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Ein Leben für die Bühne:

Frankfurt trauert um Wolfgang Kaus

 

Frankfurt am Main (ffm) - Zum Tod von Wolfgang Kaus kondoliert die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Ina Hartwig, seiner Familie und drückt ihre tief empfundene Anteilnahme aus: „Wolfgang Kaus hatte sich dem Theater verschrieben; die Bühne war sein Zuhause. Mit seinem Tod geht eine Ära des Volkstheaters zu Ende. Er beherrschte noch alle Frankfurter Dialekte, deren Vielzahl für das eingeplackte Ohr schlicht faszinierend ist. Ich hatte das Glück, ihn noch kennenlernen zu dürfen. Stets herzlich und humorvoll, hatte Wolfgang Kaus ein feines Gespür für die Bedürfnisse seiner Mitmenschen. Die Stadt Frankfurt verdankt dem Schauspieler und Menschenfreund Wolfgang Kaus ungemein viel. Sein Theater verstand sich als ein versöhnendes, lokal verwurzeltes – aber selbstbewusst genug, die Weltliteratur auf Hessisch zu erden.“

Geboren wurde Wolfgang Kaus in Hofheim am Taunus. Nach der Schauspielschule in Wiesbaden arbeitete Kaus an renommierten Häusern in Frankfurt, Memmingen, Celle und Bonn. Im Hamburger Thalia-Theater stand er ein Jahr lang mit dem damals schon berühmten Harald Juhnke in „Liliom“ auf der Bühne. Parallel dazu brachte Wolfgang Kaus es auf nicht weniger als 60 Fernsehauftritte, ob in den „Stahlnetz“-Krimis, in der Zuckmayer-Verfilmung „Schinderhannes“ oder in Fritz Umgelters „Der Winter, der ein Sommer war“ mit Günter Strack, Horst Frank und Christian Quadflieg.

Die Volksschauspielerin Liesel Christ holte ihn nach Frankfurt, wo er 33 Jahre lang Chef des Frankfurter Volkstheaters und dessen künstlerischer Leiter war. Er übersetzte und bearbeitete Stücke von Shakespeare, Molière und Goldoni für den hessischen Dialekt und veranstaltete Rezitationen mit Texten von Goethe und Friedrich Stoltze. Mit dem „Urfaust“ gastierte er 1979 in Israel, für seine „Mutter Courage“ mit Liesel Christ in der Hauptrolle wurde er gefeiert, wie für zahlreiche weitere Klassiker, die er in die Frankfurter Mundart übertragen hat. Wolfgang Kaus verstarb am 18. Juli im Alter von 83 Jahren, wie seine Familie auf seiner Homepage bekannt gab.

 

FOTO Wolfgang Kaus, fotografiert von Stefan Maurer

 

 

 

 

Schauspieler, Rezitator, Prinzipal ...

 

So kannten wir Wolfgang Kaus vom "Frankfurter Volkstheater Liesel Christ". Im Alter von 82 Jahren ist er jetzt in einem Frankfurter Krankenhaus gestorben.

 

Empfang im Römer. Wolfgang Kaus steht neben mir. Wir unterhalten uns über 'Gott und die Welt'. Plötzlich verblüffe ich den Mimen: "Ich hab'Sie mal an der Zonengrenze gesehen!" Er ist zunächst  verdattert: "Wo war ich denn da?" Ich: "In Berlin, Bezirk Spandau, sie zeigen gerade einem Freund aus dem Westen die Sperranlage - zu mitternächtlicher Stunde. Ein Funkwagen der Berliner Polizei taucht auf, vertreibt sie beide." 

 

Jetzt fällt es ihm wieder ein:; "Das war ein Film." "Ja", sage ich, "ein ganz großartiger Film."  'Preis der Freiheit' von Egon Mongk, eine NDR-Produktion (die aber nicht in Berlin sondern in Hamburg gedreht wurde). Wolfgang Kaus spielte eine kleine, bescheidene Rolle. Nach großen Rollen hat sich Wolfgang Kaus eigentlich nie gedrängt. Ein bescheidener Mann, dem wirkliche Freundschaft immer sehr wichtig war.

 

 

SCHNAPPSCHÜSSE vom CSD 2018 in Frankfurt am Main

FOTOS von RENATE SCHMIDT und HANS-Martin SCHMIDT (hmsp)

 

 

 

"Bild" kämpft, verliert und bleibt doch an der Spitze

 

Berlin (hms/-) - Die Voraussetzungen für die überregionalen Tageszeitungen, endlich mal wieder zusätzliche Auflage zu machen, waren im 2. Quartal 2018 bestens, zumal ja auch die WM 2018 die Gemüter bewegte. Doch die "Großen" unter den Verlagen konnten davon nicht oder nur ganz wenig profitieren. Trübe Tage wieder für die "Bild": Sie verlor erneut etwa 10,5 Prozent bei Abos bzw. im Straßenverkauf. Aber mit 1,45 Mio., die jeden Tag "Bild" z.B. am Kiosk kaufen und dem Flaggschiff von Axel Springer damit ihr Vertrauen geben, ist das perfekt gestaltete Boulevardblatt aus Berlin nach wie vor und mit großem Abstand die meistgelesene Zeitung in der Bundesrepublik Deutschland. Was "Bild" schreibt, liest ein großer Teil der Deutschen. Aber auch bei den Sonntagszeitungen muss Axel Springer SE weiter ernüchternde Zahlen verkraften: Die "Bild am Sonntag" liegt mit 793.568 Abos und Einzelverkäufen genau 10,0% unter dem Vorjahr, so der Dienst MEEDIA, der sich auf die IVW-Zahlen beruft. Bei den (Publikums-) Zeitschriften musste der "Stern" mächtig einstecken. Er verkauft nur noch 315.934 Exemplare - ein Verlust von 14,6 Prozent. Der "Spiegel" hatte einen Verlust von 7,5 Prozent zu verzeichnen, bei einer Auflage von jetzt 530.675 Exemplaren.                             

                                                                                                                                                                                                                                       Quelle: MEEDIA und IVW

 

 

 
 

20. Juli: "Mein Großvater war kein Rechtsradikaler"

 

München - Der FDP-Politiker Karl Graf Schenk von Stauffenberg wehrt sich dagegen, dass die AfD seinen Großvater, den Widerstandskämpfer und Hitler-Attentäter (Oberst) Claus Graf Schenk von Stauffenberg politisch vereinnahmt. "Mein Großvater war kein Rechtsradikaler", sagte der Graf im Interview mit der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG. Karl Graf von Stauffenberg tritt bei der Bayerischen Landtagswahl im Herbst 2018  als Kandidat für die FDP an.

