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"Es ist Zeit - zu gehen ..." (A. Merkel, M. Schulz) - Foto über dts Nachrichtenagentur

 

GroKo-"Spitze" beendet:

CDU will nur "Große" Koalition

(nur so kann sie sich weiterhin der  Illusion hingeben, Frau Merkel sei mächtig)

 

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Treffen der Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und SPD ist am Mittwoch vor 22 Uhr nach gut zweieinhalb Stunden zu Ende gegangen. Es sei ein "offenes und vertrauensvolles Gespräch" geführt worden, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme, die anschließend verbreitet wurde. Die Vertreter von CDU und CSU hätten dabei deutlich gemacht, dass sie gemeinsam mit der SPD Sondierungen zur Bildung einer "stabilen Regierung" aufnehmen wollten.

 

"Die SPD wird darüber am Freitag in ihren Gremien beraten und entscheiden", hieß es in dem Text. Zu einer persönlichen Stellungnahme ließen sich die Teilnehmer zunächst nicht hinreißen. CDU-Chefin Angela Merkel wünschte den Journalisten einen schönen Abend, CSU-Chef Horst Seehofer wünschte "Frohe Weihnachten".

 

 

Deutschland holt sich mit

vielen (muslimischen) Flüchtlingen

auch den Judenhass ins Land

Kommentar in der "Rheinische Post" von Michael Bröcker

14.12.2017 – 20:25
 

Düsseldorf (ots) - In Berlin verbrennen Demonstranten die israelische Flagge. In Mülheim sagen jüdische Gemeindemitglieder das Chanukka-Fest auf dem Synagogenplatz ab - aus Sicherheitsgründen. Und Studien zufolge holt sich Deutschland mit vielen (muslimischen) Flüchtlingen auch Judenhass ins Land. Bei diesem Thema gibt es keinen Kompromiss, keine Grauzone. Man kann gegen Israels Politik demonstrieren. Aber es darf nicht sein, dass Juden in diesem Land jemals wieder in Angst leben müssen. Jede Form des Antisemitismus muss auf entschiedenen Widerstand stoßen.

 

Mit aller staatlichen Gewalt bei der Verfolgung der Straftaten, aber auch schon bei der Verbreitung von antisemitischen Parolen. Dass neulich in Berlin-Neukölln Muslime stolz in die Fernsehkameras "Ich hasse Juden" brüllten und Plakate mit dem Schriftzug "Tod Israel" gezeigt wurden, hat mit Protesten nichts mehr zu tun. Das ist Aufruf zur Gewalt. Das ist der Aufruf zur Intifada in Deutschland. Die Feinde des jüdischen Volkes zeigen offener denn je ihre Fratze. Sie müssen zu Feinden unseres Rechtsstaats erklärt werden.

 

'Das herzlose Verhalten der Kanzlerin'

Kurt Beck:

Ärger der Breitscheidplatz-

Hinterbliebenen verständlich

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Beauftragte der Bundesregierung für die Opfer und Hinterbliebenen des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt Kurt Beck (SPD) hat Verständnis für die Kritik am Umgang der Bundeskanzlerin mit den Angehörigen der Anschlagsopfer geäußert. Auch von Angela Merkel (CDU) sei ein Treffen mit den Angehörigen erwartet worden, sagte Beck der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Die Betroffenen hätten das Gefühl, "dass ihr Opfer nicht ausreichend gewürdigt worden ist".

 

Merkel wird am 18. Dezember, also einen Tag vor dem Jahrestag des Anschlags vom Breitscheidplatz, erstmals mit den Angehörigen zusammentreffen. Diese hatten die Kanzlerin kürzlich dafür in einem offenen Brief scharf kritisiert (ffmdirekt berichtete). Es sei eine Frage des "Respekts, des Anstands", dass die Bundeskanzlerin den Verlust eines Familienangehörigen aufgrund eines terroristischen Aktes anerkenne.

 

Merkel habe jedoch bisher weder persönlich noch schriftlich kondoliert. "Ich verstehe den Ärger", sagte Beck. Er verwies auf den Umgang Frankreichs mit Angehörigen von Terroropfern.

 

Dort habe der Präsident Anteilnahme in Form eines Staatsaktes gezeigt und mit den Betroffenen gesprochen. Die Bundesrepublik lerne momentan den Umgang mit Terrorismus, sagte Beck. Sowohl was den Schutz vor Terroranschlägen als auch was die Verzahnung der Hilfe von Betroffenen angehe.

 

Der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident will am Mittwoch im Bundeskabinett den Abschlussbericht seiner Tätigkeit als Beauftragter der Regierung für die Opfer vorstellen. Union, SPD, Grüne und FDP wollen zentrale Forderungen Becks in einem Antrag aufnehmen, der diese Woche im Bundestag beschlossen werden soll, darunter eine höhere finanzielle Entschädigung sowie zentrale Anlaufstellen auf Bundes- und Länderebene für Terroropfer und Angehörige.

