Kindergeld in Höhe von 343 Millionen Euro für Kinder gezahlt, die im Ausland leben. Das war 2017 schon fast zehnmal so viel wie 2010.

 

Kreuzer mahnte: "Die aktuelle Rechtslage ist für die Familien, die mit ihren Kindern in Deutschland leben und höhere Lebenshaltungskosten haben als etwa in Rumänien und Bulgarien, nicht gerecht. Es ist aber elementar für unser Rechtssystem, dass es als gerecht und fair empfunden wird." Der CSU-Politiker warnte davor, das Thema noch weiter auf die lange Bank zu schieben. Nun, da auch SPD-Kommunalpolitiker aus anderen Bundesländern eine Änderung fordern, erhöhe sich die Chance für eine rasche Umsetzung. Die CSU und der Freistaat Bayern setzen sich dafür ein, dass das Kindergeld an die Lebenshaltungskosten in dem Land angepasst wird, in dem das Kind lebt. Der Freistaat Bayern hat bereits vor Monaten im Bundesrat einen entsprechenden Gesetzesantrag zur Kindergeldindexierung eingereicht (Bundesratsdrucksache 171/18).

 

"Wir haben bereits einen konkreten Vorschlag vorgelegt. Ich vertraue darauf, dass die Bundes-SPD mehr auf ihre Praktiker aus anderen Bundesländern hört als auf die trotzigen Verweigerer aus dem SPD-Landesverband Bayern", sagte der CSU-Politiker. SPD und Grüne hatten im Bayerischen Landtag gegen die CSU-Initiative "Materielle Gerechtigkeit schaffen - Kindergeld für im Ausland lebende Kinder indexieren" gestimmt.

Die CSU sieht darin auch eine Botschaft an die Europäische Union: "Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist eine zentrale europäische Errungenschaft. Da sind wir uns alle einig. Wir brauchen aber auch einen europäischen Konsens, dass ein geeintes Europa nicht bedeuten kann, dass Sozialleistungen unbegrenzt ins Ausland fließen können", sagte der CSU-Fraktionschef abschließend.

 

 

 

PHARMA-SKANDAL UM BLUTDRUCKSENKER

Rückruf Valsartan-haltiger Medikamente

Nicht einfach absetzen: Patienten

sollten unbedingt mit ihrem Arzt sprechen!

 

 

(Quelle: Fakt/MDR/ARD) - Der jahrelange Verkauf von verunreinigten Chargen des blutdrucksenkenden Medikaments Valsartan ist möglicherweise durch Lücken im Kontrollsystem erleichtert worden. Das haben Recherchen des ARD-Magazins FAKT ergeben. Demnach hatte der chinesische Wirkstoff-Produzent im Jahr 2011 von der zuständigen europäischen Prüfbehörde EDQM eine sogenannte Konformitätsbescheinigung (CEP) für seinen Valsartan-Wirkstoff erhalten. Damit durfte das Unternehmen seinen Wirkstoff an Pharmahersteller in Europa verkaufen. Im Jahr 2012 stellte die Firma ihren Herstellungsprozess für Valsartan um. Und seitdem entstand offenbar bei der Produktion des Wirkstoffes auch die krebserregende Substanz Nitrosamin. Zwar hatte die europäische Prüfbehörde EDQM auch einen entsprechenden Änderungsantrag des Herstellers geprüft und genehmigt. Es habe dabei aber keine Anhaltspunkte für die Bildung des Nitrosamins gegeben, teilte die Behörde mit.

 

(Quelle: ots) - Patienten, die ein Herz-Kreislauf-Medikament mit dem Wirkstoff Valsartan einnehmen, das wegen einer möglicherweise krebserregenden Verunreinigung während des Verarbeitungsprozesses in China zurückgerufen wurde, sollten ihren Arzt und ihre Apotheke kontaktieren - rät die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

 

Valsartan wird z. B. gegen hohen Blutdruck oder Herzschwäche eingesetzt. Betroffen sind verschiedene Mono-Präparate mit 40, 80, 160, 320 mg Wirkstoff und zudem einige Kombinationspräparate Valsartan-comp bzw. -HCT 12,5, 25 mg). Ob der Wirkstoff Valsartan in einem Medikament enthalten ist, steht auf jeder Packung bzw. ist Bestandteil des Arzneimittelnamens. Die Präparate einer Reihe von Herstellern wurden EU-weit zurückgerufen; diese dürfen nicht mehr in Apotheken abgegeben werden.

 

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) informiert: "Die zuständige Bundesoberbehörde geht derzeit davon aus, dass kein akutes Gesundheitsrisiko für Patienten besteht. Es gilt weiterhin, dass Valsartan-haltige Präparate nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden sollen", sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. "Patienten, die ein Arzneimittel mit Valsartan einnehmen, können sich im Internet unter http://ots.de/otmTCK informieren und/oder in ihrer Apotheke beraten lassen, ob ihr Medikament von den aktuellen Rückrufen betroffen ist und welche Maßnahmen sie gemeinsam mit dem Arzt und Apotheker ergreifen können."