 

 

 

NOZ:

Schwimmmeister: Eltern schauen im Freibad

mehr aufs Smartphone als auf ihre Kinder

21.07.2018 – 07:00
 
 

Osnabrück (ots) - Schwimmmeister: Eltern schauen im Freibad mehr aufs Smartphone als auf ihre Kinder

Bundesverband beklagt Verhalten von Familien mit Migrationshintergrund

 

Für Peter Harzheim, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Schwimmmeister, sind bei der Verhinderung von Badeunfällen mit Kindern die Eltern gefragt. "Vor allem hat eines nachgelassen: die Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten", sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Früher hätten Eltern und Großeltern öfter zusammen mit den Kindern im Becken Zeit verbracht, das sei inzwischen aber anders: "Immer mehr Eltern schauen auf ihr Smartphone und nicht mehr nach links oder rechts und schon gar nicht nach ihren Kindern. Es ist traurig, dass die Eltern sich heute so nachlässig benehmen."

 

Problematisch empfinden viele Bademeister zudem das Verhalten von Familien mit Migrationshintergrund. "Wir erleben es immer wieder, dass mehrere Väter mit ihren zwei, drei, vier Kleinkindern in die Bäder kommen und sich dann in eine Ecke zurückziehen, um ihr Bier zu trinken." Die Kleinen würden dann sich selbst überlassen, schildert Harzheim. "Wenn wir dann als Bademeister die Aufsichtspersonen ermahnen, werden wir bloß angemacht, weil wir uns nicht einmischen sollen."

 

Sorge bereite auch, dass immer weniger Kinder richtig schwimmen können. "Das gerät aber in den Hintergrund, wenn Familien einfach ihre Kinder nicht in Schwimmkurse schicken oder sich solche Kurse nicht leisten können", sagte Harzheim. Knapp die Hälfte der Fünftklässler können laut seinen Angaben nicht sicher oder gar nicht schwimmen. "Diese Entwicklung wird verstärkt durch die vielen Flüchtlingsfamilien, die zahlreich zum Baden kommen, aber oftmals nicht schwimmen können."

 

 

 

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Mehr als 5000 deutsche Wissenschaftler haben in scheinwissenschaftlichen Zeitschriften publiziert

19.07.2018 – 06:00
 
 

Hamburg (ots) - Mehr als 5000 deutsche Wissenschaftler haben in scheinwissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. Das ergaben Recherchen von NDR, WDR und dem Süddeutsche Zeitung Magazin zusammen mit weiteren nationalen und internationalen Medien. Demnach haben Forscherinnen und Forscher deutscher Hochschulen, Institute und Bundesbehörden oft mit öffentlichen Geldern finanzierte Beiträge in wertlosen Online-Fachzeitschriften scheinwissenschaftlicher Verlage veröffentlicht, die grundlegende Regeln der wissenschaftlichen Qualitätssicherung nicht beachten. Weltweit sind den Recherchen zufolge 400.000 Forscherinnen und Forscher betroffen. Das Phänomen der pseudowissenschaftlichen Verlage ist zwar seit einigen Jahren bekannt. Deutsche Hochschulen und Forschungsgesellschaften hatten bereits mehrfach davor gewarnt. Neu sind jedoch das Ausmaß und die rasant gestiegenen Zahlen. Die Zahl solcher Publikationen bei fünf der wichtigsten Verlage hat sich den Recherchen zufolge seit 2013 weltweit verdreifacht, in Deutschland gar verfünffacht.

 

Die Recherchen zeigen: Pseudowissenschaftliche Verlage nutzen den Publikationsdruck, der auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern lastet, und sprechen sie per E-Mail an. Die Betroffenen publizieren Forschungsergebnisse gegen Zahlung teilweise hoher Gebühren in diesen über das Internet verfügbaren Journalen, die von Unternehmen in Südasien, der Golfregion, Afrika oder der Türkei herausgegeben werden. Die Firmen behaupten, Forschungsergebnisse wie international üblich vor Veröffentlichung anderen erfahrenen Wissenschaftlern zur Prüfung und Korrektur vorzulegen. Den Recherchen zufolge geschieht dies jedoch meist nicht. Eingereichte Studien werden oft binnen Tagen publiziert. Dadurch gelangen nicht selten fragwürdige Studien mit scheinbar wissenschaftlichem Gütesiegel an die Öffentlichkeit. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden den Recherchen zufolge Opfer dieser betrügerischen Praktiken. In anderen Fällen jedoch haben Autorinnen und Autoren offenbar gezielt die Dienste solcher Verlage genutzt, um Forschungsbeiträge schnell zu veröffentlichen, ohne sich der Kritik von Kollegen zu stellen.

 

In Deutschland treten als Autoren bei zahlreichen derartigen Veröffentlichungen prominente Hochschullehrer auf, so die Aachener Günther Schuh und Achim Kampker, die als Entwickler des Elektrotransporters Streetscooter bekannt wurden, sowie Peter Nyhuis aus Hannover, führendes Mitglied des nationalen Wissenschaftsrats, und der Rektor der Universität Bremen, Bernd Scholz-Reiter. Schuh sagte, er habe dieses Phänomen bis dato nicht gekannt und habe umgehend seine Mitarbeiter angewiesen, nicht mehr auf solchen Plattformen zu veröffentlichen. Kampker verwies auf laufende universitätsinterne Ermittlungen. Nyhuis äußerte sein Bedauern und erklärte, man sei "nicht wissentlich einem System aufgesessen". Er habe solche Veröffentlichungen an seinem Institut nach Bekanntwerden sofort gestoppt. Scholz-Reiter erklärte, dass ihm damals die Machenschaften dieser Verlage unbekannt waren und er sie heute verurteile. Große deutsche Pharmaunternehmen haben in scheinwissenschaftlichen Verlagen veröffentlicht, Skeptiker des Klimawandels verbreiten in diesen Journalen ihre Theorien. Auch Mitarbeiter von zwölf der dreißig Dax-Unternehmen finden sich in den Publikationslisten und Konferenzprogrammen.