 

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sprach sich am Dienstag dafür aus, Angehörige der Opfer des Berliner Terroranschlags rückwirkend zu entschädigen. Opfer von Anschlägen müssten einen Anspruch auf Entschädigung haben, sagte de Maizière der Funke-Mediengruppe. Er werde dafür eintreten, "dass eine Neuregelung rückwirkend in Kraft tritt, damit auch die Angehörigen der Opfer des Breitscheidplatzes diese in Anspruch nehmen können".

 

 

 

 

 

Sari Nusseibeh nennt

Trumps Jerusalem-Entscheidung

"extrem schlau"

 

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) - Der einflussreiche palästinensische Politiker und Philosoph Sari Nusseibeh hält die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump für "extrem schlau". Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels sei Teil eines Plans, eines Prozesses, "mit dem er Palästinenser und Israelis dazu bringen will, wieder miteinander zu sprechen", sagte der langjährige Präsident der al-Quds-Universität in Jerusalem der Wochenzeitung "Die Zeit". Trump setze damit beide Seiten unter Druck.

 

"Zu den Israelis sagt er, wenn ihr euch nicht mit der Autonomiebehörde in Ramallah auf eine Zwei-Staaten-Lösung einigt, bekommt ihr weitere vier Millionen palästinensische Bürger in eurem Land. Dann seid ihr, für alle Welt sichtbar, ein Apartheidsstaat. Und zu den Palästinensern sagt Trump: Wenn ihr euch nicht mit den Israelis einigt, wird Jerusalem für euch verloren sein."    Foto über dts Nachrichtenagentur

Foto über dts Nachrichtenagentur

Gabriel und Maas verurteilen Fahnenverbrennung in Berlin

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Führende SPD-Politiker haben die Proteste gegen die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt scharf kritisiert. Bei der Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin waren Israel-Flaggen und ein Davidstern verbrannt worden. Bundesjustizminister Heiko Maas erklärte zu gegenüber "Bild": "Jede Form von Antisemitismus ist ein Angriff auf uns alle. Antisemitismus darf nie wieder einen Platz haben." Außenminister Sigmar Gabriel (Foto/über dts Nachrichtenagentur) sagte gegenüber "Bild", bei aller verständlichen Kritik an der Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, gebe es "keinerlei Recht und auch keine Rechtfertigung Israelische Fahnen zu verbrennen, zu Hass gegen Juden aufzuwiegeln oder das Existenzrecht Israels infrage zu stellen". Wer dies dennoch tue, "stellt sich nicht nur gegen Israel, sondern gegen die verfassungsmäßige Ordnung unseres Landes", so Gabriel: "Unser Rechtsstaat darf und wird das nicht tolerieren. In diesem Land gibt es nur das Recht auf friedliche Demonstrationen. Wir werden nicht zulassen, dass die gewaltbereiten Konflikte aus anderen Ländern nach Deutschland transportiert und hier ausgetragen werden."

                                                 Lesen Sie bitte auch auf Nachrichten

 

PROBLEM MERKEL   "Lange schien es, als könnte Merkels präsidialer Regierungsstil die Erosion der politischen Mitte aufhalten. Doch inzwischen gilt die Profil- und Richtungslosigkeit der Kanzlerin nicht mehr als Lösung, sondern als Problem - selbst in ihrer eigenen Partei"

(Der Spiegel", Ausgabe Nr. 49 vom 2.12. 2017)   

 

"Am Tiefpunkt ihrer Macht, inmitten einer Krise, die sie selbst verursacht hat, schaltet die Regierungschefin auf stur."

CLAUS STRUNZ (TV-Moderator)

 

Dreyer kritisiert Merkels Europa-Politik

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Europapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisiert. Zur Zukunft der Europäischen Union höre man von der deutschen Kanzlerin "nur dröhnendes Schweigen", sagte Dreyer dem "Mannheimer Morgen" (Dienstag-Ausgabe). Dabei sei Europa für den potenziellen Koalitionspartner SPD "grundsätzlich gesprochen ein Kernthema", so Dreyer.

 

"Martin Schulz hat sich hier sehr klar positioniert." Zu den morgen beginnenden Gesprächen mit der Union sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende der Sozialdemokraten: "Wir haben keine roten Linien dafür definiert. Denn es ist zunächst einmal wichtig, dass wir das Gefühl haben, dass eine Vertrauensbasis besteht. Und dafür muss klar sein, wo CDU und CSU stehen."

