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Berlin vor der Währungsreform (Juni 1948): Das einzige, das noch gekauft wird, sind Zeitungen. Aufn.: Illus-Blunck 24.6.48 - Fotograf Herbert Blunck / Bundesarchiv, Bild 183-2005-0802-528 / CC-BY-SA 3.0

 

Schwere Gewitter

und Regenschauer

bis Sonntag

 

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) - In Teilen Süd- und Ostdeutschland sowie über den mittleren Landesteilen hat es an Samstagnachmittag schwere Gewitter gegeben. Betroffen seien zunächst Teile der Bundesländer Hessen, Brandenburg und Baden-Württemberg, teilte der Deutsche Wetterdienst mit, später könne sich die Lage aber ausbreiten. Es könne zu Überflutungen von Kellern und Straßen, durch Hagelschlag zu Schäden an Gebäuden, Autos und landwirtschaftlichen Kulturen und örtlich zu Blitzschäden kommen, so der Deutsche Wetterdienst. Deutschland befindet sich im Einflussbereich sehr warmer, aber auch feuchter Luftmassen subtropischen Ursprungs. Die dabei auftretenden Gewitter sind teilweise unwetterartig. Es können neben heftigem Starkregen um 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, auch Hagel um 3 cm Korngröße und Sturmböen um 85 km/h auftreten.

 

Weitere, lokal unwetterartige Gewitter werden sich im Laufe des Nachmittags und Abends bilden, auch in der Nacht auf Sonntag ist die Unwettergefahr zunächst noch erhöht und erst nach Passage einer Kaltfront, die nachts auf den Westen übergreift und am Sonntag auch die östlichen Landesteile überquert, geht die Gewitterlage zu Ende.                                                                                                                                              Foto über dts Nachrichtenagentur

 

"Wir müssen unsere Staatsbürger schützen"

Gabriel schreibt offenen Brief an Türken in Deutschland

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Ungeachtet des Streits zwischen den Regierungen in Berlin und Ankara hat sich Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) in einem offenen Brief an die Türken in Deutschland gewandt. "Wir haben uns für gute Beziehungen zur Türkei immer auch eingesetzt, weil wir wissen, dass ein gutes Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei für Sie wichtig ist", schreibt Gabriel in dem Brief, den die "Bild" in ihrer Samstagsausgabe in deutscher und türkischer Sprache veröffentlicht. Der Verhaftung deutscher Staatsbürger könne die Bundesregierung aber nicht tatenlos zusehen.

 

"Wir müssen unsere Staatsbürger schützen", so der Außenminister. Die deutsche Reaktion richte sich nicht gegen die Menschen in der Türkei und die Mitbürger mit türkischen Wurzeln in Deutschland. Auch wenn die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei schwierig seien, bleibe klar: "Sie, die türkischstämmigen Menschen in Deutschland, gehören zu uns - ob mit oder ohne deutschen Pass", erklärte Gabriel.

 

Meinung   Kritiker sagen, dies alles sei nur Wahlkampfgeplänkel. Dafür spricht, dass sich die Kanzlerin aus der ganzen Sache heraus hält. Das tut sie gern, um sich nicht angreifbar zu machen. So kann Merkel auch noch mit 84 Jahren Kanzlerin sein. Stellt sich jedoch die Frage, ob es Deutschland, so wie wir es kennen, überhaupt noch gibt. Die Kanzlerin nämlich kennen wrir nicht. Nicht mehr ...

 

 

"Handelsblatt": Fast 700 deutsche Unternehmen

auf schwarzer Liste der türkischen Regierung

 

Berlin/Ankara (dts Nachrichtenagentur) - Die schwarze Liste der türkischen Regierung mit deutschen Unternehmen und Einzelpersonen unter Verdacht der Terrorunterstützung ist einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise viel umfangreicher als bisher bekannt. Auf der Liste stünden fast 700 deutsche Firmen, berichtet das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Regierungs- und Sicherheitskreise. Am Mittwoch hatte "Die Zeit" von einer "Schwarzen Liste" mit 68 deutschen Firmen und Einzelpersonen berichtet, denen türkische Behörden vorwerfen, terroristische Organisationen zu unterstützen.

Die Liste sei dem Bundeskriminalamt (BKA) übergeben worden. An die von der "Zeit" genannte Zahl müsse "aber noch eine Null gehängt werden", sagten dem "Handelsblatt" zufolge mehrere mit der Liste vertraute Quellen.

 

 

Neue Studie der Otto Brenner Stiftung Frankfurt am Main

 

"Berufsrolle verkannt"

Tagesaktueller Journalismus

zwischen Meinung und Information
 

Frankfurt am Main - Sind die Informationsmedien in der Berichterstattung 2015/16 über die „Flüchtlingskrise“ ihrer Verantwortung gerecht geworden? Über wen wurde wann und wie berichtet? Diesen und weiteren Fragen geht die OBS-Studie von Prof. Dr. Michael Haller nach. In der methodisch aufwendigen Untersuchung wurden mehr als 30.000 Zeitungsberichte erfasst, Längsschnittanalysen zurück bis ins Jahr 2005 unternommen und Berichte von News-Seiten wie Leitmedien analysiert.

 

Die Studie zeigt auf, dass große Teile der Journalisten ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt haben. Statt als neutrale Beobachter die Politik und deren Vollzugsorgane kritisch zu begleiten und nachzufragen, übernahm der Informationsjournalismus die Sicht, auch die Losungen der politischen Elite.