 

Zahlreiche herausragende Wissenschaftler zeigten sich angesichts der Zahlen bestürzt. Es erschrecke ihn, dass Kollegen die Dienste solcher scheinwissenschaftlichen Plattformen nutzten, sagte der US-amerikanische Medizin-Nobelpreisträger Randy Schekman am Rande des diesjährigen Preisträgertreffens in Lindau. Es gehe um die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft, so der US-Mediziner Ferid Murad, ebenfalls ein Nobelpreisträger. Der Münchner Robert Huber, Chemie-Nobelpreisträger von 1988, spricht von Betrug: "So was muss gestoppt werden." Der Göttinger Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell sagt: "Wenn das System hat und Leute da nicht nur darauf reinfallen, sondern das nutzen, dann muss man das abstellen." Hell warnt jedoch vor Eingriffen durch die Politik: "Ich habe Vertrauen, dass die Wissenschaft da einen selbstkorrigierenden Mechanismus hat." Der Psychologie-Professor und Ombudsmann der Universität Heidelberg, Joachim Funke, nennt es ein "Desaster für die Wissenschaft, weil damit ungeprüfte Behauptungen in die Welt gesetzt werden und den Anschein erwecken, es sei Wissenschaft."

 

Große Forschungsgesellschaften und zahlreiche deutsche Hochschulen erklärten überwiegend, das Phänomen zwar prinzipiell zu kennen, zeigten sich jedoch vom Ausmaß erstaunt und verurteilten die Praktiken der Fake-Verlage. Aus Sicht der Helmholtz-Gemeinschaft sind die scheinwissenschaftlichen Verleger "eine äußerst negative und problematische Erscheinung des wissenschaftlichen Publikations- und Kommunikationssystems, gegen die mit allen rechtlichen Möglichkeiten konsequent vorgegangen werden muss". Sie gefährdeten "nicht nur den Ruf einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler", sondern auch "das Vertrauen in die Wissenschaft selbst". Betroffene Wissenschaftler seien aufgeklärt worden.

 

Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Jörg Hacker, plädiert für eine offensive Vorgehensweise gegen solche Publikationen. Die Fraunhofer-Gesellschaft begrüßte die Recherchen und erklärte: "Die Schaffung eines Bewusstseins für derartige unlautere Praktiken und ihre Konsequenzen ist ein wichtiger Schritt, um derartige Machenschaften zu stoppen."

 

Gerd Antes, Direktor der Cochrane Deutschland Stiftung, kritisierte Forscher, die absichtlich bei Fake-Verlagen publizieren, um eine wissenschaftliche Prüfung zu umgehen: "Ich finde es hochgradig unverantwortlich von seriösen Wissenschaftlern dort zu publizieren, wo erkennbar und vorsätzlich unseriösen Autoren der Raum gegeben wird und die damit aufzuwerten."

 

Die Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung hat zu diesem Thema zusammen mit dem Süddeutsche Zeitung Magazin 175.000 veröffentlichte Forschungsartikel von fünf der wichtigsten scheinwissenschaftlichen Plattformen ausgewertet. Beteiligt an den gut neunmonatigen Recherchen waren auch Reporterinnen und Reporter 18 weiterer Medien, u. a. aller ARD-Landesrundfunkanstalten und des Deutschlandfunks sowie von Le Monde (Frankreich), The New Yorker (USA), ORF (Österreich), Aftenposten (Norwegen), The Indian Express (Indien) und des koreanischen Investigativportals Newstapa. Reporterinnen und Reporter der beteiligten Medien haben bei den Pseudoverlagen erfolgreich zahlreiche unwissenschaftliche Papiere veröffentlicht und sind auf mehreren ihrer Konferenzen aufgetreten. Sie veröffentlichen ab Donnerstag, 19. Juli, weltweit die Ergebnisse ihrer Recherchen.

 

Das Erste zeigt dazu im Rahmen seiner Reihe "Exclusiv im Ersten" am Montag, 23. Juli, 21.45 Uhr, die Dokumentation "Fake Science - Die Lügenmacher". Das Radioprogramm NDR Info sendet vom heutigen 19. bis 25. Juli die sechsteilige Podcastreihe "Fake Science: Wissenschaft auf Abwegen" jeweils werktags um 7.08 Uhr und 16.08 Uhr. Die Podcasts sind auch im Internet unter ndr.de/info abrufbar. Das Süddeutsche Zeitung Magazin berichtet in seiner Titelgeschichte "Die Ware Wahrheit" am Freitag, 20. Juli. Auf Grundlage von WDR-Recherchen hat auch der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe dieses Thema aufgegriffen.

 

Quelle: Norddeutscher Rundfunk

 

 

 

Pharma-Skandal:

Fragwürdige Medikamente wurden

in mindestens neun Bundesländern verkauft

 

 

Berlin (ots) - Im Skandal um in Griechenland gestohlene Krebsmedikamente, die von der Firma Lunapharm in Brandenburg vertrieben wurden, sind Patienten in weiten Teilen Deutschlands betroffen. Dies geht aus einer so genannten Rückruf-Liste des Gesundheitsministeriums Brandenburg hervor, die dem rbb vorliegt. Pharmahändler und Apotheken in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind von Lunapharm in den Jahren 2015 bis 2017 mit den betroffenen Medikamenten beliefert worden.

 

Nach Erkenntnissen der ARD-Politikmagazins "Kontraste" hatte Lunapharm aber bereits seit 2013 mit den Krebsmedikamenten aus Griechenland gehandelt. Betroffen sind 10 verschiedene Arzneien - griechische Behörden gehen von bis zu 14.000 Packungen aus. Lieferungen aus den Jahren 2013 bis 2015 sind in der Liste nicht enthalten. Die griechischen und inzwischen auch die brandenburgischen Gesundheitsbehörden befürchten, dass die Medikamente unwirksam sein könnten, weil die Kühl- und Lagervorschriften nicht eingehalten worden sind. Die griechische Polizei sagte hierzu Anfang Mai 2018, aufgrund der Lagerung und des Transports gehe man davon aus, dass diese Medikamente "eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit" darstellen.

 

Die Medikamente wurden nach Recherchen des ARD-Politikmagazins "Kontraste" in Griechenland aus Krankenhäusern gestohlen. Anschließend wurden sie nach Aussagen griechischer Behörden unter anderem auf einem Fischmarkt und in Privatwohnungen zwischengelagert, bevor sie in Koffern per Flugzeug nach Deutschland gebracht wurden, wo sie dann von Lunapharm vertrieben wurden.