 

 

Meinung

„Allparteien-Regierrung:

Das kann man machen in Zeiten höchster Not"

 

"Jamaika“ musste platzen. Die Kanzlerin wollte ihren Traum Schwarz-Grün im Bund hinkriegen. Die FDP war ihr egal. KoKo 3.0 wird scheitern. Die total überschätzte Merkel will noch ein paar Runden in der Weltpolitik drehen. Das vor allem ist ihr wichtig. Alles andere ist zweitrangig.

 

So kann's nicht gehen. Die Menschen im Land wissen: Mit den gescheiterten Figuren Merkel, Seehofer, Schulz kann es keinen Neuanfang geben.

 

Ein Ruck durchs Land, der Deutschland wirklich nach vorne bringt … eine Illusion. Wir wollen die Vorreiter der Europäischen Einigung sein, wie denn bitte? Merkel hat keinen Plan. Sie hat nie einen gehabt. Wir sind nur die Zahlmeister in Europa und weltweit. Nur das bringt uns ein gewisses Ansehen. Und wird uns alsbald zahlungsunfähig werden lassen.

 

Die Wirtschaft macht horrende Gewinne - und entlässt tausendfach Fachkräfte in die sozialen 'Netze', gerade auch in Deutschland. Die empörten Arbeitnehmer haben recht: Wohin soll das führen? 

 

Konzentrieren wir uns also vordergründig auf die vielen Probleme im eigenen Land. Vielleicht wäre eine Allparteien-Regierung eine Alternative. Aber bitte ohne Frau Merkel an der Spitze. AfD und Linke blieben ausgeklammert, wären Opposition. Das kann man machen – in Zeiten höchster Not.

 

 

Eine fachgerechte Dämmung mit Mineralwolle sorgt für pures Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden. (Foto: epr/Fachverband Mineralwolleindustrie)

Wohlige Wärme in der kalten Jahreszeit

Mineralwolle sorgt für Gemütlichkeit im Haus

 

(epr) Auch wenn in der Vorweihnachtszeit die Kerzen in der Wohnung flackern – strahlen die Wände eine unangenehme Kälte aus, ist es schnell vorbei mit der Gemütlichkeit. Daneben setzen auch Zugluft und Lärm von draußen und drinnen der Behaglichkeit ein schnelles Ende. Mit dem Einsatz einer fachgerechten Dämmung lässt sich der Wohnkomfort jedoch einfach und kostengünstig verbessern!

 

In der kalten Jahreszeit freuen wir uns auf gemütliche Stunden in den eigenen vier Wänden – voller Ruhe und Behaglichkeit. Leider tragen insbesondere ältere Häuser, die nicht oder schlecht gedämmt sind, wenig zum Wohlbefinden bei. Auch wenn die Heizung die Raumtemperatur auf angenehme Grade schraubt, sorgen die kalten Innenseiten von Außenwänden, Dach oder Kellerdecken für einen unbehaglichen Luftzug. Eine Dämmung aus Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) ist hier die ideale Lösung: Sie erzeugt vom Dach bis zum Keller das ideale Klima.

 

Während sie im Winter warme Innenwände schafft, sorgt sie im Sommer für angenehm kühle Temperaturen. Dank ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit bringt Mineralwolle die Temperaturen ins Gleichgewicht und steigert dadurch das Wohlbefinden zu Hause enorm. Außerdem setzt sich durch die gleichbleibende Raumtemperatur nahezu keine Feuchtigkeit ab – so hat Schimmel keine Chance. Neben einem guten Raumklima erzeugt Mineralwolle auch Ruhe. Wenn das Haus mit Glas- oder Steinwolle gedämmt ist, steht einem gemütlichen Abend nichts mehr im Wege. Straßenlärm, laute Trittgeräusche aus dem Nebenzimmer, feiernde Nachbarn oder gluckernde Wasserrohre stören die heimische Ruhe ab sofort nicht mehr.

 

Denn: Diese Dämmstoffe schlucken durch die offene Struktur des Materials den Lärm von außen und isolieren so gut, dass die Übertragung des Schalls von einem Raum in den anderen spürbar verringert wird. Wer auf eine fachgerechte Dämmung mit Mineralwolle setzt, profitiert vom ersten Moment an von einem Mehr an Wohnkomfort, spürbar sinkenden Heizkosten und einem hohen Brandschutz – und das für sehr lange Zeit. Ausführliche Informationen gibt es unter www.der-daemmstoff.de.

Schützt unsere Heimat !

 

EIN WINTERABEND

 

Wenn der Schnee ans Fenster fällt,

Lang die Abendglocke läutet,

Vielen ist der Tisch bereitet

Und das Haus ist wohlbestellt.

 

Mancher auf der Wanderschaft

Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden.

Golden blüht der Baum der Gnaden

Aus der Erde kühlem Saft.

 

Wanderer tritt still herein;

Schmerz versteinerte die Schwelle.

Da erglänzt in reiner Helle

Auf dem Tische Brot und Wein.

 

GEORG TRAKL (1887 - 1914)

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