 

In den Fällen, in denen Patienten wegen eines Rückrufs auf ein anderes Präparat wechseln müssen, muss der Arzt ein neues Rezept ausstellen. Schulz: "Apotheker dürfen eine angebrochene Packung nicht einfach gegen eine neue austauschen - alle Valsartan-haltigen Arzneimittel unterliegen der Rezeptpflicht. Für nicht von der Zuzahlung befreite Versicherte wird leider wieder eine Zuzahlung fällig. Die Apotheken müssen diese Zuzahlung in voller Höhe an die jeweilige Krankenkasse weiterleiten." Da aber bereits eine große bundesweite Krankenkasse angekündigt hat, dass sie ihren Versicherten die Zuzahlung erstattet, empfiehlt sich ggf. auch eine diesbezügliche Rücksprache mit der Krankenkasse.

 

Durch die Vielzahl an betroffenen Patienten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ersatzpräparate nicht mehr in ausreichender Menge auf dem Markt verfügbar sind. In diesem Fall empfiehlt sich die Umstellung auf einen vergleichbaren Wirkstoff, nach Entscheidung durch den behandelnden Arzt.

 

Weitere Informationen unter www.abda.de und www.arzneimittelkommission.de

 

 

 

Novartis: "Valsartan - Produkte nicht vom Rückruf betroffen"

 

Nürnberg - Eine  Pressemeldung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informierte über einen chargenbezogenen Rückruf valsartanhaltiger Arzneimittel, deren Wirkstoff vom chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceuticals produziert wurde. Der Hersteller "Novgartis", der seinen Hauptsitz in Deutschland in Nürnberg hat, informierte darauf hin,  dass die von der Novartis Pharma GmbH produzierten, valsartanhaltigen Produkte von diesem Rückruf nicht betroffen sind. "Diese erfüllen alle  Qualitätskriterien und sind nicht von der gemeldeten Verunreinigung betroffen", betont der Hersteller. Für die folgenden Produkte wird der Wirkstoff Valsartan in konzerneigener Produktion in Irland und der Schweiz hergestellt ("Novartis" verbreitet diese Mittelung auch im Internet):

 

  • Entresto®  Exforge®  Exforge HCT®  Diovan®  Codiovan®  Dafiro®   Dafiro HCT®   Provas®   Provas® Comp®

 

Hinweis/Meinung der Redaktion: Das aber heißt nicht, dass z. B. Diovan bzw. Codiovan nach wie vor flächendeckend am Markt erhältich ist und in Apotheken geordert werden kann. Mehrere Apotheken (z. B. in Frankfurt am Main-Sachsenhausen, Heusenstamm und Gießen), die von uns angefragt wurden, erklärten: "Diovan und Codiovan" kann, aufgrund vermehrter Nachfrage, derzeit nicht bestellt werden." Das gilt offenbar jetzt auch für das mit Diovan identische Medikament Provas und Provas Comp von Novartis.  Angeblich kann der Hersteller erst wieder einen vollen Lieferumfang Ende 2019 gewährleisten. Dann aber wären die genannten Produkte wie Diovan oder Codiovan faktisch vom Markt. "Hier findet jetzt eine 'Marktbereinigung' statt", sagen kritische Stimmen.

 

 

Allgemeine Dienstpflicht

kommt nicht:

AfD soll nicht

gefragt werden müssen

 

 

Berlin (hms) - Die AfD machte den Anfang: In der Bundespolitik wird nun auch in anderen Parteien lauthals darüber nachgedacht, die Wehrpflich wieder einzuführen. Vor allem in der CSU und CDU, aber auch in Teilen der SPD, gibt es hierfür offenbar eine Zustimmung. Auch die AfD votiert, seitdem sie im Bundestag vertreten ist,  eindeutig für die Wiedereinführung der Wehr- und Dienstpflicht. An der AfD jedoch könnte die Reform von der Reform letztlich scheitern: Da das Grundgesetz geändert werden müsste, ist auch die Beteiligung der drittstärksten Fraktion des Deutschen Bundestages - der AfD - unerlässlich. Doch die anderen Parteien wollen nicht, dass die AfD in den demokratischen Willensbildungsprozess Deutschlands einbezogen wird. Also zerredet man eine durchaus sinnvolle Gesetzesänderung und behauptet sogar: "Zur Wehrpflicht können wir eh nicht mehr zurück, das kostet uns viel zu viel Geld!" Dafür nimmt man dann auch in Kauf, dass es keine dringend benötigten Pflegekräfte gibt. Die sollen, nach Merkels Ideen, nun aus Afrika und China rekrutiert werdem.