Erst diese Woche riefen die zuständigen Behörden in Brandenburg die betroffenen Medikamente, von denen viele offenbar bereits verbraucht wurden, zurück. Zuvor hatte es seitens der Brandenburger Behörden auch keine Information der Öffentlichkeit gegeben, obwohl schon Ende 2016 erste Hinweise auf Unregelmäßigkeiten vorlagen.

 

Rundfunk Berlin-Brandenburg

 

 

Rundfunkbeitrag bleibt !

Urteilsverkündung des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts

16.07.2018 – 10:38
 
 

Bonn (jakl/ots) - Hätte das Bundesverfassungsgericht den Rundfunkbeitrag gekippt - es wäre ein Supergau geworden. Doch das System schädigt sich nicht selbst: Der Rundfunkbeitrag, der auch die Meinungsfreiheit im Land stärken und sichern soll, bleibt! Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk wird jedoch nicht auf Dauer so sein können wie er ist (es braucht schon ein neues Fundamt): Zwei Staatsprogramme, die sich nur unwesentlich voneinander unterscheiden - das ist kontraproduktiv, das kostet Geld, das anderswo besser angelegt werden kann. Und: Wir wollen nicht in jedem der beiden  Programme nur die gleichen Meinungen hören. Einheitsbrei hat mit Demokratie nur wenig zu tun. Und nicht nur Frau Merkel aus der Uckermark macht die beste Krisen- und Welt-Politik!

 

Die höchstrichterliche Entscheidung von heute früh bestätigt das Öffen tliche-Rechtliche System. Damit sind natürlich allen Gebührenerhöhungen für die Zukunft Tür und Tor geöffnet. Das Bundesverfassungsgericht hatte zu entscheiden, ob Privatleute, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht nutzen, trotzdem den Beitrag zahlen müssen. Klaro: Müssen sie! Auch wer niemand kein Gerät nutzt - also selbst Nachrichten spricht und/oder Musik macht. Nur wer eine Zweitwohnung in Hamburg-Wilhelsmburg oder eine feudale Ferienwohnung auf Sylt sein eigen nennen kann, darf sich freuen: Zweimal die gleiche Gebühr bezahlen, für die gleiche 'Wohltat' - das war auch den Verfassungsrichtern 'zuviel des Guten'. Sie haben den Gesetzgeber allerd ings verpflichtet, bis 2020 eine 'Neuregelung' möglich zu machen. Das kostet dann wieder mehr. Bestimmt? Bestimmt!

 

Hintergrund   Bis Ende 2012 bemaß sich die Abgabe unter anderem nach der Anzahl der Fernseher und Radios in einem Haushalt, damals sprach man noch von Rundfunkgebühr. Seit 2013 aber werden in jedem Haushalt 17,50 Euro monatlich erhoben. Unter anderem hatten dagegen drei Privatpersonen und der Autovermieter Sixt Beschwerde eingelegt. Nach Ansicht der Kläger handelt es sich bei dem Rundfunkbeitrag nicht um eine Gebühr, sondern um eine Steuer, die die Länder wegen fehlender Kompetenz nicht erheben dürften.

 

Die Beschwerdeführer sahen zudem den Gleichheitssatz des Grundgesetzes verletzt und halten die Erhebung des Beitrages unabhängig von der Anzahl von Radios, Fernsehern oder auch Computern für verfassungswidrig. Insgesamt geht es um acht Milliarden Euro an Einnahmen im Jahr, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aktuell zufließen.

 

Meinung  Was er einmal zu seinen Gunsten geschaffen hat (wie z. B. auch den Soli), das gibt der Staat nicht so schnell wieder her. Wir wetten: Der Rundfunkbeitrag bleibt für weitere viele Jahre bestehen - und kostet den Bürger immer mehr. Aber vielleicht bekommt der jetzt eine Flatrate angeboten - zum Doppelten des bisherigen Preises. Und mit der Möglichkeit auf ein UPGRADE ... Wir lieben Deutschland!

 

 

 

 

 

Zweithöchste Nitratbelastung des Grundwassers in der EU:

Umwelthilfe klagt für "Sauberes Wasser"

gegen die Bundesrepublik Deutschland

 
17. 07.2018 – 11:00
 
 

zur Klageschrift

 

Berlin (ots) - DUH reicht Grundsatzklage für "Sauberes Wasser" gegen die Bundesrepublik Deutschland ein - Nitrat-Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter an 27,7 Prozent der Messstationen deutlich überschritten - 2017 geändertes Düngerecht reicht nicht aus, die zu hohe Nitratbelastung des Grund- und Oberflächenwassers ausreichend zu reduzieren - Europäischer Gerichtshof bestätigt durch sein Urteil vom 21. Juni 2018 die Versäumnisse der deutschen Agrarpolitik

 

Unter allen 28 EU-Staaten weist Deutschland die zweithöchste Belastung des Grundwassers durch Nitrat auf. Nur Malta hat mehr Nitrat im Grundwasser als Deutschland. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das seit über 25 Jahre bestehende Versagen der deutschen Politik und fordert den Schutz des durch die industrielle Landwirtschaft belasteten Grund- und Trinkwassers.

 

Um die Politik zum Handeln zu zwingen, hat die DUH am 31. Mai 2018 Klage gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium, beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingereicht (Aktenzeichen OVG 11 A 1. 18). Mit Schriftsatz vom 16. Juli 2018 wurde die Klage nun ausführlich begründet.

 

Die Klage richtet sich gegen das 2017 novellierte, aktuell geltende "Nationale Aktionsprogramm zum Schutz von Gewässern vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen". Deutschland ist verpflichtet, ein solches Aktionsprogramm aufzustellen und hat dies auf der Basis von Paragraph 3a des Düngesetzes (DüngeG) durch verschiedene gesetzliche Regelungen im Düngerecht getan. Nach Ansicht der DUH ist das geltende Düngerecht aber auch nach der Novelle ungeeignet, die zu hohe Nitratbelastung des Grundwassers und der Gewässer so weit zu reduzieren, dass die Ziele der Nitrat-Richtlinie 91/676/EWG eingehalten werden.

 

So wird der Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter auch nach dem letzten Nitratbericht der Bundesregierung von 2016 immer noch an knapp einem Drittel der Messstationen teilweise deutlich überschritten. Durch die im Jahr 2017 geänderten gesetzlichen Regelungen ist mit keiner durchgreifenden Änderung dieses Zustands zu rechnen. Ziel der Klage ist es, so schnell wie möglich einen rechtmäßigen Zustand zu schaffen. Dazu bedarf es einer Überarbeitung des nationalen Aktionsprogramms und damit des deutschen Düngerechts.

 

"Wir haben uns entschlossen, nach der 'Sauberen Luft' auch das 'Saubere Wasser' auf dem Klageweg durchzusetzen. Die DUH setzt sich seit ihrer Gründung für saubere Luft und sauberes Wasser ein. Das Beispiel Luftreinhaltung und die von der DUH gewählte Klagestrategie zeigen eindrucksvoll, dass die notwendigen Schritte zur Durchsetzung der Luftqualitätsgrenzwerte nur gerichtlich erzwungen werden können. Während Deutschland vor der Kanzlerschaft von Angela Merkel ein Vorbild für andere Staaten im Umweltschutz war und regelmäßig die EU-Normen übererfüllt hat, laufen heute gegen kaum einen anderen EU-Staat so viele Vertragsverletzungsverfahren wegen des Verstoßes gegen EU-Vorschriften wie gegen Deutschland", so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

 

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen Deutschland vom 21. Juni 2018 wegen unzureichender Umsetzung der Nitrat-Richtlinie dokumentiert die jahrzehntelangen Versäumnisse der deutschen Agrarpolitik. "Die deutsche Agrarpolitik hat auf Intensivierung der industriellen Tierhaltung statt auf eine flächengebundene naturnahe Landwirtschaft gesetzt. Zu den dramatischen Folgen gehören der massiv gestiegene Eintrag von Stickstoff aus Düngung, Gülle und Massentierhaltung in Grund- und Oberflächengewässer.

 

Die Konsequenzen sind die Schließung von Brunnen zur Trinkwassergewinnung, ein ständig steigender technischer und finanzieller Aufwand zur Trinkwasseraufbereitung und die Überdüngung sensibler Ökosysteme wie Seen, Flüsse und Küstengewässer", so Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. Bei einer zu hohen Aufnahme von Nitrat über das Trinkwasser kann sich im Körper gesundheitsgefährdendes Nitrit bilden. Bei Kleinkindern und Säuglingen kann dies zu einer Verminderung der Sauerstofftransportkapazität und damit zur lebensgefährdenden sogenannten Blausucht führen.

 

Das Urteil des EuGH bestätigt, dass Deutschland seinen Verpflichtungen zur Nitratminderung nicht gerecht wird. Aus prozessrechtlichen Gründen konnte der Gerichtshof aber nur die bis zum Jahr 2014 geltende Rechtslage berücksichtigen. Mit der Änderung des Düngerechts im Jahr 2017 versichert das Bundeslandwirtschaftsministerium gegenüber der EU, alle Maßnahmen ergriffen zu haben, welche nunmehr zu einem rechtskonformen Zustand führen. Die DUH kritisiert jedoch, dass die geänderte Gesetzgebung zahlreiche Ausnahmen enthält, so dass die europarechtlichen Vorgaben der Nitrat-Richtlinie 91/676/EWG zum Trink- und Grundwasserschutz auch weiterhin nicht eingehalten werden.

 

"Auch das novellierte Recht bringt keinen rechtskonformen Zustand. So wird der Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter über unabsehbare Zeit nicht an allen deutschen Messstationen eingehalten. Ebenso wird die erhebliche Eutrophierung unserer Gewässer nicht beseitigt. Das neue Düngerecht wird keine Verbesserungen bringen. Selbst viele durch das EU-Recht vorgesehenen Mindestanforderungen sind im novellierten Düngerecht immer noch nicht umgesetzt", sagt Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in der Klage vertritt. "Entsprechend der ständigen Rechtsprechung des EuGH zum europäischen Luftqualitäts- und Gewässerschutzrecht haben die Ziele der Nitratrichtlinie nicht bloß programmatischen Charakter, sondern stellen strikte Ergebnisverpflichtungen dar, die den Mitgliedsstaaten keinerlei Umsetzungsermessen verleihen.

 

Diese Ziele werden in Deutschland auch mehr als 25 Jahre nach Inkrafttreten der Nitratrichtlinie verfehlt", so Klinger weiter. An 27,7 Prozent der Messstellen an landwirtschaftlichen Einzugsgebieten wird der Nitrat-Grenzwert auch nach dem letzten Nitratbericht der Bundesregierung von 2016 überschritten. Die Bevölkerung muss erneut Mehrkosten tragen: für Subventionen in eine industrielle Landwirtschaft, steigende Wasserkosten für die Trinkwasseraufbereitung sowie gegebenenfalls sogar noch Strafzahlungen an die EU.

 

Hintergrund:

 

Das Grund- und Oberflächenwasser in Deutschland ist zu stark mit Nitrat belastet. Hauptursache hierfür ist die stickstoffhaltige Düngung in der Landwirtschaft. Neben Mineraldünger werden Gülle aus Mastställen oder Biogasanlagen auf den Feldern ausgebracht. Durch unzureichende Pufferzonen gelangen diese in die Oberflächengewässer. Die ökologischen Folgen: trübes Wasser, übermäßiges Algenwachstum und Sauerstoffmangel, welches dann zu Fischsterben führt. Der Stickstoffgehalt auf den Ackerflächen übersteigt die Aufnahmefähigkeit der Pflanzen und Böden, sodass Nitrat auch ins Grundwasser versickert.

 

Die Nitrat-Richtlinie 91/676/EG bestimmt in ihrem Anhang I, dass Grundwasser verunreinigt ist, wenn es mehr als 50 Milligramm Nitrat pro Liter enthält. Dieser Wert gilt einheitlich im EU-recht, so auch in der EU-Grundwasserrichtlinie 2006/118/EG (GWRL). Die europaweit einheitlich festgelegte Qualitätsnorm von 50 Milligramm Nitrat pro Liter wurde in der deutschen Grundwasserverordnung (GrwV) als Schwellenwert in derselben Höhe verankert. Diese Grenzwerte hält Deutschland jedoch schon seit 25 Jahren nicht ein. An Messstellen, in deren Einzugsgebiet viele landwirtschaftliche Nutzungen vorkommen, überschreiten circa 28 Prozent der Messstellen den Grenzwert für Nitrat (Nitratbericht 2016). Auch bei der Bewertung des Grundwasserzustands nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie/GWRL sind 27,1 Prozent der 1200 deutschen Grundwasserkörper in einem schlechten chemischen Zustand.