 

 

Meinung   Als der Hesse "Schorsch" Leber als frischgebackener Bundesverteidigungminister seinen Antrittsbesuch bei der Truppe in Wetzlar machte, war er ganz stolz darauf, "Chef" einer Parlamentsarmee zu sein: "Das ist ein großes Verdienst der Demokratie". Ich durfte ihn, zusammne mit anderen Journalisten, beim Truppenbesuch begeleiten. Leber, der im Weltkrieg Unteroffizier bei der Luftwaffe war, hatte scnnell begriffen, wie man sich in der Truppe durchsetzt - und doch "Vaterfigur" bleibt. Bei seiner Rede vor 400 Soldaten in der Standort-Mehrzweckhalle unterhielten sich einige Soldaten privat (eine Frechhheit!) - bis "Schorsch" Leber schließlich der Kragen platzte und er mit lauter Stimme in die Halle rief: "Jetzt ist aber mal Ruhe hier!" Da gab's sogar spontanen Beifall - und einige Soldaten standen plötzlich stramm.

 

"Schorsch" Leber: Ein starker Sozialdemokrat!

 

 

 

 

 

Naturheilmittel können Erfolg
einer Krebstherapie gefährden
 
27.06.2018 – 09:00
 

Baierbrunn (ots) - Krebspatienten sollten auf keinen Fall ohne Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt Naturheilmittel einnehmen - es könnte den Erfolg ihrer Tumortherapie gefährden.

 

Denn pflanzliche Arzneimittel können mit den ca. 200 Krebsmitteln, die auf dem Markt sind, interagieren - entweder deren Wirkung abschwächen oder diese so verstärken, dass sie die Gesundheit gefährden, wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" schreibt. Auf manche Pflanzen sollten Tumorpatienten grundsätzlich verzichten - etwa auf die Anwendung von Johanniskraut gegen Depressionen, da dieses die Ausscheidung bestimmter Krebsmittel stark beschleunigen kann. Eine ähnliche Tendenz in Verbindung mit Krebsmitteln gibt es laut Professor Hans-Peter Lipp, Chefapotheker des Uniklinikums Tübingen, bei der Sonnenhutwurzel (Echinacea), die das Immunsystem stärken soll.

 

Zielgerichtet eingesetzt sind Phytopharmaka dagegen durchaus in der Lage, Lücken der konventionellen Krebstherapie zu schließen und Nebenwirkungen der Behandlung zu lindern. So reduziert zum Beispiel Ingwer laut einer großen US-Studie deutlich die Übelkeit, die bei einer Chemotherapie auftreten kann. Bei eher geringen Beschwerden kann das eine Option sein. Wegen möglicher Wechselwirkungen darf Ingwer aber keinesfalls mit sogenannten 5-HT3-Antagonisten kombiniert werden, die bei starker Übelkeit zum Einsatz kommen. Studien belegen ebenfalls, dass Salben mit Ringelblume (Calendula) hilfreich sind, um Hautschäden aufgrund von Bestrahlungen zu reduzieren. Mit der Traubensilberkerze lassen sich möglicherweise Hitzewallungen lindern, die Brustkrebspatientinnen während einer Hormontherapie plagen.

 

Quellenangabe: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" (6/2018 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus).

 

 

 

Z i t a t

 

"Der Seismograph (von Bild) ist kaputt ..."

 

"Die Bild-Zeitung hat nach wie vor den Anspruch, für das gesamte Volk zu sprechen, erreicht aber inzwischen überwiegend mittelalte Männer ohne Abitur ...  Ein Spiegel der Gesellschaft! Nein, das ist Bild nicht mehr. Lagen Bild-Leser und Gesamtbevölkerung beim Bildungsniveau im Jahr 1965 noch nahezu deckungsgleich übereinander, hat sich das im Jahr 2018 deutlich verschoben, Bild-Leser können mit der Schlauheit der Gesamtbevölkerung nicht mithalten"

 

Zitat aus dem Artikel "Der Seismograph von Bild ist kaputt", von Olaf Wittrock (Mitarbeit: Anna Friedrich, Henriette Wolter) , aus "journalist - Das Medienmagazin", Nummer 07/Juli 2018, 68. Jahrgang, 66 Seiten, 12 Euro

 

 

 

Dr. Döpfner: "Die alte Garde ist am Ende -

und zwar überall"

 

Springer-CEO Dr. Mathias Döpfner im Exklusiv-Interview mit "MEEDIA". Noch vor einigen Wochen hatte eine gesamte (Außen-) Redaktion im Hause Springer in einem Brief an Herrn Dr. Döpfner gebeten, einem altgedienten Redaktionsleiter über die Altergsrenze hinaus den Vertrag zu verlängern und dafür (angeblich) 'gute Gründe' genannt.  Das aber ließ die Verlagsspitze nicht zu. Der ehemalige Redaktionsleiter ist weg. Verändert hat sich jedoch nicht viel.

 

 

 

H a n s   v.   S a t i r e n

 

WAS FÜR EIN EVENT!

"Deutschland geht den Bach runter - und wir sind dabei"

 

In eigener Sache

 

 

 

3. 616. 689   

 

Mit dieser 'stolzen' Zahl beenden wir heute unsere Besucherstatistik, die seit 2003 regelmäßig geführt wurde. So viele Klicks hatten wir also in rund 15 Jahren! Da wir uns im Zusammenhang mit den neuen Datenschutzrichtlinien von Analytic-Tools verabschiedet haben, ist eine 'verlässliche' Statistik nun nicht mehr möglich.

 

 

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