 

Die Trinkwasserfilterung wird in naher Zukunft an ihre Grenzen kommen und teure technische Lösungen erfordern. Die hohe Nitratbelastung hat auch Auswirkungen auf die biologische Vielfalt. Fast die Hälfte der Pflanzenarten der "Roten Liste" ist durch erhöhte Nährstoffeinträge gefährdet. Die hohen Nährstoffeinträge verändern die Artenzusammensetzung zugunsten nährstoffliebender Pflanzen. In Folge dessen kommt es zu einer Vereinheitlichung der Vegetation und dem Verlust von Lebensräumen und Nahrungsangeboten. Aus diesen Gründen muss die Nitratbelastung konsequent reduziert werden. Besonders für die Regionen mit einer hohen Viehdichte müssen zügig schärfere Vorgaben formuliert werden.

 

Zu den Maßnahmen gehören stärkere zeitliche Begrenzungen sowie eine Obergrenze für die Düngung von 130 Kilogramm pro Hektar (bisher 170 Kilogramm pro Hektar), strengere Regeln zur Kontrolle der Landwirte bei der Ausgabe und dem Ausbringen von Dünger, kürzere Einarbeitungsfristen für Wirtschaftsdünger, ein flächenabhängiger Viehbesatz sowie die Einrichtung von mindestens fünf Meter breiten Pufferstreifen zu Gewässern.

 

Links:

Die Klageschrift finden Sie unter: http://l.duh.de/p180717

 

 

 

"Jung, weiblich, Boss!

Mit Designerin Jette Joop"

 
19.07.2018 – 10:35
 
 

Jung, weiblich, Boss! - Die erfolgreiche Geschäftsfrau Jette Joop nimmt die Businessideen der Existenzgründerinnen unter die Lupe und hilft ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Quellenangabe: "obs/RTL II/RTL II/Bernd Jaworek"


 

München (ots) - Neue fünfteilige Reality-Doku

   - Designerin Jette Joop begleitet acht Frauen bei der 
     Existenzgründung
   - Start am Montag, 6. August 2018, um 20:15 Uhr bei RTL II 

"Jung, weiblich, Boss! Mit Designerin Jette Joop" begleitet acht junge Frauen, die gegen alle Widerstände den Schritt wagen und ihre eigenen Unternehmen gründen. Sie wollen kreative Ideen in die Tat umsetzen und ihre Träume verwirklichen. Beraten werden sie dabei von Designerin Jette Joop. Die erfolgreiche Geschäftsfrau nimmt die Businessideen der angehenden Unternehmerinnen unter die Lupe und hilft ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

Acht Frauen wagen den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit. Ob Kosmetiksalon, eigenes Streetwear-Label, Onlineversand, Foodtruck oder ausgefallene Ideen wie ein Kraulsalon, eine Performance-Showgruppe oder Smoothies-Bowls für

den Supermarkt - alle Gründerinnen wollen ihren ganz eigenen Traum verwirklichen.

 

Unterstützt werden sie dabei von einer, die es bereits geschafft hat - Designerin Jette Joop. Seit Jahren gehört die Geschäftsfrau mit ihren Mode-, Schmuck- und Living-Kollektionen zu den erfolgreichsten Unternehmerinnen in Deutschland. Sie weiß ganz genau, welche Ideen die Kunden überzeugen und scheut mit ihrer offenen und ehrlichen Art nicht davor, auch mal kritische Punkte anzusprechen.

 

In der ersten Folge wollen die Schwestern Cita und Lea ihren Onlineshop "Felicitydesign" weiter voranbringen. Bisher verkaufen sie dort Schmuck, Schminkutensilien und Mode. Doch noch reicht der Gewinn nicht aus, um ihre Jobs als Krankenschwester und Versicherungskauffrau zu kündigen. Mentorin Jette Joop erkennt schnell, wo ihr Problem liegt. Werden Cita und Lea ihren Rat auch annehmen?

 

Außerdem treffen Myra und Christina auf Jette Joop. Christina möchte einen Kraulsalon eröffnen, Myra mit einer Girl-Performance-Show die Bühnen der Welt erobern. Können die beiden mit ihren ungewöhnlichen Ideen die erfolgreiche Designerin überzeugen?

Produziert wird die Sendung von 99pro media GmbH.

 

"Jung, weiblich, Boss! Mit Designerin Jette Joop" ab Montag, 6. August 2018, um 20:15 Uhr bei RTL II

 

 

 

 

Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber

hat keine Angst vor einem erneuten Leistungseinbruch

17.07.2018 – 15:45
 

Berlin (ots) - Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber hat sich am Dienstag im ARD-Mittagsmagazin optimistisch gezeigt, dass nach "dem Höhepunkt" ihrer Karriere kein erneutes Leistungsloch droht.

 

Nach Kerbers bislang erfolgreichstem Karrierejahr 2016 mit den Grand-Slam-Titeln in Melbourne und New York erlebte die heute 30-Jährige einen tiefen sportlichen Absturz im folgenden Jahr. Diese Erfahrung werde ihr nun helfen, mit dem Sieg beim prestigeträchtigsten Tennisturnier in Wimbledon umzugehen, so Kerber: "Ich werde das nun schneller an mich heranlassen und versuchen, jeden Moment aufzusaugen. Ich werde mir in den nächsten Tagen noch etwas Zeit für mich nehmen und vielleicht 1-2 Tage länger Urlaub machen, als ich das letztes Jahr gemacht habe."

Kerber werde sich zwar auch im Urlaub "ein bisschen bewegen", aber die Tage ohne Tennis genießen. Dafür könnte auch Steffi Graf die Vorlage geliefert haben. Die siebenfache Wimbledon-Siegerin habe ihr per sms gratuliert, sagte Kerber, und ihr geraten, sie solle "jeden Moment genießen".

 

 

 

 

Pack die Muskeln weg:

 

MACH KARRIERE BEIM BKA!

 

Neue Webseite www.bka.das-richtige-machen.de gibt Einblicke in die Arbeitswelt von Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten

16.07.2018 – 08:00
 
 

Wiesbaden (ots) - Das Bundeskriminalamt (BKA) ist ein wichtiger Baustein in der Sicherheitsarchitektur. In derzeit neun Abteilungen arbeiten über 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um den gesetzlichen Auftrag des BKA zu erfüllen und Deutschland so zu einem sicheren Ort zu machen. Um den umfangreichen Aufgaben gerecht zu werden, sollen in den kommenden Jahren an den drei Standorten des BKA in Wiesbaden, Meckenheim und Berlin über 1000 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzukommen.

 

Um die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, hat das BKA die Personalmarketingkampagne "BKA. Das Richtige machen." gestartet. Ein zentraler Bestandteil dabei ist die Ansprache engagierter, junger Menschen mit Abitur, die sich für das duale Studium zur Kriminalkommissarin und zum Kriminalkommissar bewerben können.

 

Neues Karriereportal gewährt Einblicke in die BKA-Arbeitswelt

 

Herzstück der Kampagne ist die Webseite www.bka.das-richtige-machen.de. Dort geben Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamte Einblicke in die Arbeitswelt des BKA. Anhand ihrer Geschichten können sich Interessierte ein Bild davon machen, wie vielfältig die Aufgaben und Menschen bei der Kriminalpolizei des Bundes sind. Die Tätigkeiten werden durch sechs Jobprofile vorgestellt, die auf ihre Bedeutung innerhalb der Sicherheitsarchitektur und die für sie erforderlichen Eigenschaften eingehen.

 

BKA bietet vielfältige Berufsperspektiven

 

Doch das BKA bietet nicht nur angehenden Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten interessante Berufsperspektiven. Es vereint Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Hintergründen: Von IT-Spezialistinnen und -Spezialisten für die Bekämpfung von Cybercrime und die Weiterentwicklung der polizeilichen IT-Landschaft über Natur- und Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die in der Kriminaltechnik oder den verschiedenen Abteilungen des BKA ihr Fachwissen einbringen, bis hin zu Juristinnen und Juristen, die als Nachwuchsführungskräfte eingesetzt werden.

 

"Wir gestalten Sicherheit in Deutschland und in der Welt. Für unsere Aufgaben brauchen wir engagierte Kolleginnen und Kollegen, die sich einbringen", sagt Holger Münch, Präsident des BKA. "Mit der Kampagne sprechen wir Interessentinnen und Interessenten für eine Karriere im BKA direkt an und stellen uns ihnen vor, um die zu finden, die zu uns passen."

 

Die neue Webseite ist erreichbar unter www.bka.das-richtige-machen.de

 

Informationen zum BKA als Arbeitgeber, den verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten, Informationen zum Ablauf von Bewerbung und Studium sowie aktuelle Stellenanzeigen finden sich außerdem unter www.karriere.bka.de

 

 

 

MOTORWORLD Classics Berlin 2018:

Oldtimer-Messe lässt goldene Zeiten aufleben

12.07.2018 – 11:12
 

 

Berlin (ots) - Die Oldtimer-Messe MOTORWORLD Classics Berlin ist viel mehr als eine Autoschau mit Exponaten vergangener Zeiten. Die internationale Veranstaltung, die vom 4. bis zum 7. Oktober 2018 wieder in den historischen Hallen der Messe Berlin stattfindet, ist ein Lifestyle-Event und eine Reise in die Vergangenheit. Neu in diesem Jahr ist die "Lange Nacht der Oldtimer", mit der die Messe am 4. Oktober eröffnet wird.

Oldtimer und Youngtimer, Premium-Sportwagen, klassische Motorräder, historische Nutzfahrzeuge, Modellautos sowie Retro-Spielzeug, Accessoires, Mode und vieles mehr - die MOTORWORLD Classics Berlin ist ein Erlebnis nicht nur für Fahrzeugliebhaber, Autoclubs und Szenefans. Im Sommergarten und in den historischen Hallen unter dem Berliner Funkturm werden vergangene Zeiten zum Leben erweckt. Denn nicht nur das Ambiente und das Unterhaltungsprogramm der Messe sind ganz im Swing der 1920er bis 1950er Jahre gestaltet, auch das Team der MOTORWORLD Classics Berlin und viele Aussteller kleiden sich im Stil der "good old times", und die Besucher sind ebenfalls dazu aufgerufen. Bitte lesen Sie weiter auf Nachrichten

 

 

 

KONTRASTE:

Illegaler Handel mit Krebsmedikamenten -

Risiko für Patienten in Deutschland

12.07.2018 – 16:31
 
 

Berlin (ots) - Ein Netzwerk international tätiger Pharmahändler soll in Deutschland illegal mit Krebsmedikamenten im Wert von mehreren Millionen Euro gehandelt haben. Das berichtet das ARD-Politikmagazin KONTRASTE.

 

Insgesamt 21 Mitglieder der Bande seien bereits Anfang Mai in Griechenland verhaftet worden. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, hochsensible Krebsmedikamente aus griechischen Kliniken entwendet und nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Gegenüber KONTRASTE sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Pavlos Polakis, man wisse, dass der Transport dieser Medikamente "nicht ordnungsgemäß verlaufen" sei und sogar die Kühlkette unterbrochen worden sei: "Wir sprechen hier von einer illegalen Bande, die sich offensichtlich nicht um medizinische Anforderungen gekümmert hat." Den Recherchen zufolge sollen die Präparate sogar auf einem Athener Fischmarkt zwischengelagert worden sein.

 

In Deutschland hatte das Netzwerk Geschäftspartner in Hessen und Brandenburg. Gegenüber KONTRASTE bestätigte die Staatsanwaltschaft Potsdam Ermittlungen gegen das Unternehmen Lunapharm mit Sitz im brandenburgischen Mahlow wegen des Tatvorwurfs der "Hehlerei und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz". Es habe bereits eine Hausdurchsuchung gegeben. Lunapharm bestreitet, an dem Handel mit möglicherweise unwirksamen Medikamenten beteiligt zu sein. Das Brandenburger Gesundheitsministerium untersagte der Firma den Handel mit den betroffenen Krebsmedikamenten aus Griechenland, entzog dem Pharmahändler aber nicht die Großhandelserlaubnis. Dazu teilte das Ministerium KONTRASTE mit, es lägen "keine Hinweise vor, dass mit Arzneimitteln, die Gegenstand von Straftaten geworden sind oder die in ihrer Qualität beeinträchtigt sind, gehandelt wurde."

 

Der Onkologe Professor Wolf-Dieter Ludwig von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft kritisierte das Verhalten des Brandenburger Gesundheitsministeriums als "verantwortungslos". Die Behörde hätte nach ersten Hinweisen eine Warnung an Ärzte und Patienten herausgeben müssen und dafür sorgen müssen, "dass diese Medikamente so rasch wie möglich aus dem deutschen Markt verschwinden." Auch die oberste griechische Arzneimittelaufsicht EOF äußerte sich gegenüber KONTRASTE verwundert, dass der Skandal in Deutschland nie bekannt wurde und Lunapharm die Lizenz nicht entzogen wurde: Im Augenblick, als man die deutschen Behörden informiert habe, dass illegale Medikamente im Umlauf seien, "hätte man die Öffentlichkeit informieren können", sagte Ioannis Malemis von der EOF.

 

 

 

Kein Wasser aus Bächen schöpfen!

Trockenheit führt zu kritischen Niedrigwasserständen

 

Frankfurt am Main (ffm) - Die bereits seit mehreren Wochen anhaltende Trockenheit bei hohen Temperaturen hat bei zahlreichen Frankfurter Bächen zu kritischen Niedrigwasserständen oder stellenweise sogar zum Austrocknen der Bachbetten geführt.

Die starke Erwärmung der Gewässer und eine geringe Wasserführung sind ein hoher Stressfaktor für das Ökosystem der Fließgewässer. Darüber hinaus stellt die mittlerweile dramatische Verringerung und Einengung des Lebensraumes eine massive Gefährdung für Pflanzen und Tiere in den Bächen dar.

Jegliche zusätzlichen Belastungen – insbesondere durch Wasserentnahmen – führen in vielen Bächen im Stadtgebiet zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Ökosystems. Vor diesem Hintergrund bittet das Umweltamt die Bürgerinnen und Bürger bis auf Weiteres kein Wasser aus den Bächen zu entnehmen. Aufgrund der aktuell angespannten Lage bewertet die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde im Umweltamt die Wasserentnahme aus Bächen kritisch. Eine zusätzliche Beeinträchtigung durch private Entnahmen sollte deshalb vermieden werden.

Das Wasserrecht räumt den Bürgern zwar mit dem sogenannten Eigentümer-/Anlieger- und Gemeingebrauch eine erlaubnisfreie Wasserentnahme aus Fließgewässern durch Schöpfen mit Handgefäßen ein. Doch diese Rechte stehen unter dem Vorbehalt, dass keine wesentliche Verminderung der Wasserführung oder eine Beeinträchtigung der Gewässer zu erwarten ist. Für die Entnahme mittels Pumpen muss in jedem Fall bei der zuständigen Wasserbehörde eine Erlaubnis beantragt werden.

 

 

 

 

Naturheilmittel können Erfolg
einer Krebstherapie gefährden
 
27.06.2018 – 09:00
 

Baierbrunn (ots) - Krebspatienten sollten auf keinen Fall ohne Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt Naturheilmittel einnehmen - es könnte den Erfolg ihrer Tumortherapie gefährden.

 

Denn pflanzliche Arzneimittel können mit den ca. 200 Krebsmitteln, die auf dem Markt sind, interagieren - entweder deren Wirkung abschwächen oder diese so verstärken, dass sie die Gesundheit gefährden, wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" schreibt. Auf manche Pflanzen sollten Tumorpatienten grundsätzlich verzichten - etwa auf die Anwendung von Johanniskraut gegen Depressionen, da dieses die Ausscheidung bestimmter Krebsmittel stark beschleunigen kann. Eine ähnliche Tendenz in Verbindung mit Krebsmitteln gibt es laut Professor Hans-Peter Lipp, Chefapotheker des Uniklinikums Tübingen, bei der Sonnenhutwurzel (Echinacea), die das Immunsystem stärken soll.

 

Zielgerichtet eingesetzt sind Phytopharmaka dagegen durchaus in der Lage, Lücken der konventionellen Krebstherapie zu schließen und Nebenwirkungen der Behandlung zu lindern. So reduziert zum Beispiel Ingwer laut einer großen US-Studie deutlich die Übelkeit, die bei einer Chemotherapie auftreten kann. Bei eher geringen Beschwerden kann das eine Option sein. Wegen möglicher Wechselwirkungen darf Ingwer aber keinesfalls mit sogenannten 5-HT3-Antagonisten kombiniert werden, die bei starker Übelkeit zum Einsatz kommen. Studien belegen ebenfalls, dass Salben mit Ringelblume (Calendula) hilfreich sind, um Hautschäden aufgrund von Bestrahlungen zu reduzieren. Mit der Traubensilberkerze lassen sich möglicherweise Hitzewallungen lindern, die Brustkrebspatientinnen während einer Hormontherapie plagen.

 

Quellenangabe: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" (6/2018 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus).

 

 

 

Z i t a t

 

"Der Seismograph (von Bild) ist kaputt ..."

 

"Die Bild-Zeitung hat nach wie vor den Anspruch, für das gesamte Volk zu sprechen, erreicht aber inzwischen überwiegend mittelalte Männer ohne Abitur ...  Ein Spiegel der Gesellschaft! Nein, das ist Bild nicht mehr. Lagen Bild-Leser und Gesamtbevölkerung beim Bildungsniveau im Jahr 1965 noch nahezu deckungsgleich übereinander, hat sich das im Jahr 2018 deutlich verschoben, Bild-Leser können mit der Schlauheit der Gesamtbevölkerung nicht mithalten"

 

Zitat aus dem Artikel "Der Seismograph von Bild ist kaputt", von Olaf Wittrock (Mitarbeit: Anna Friedrich, Henriette Wolter) , aus "journalist - Das Medienmagazin", Nummer 07/Juli 2018, 68. Jahrgang, 66 Seiten, 12 Euro

 

 

 

Dr. Döpfner: "Die alte Garde ist am Ende - und zwar überall"

 

Springer-CEO Dr. Mathias Döpfner im Exklusiv-Interview mit "MEEDIA". Noch vor einigen Wochen hatte eine gesamte (Außen-) Redaktion im Hause Springer in einem Brief an Herrn Dr. Döpfner gebeten, einem altgedienten Redaktionsleiter über die Altergsrenze hinaus den Vertrag zu verlängern und dafür (angeblich) 'gute Gründe' genannt.  Das aber ließ die Verlagsspitze nicht zu. Der ehemalige Redaktionsleiter ist weg. Verändert hat sich jedoch nicht viel.

 

 

 

 

 

In eigener Sache

 

Bis 30. August 2018 machen wir unsere Sommerpause, gehen gemeinsam oder solo auf Tour und kümmern uns um neue Dinge. Das heißt: Unsere Seiten werden nur sporadisch aktualisiert. Bitte um Verständnis! Im September sind wir - so Gott will - wie gewoht aktiv.

 

 

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