 

Die Befunde belegen die große Entfremdung, die zwischen dem etablierten Journalismus und Teilen der Bevölkerung entstanden ist.

 

Wetere Infos: https://www.otto-brenner-stiftung.de/              Die Otto Brenner Stiftung ist die Wissenschaftsstiftung der IG Metall mit Sitz in Frankfurt am Main.

 

 

Auflagenverluste deutscher Zeitungen

gehen auch im 2. Quartal 2017 weiter

 

Die „FAZ“ büßt 6,1 Prozent ein. Das „Handelsblatt“ erzielt durch noch mehr E-Paper-Abos eine stabile Gesamtauflage von 126.107 Stück (plus 0,2 Prozent). Dagegen verliert Deutschlands größte Zeitung „Bild“ (inklusive „BZ“ und "Fußball Bild") 8,6 Prozent und verkauft nun täglich 1,8 Millionen Exemplare.   Quelle: Horizont.net

Lesen Sie bitte mehr auf ZEITGESCHEHEN

 

"Die Kanzlerin hat in der

Europapolitik völlig versagt!"

Aha! Ströbele verlangt Umdenken

in der Flüchtlingspolitik

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele hat ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik gefordert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verspreche seit zwei Jahren eine europäische Lösung in der Flüchtlingskrise, sagte Ströbele am Dienstag im RBB-"Inforadio". Dabei wisse sie ganz genau, "dass mehr als die Hälfte der Länder der EU zwar alles Mögliche beschließen", es aber am Ende nicht durchführen würde. Die Kanzlerin habe in der Europapolitik "völlig versagt". Natürlich gehe es nicht alleine, so Ströbele, die Bundesregierung müsse aber dafür sorgen, dass Zusagen innerhalb der Europäischen Union eingehalten werden. "Wenn das nicht der Fall ist, dann muss das Konsequenzen haben, zum Beispiel finanzielle Konsequenzen." Ströbele kritisierte auch das "schlechte Krisenmanagement" der Bundeskanzlerin zu Beginn der Flüchtlingskrise. Seit ihrem Ausspruch "Wir schaffen das" sei unendlich viel schief gegangen.                                                                                                                                 Foto über dts Nachrichtenagentur

 

 

Flüchtlinge: Anerkennungsquote

für Afghanen deutlich gesunken

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Anerkennungsquote für Afghanen als Asylberechtigte oder Flüchtlinge ist von 55,8 Prozent im Jahr 2016 auf 44,1 Prozent im ersten Halbjahr 2017 gesunken. Das berichtet die "Rheinische Post" in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf eine Statistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf). In den Jahren davor schwankte die Schutzquote von 47,9 (2013) über 46,7 (2014) bis 47, 6 Prozent im Jahr 2015. Das Bamf musste in den vergangenen beiden Jahren über besonders viele Anträge von Afghanen entscheiden. Während die Zahl der Entscheidungen 2013 bis 2015 jeweils unter 10.000 Fällen lag, traf die Behörde im Jahr 2016 rund 68.000 Entscheidungen über Anträge von Afghanen. Im ersten Halbjahr 2017 waren es bereits fast 87.000 Entscheidungen. Wie gefährdet Zivilisten in Afghanistan sind, ist immer wieder Gegenstand öffentlicher Debatten. Während die Bundesregierung davon ausgeht, dass es in dem Land am Hindukusch auch große Regionen gibt, in denen es sich sicher leben lässt, zeichnet ein aktueller Bericht der UN ein anderes Bild. Demnach leidet die Mehrheit der Afghanen unter Krieg und Extremismus. Zwischen Januar und Juni wurden nach Angaben der UN-Mission in Afghanistan 1.662 Zivilisten getötet und 3.581 verletzt. Allein bei einem Bombenanschlag Ende Mai kamen 92 Zivilisten ums Leben. 

 

Meinung  Trotz der Kriegeswirren und der Taliban-Attentate: In manchen Medien (so im 'Spiegel') ist zu lesen, dass junge, intelligente Afghanen, den Gefahren trotzend, ganz bewusst in ihrem Land bleiben wollen, um es wieder aufzubauen und - ohne Korruption und Kriminalität -  zu neuer Größe zu führen. Alle Achtung! Diese jungen Leuten brauchen unsere Untertsützung und Sympathie!

 

 

 

Bericht: Familiennachzug

von Flüchtlingen massiv gestiegen

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Familiennachzüge zu Flüchtlingen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2017 spürbar gestiegen. Im ersten Halbjahr 2017 habe das Auswärtige Amt insgesamt 25.500 Visa für die Familienzusammenführung zu syrischen und irakischen Schutzberechtigten ausgestellt, während es im ersten Halbjahr des Vorjahres 15.500 und im ersten Halbjahr 2015 lediglich etwa 7.000 gewesen seien, berichtet die "Heilbronner Stimme" in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf Kreise des Auswärtigen Amtes. Insgesamt stieg die Zahl der ausgestellten Visa für sogenannte Familienzusammenführungen demnach deutlich an.

 

Von 30.000 im ersten Halbjahr 2015 über 45.000 im ersten Halbjahr 2016 auf 62.000 von Januar bis Ende Juni 2017. Bei dieser Gesamtzahl nimmt das Auswärtige Amt keine Unterscheidung nach Nationalitäten vor. Auch beim Nachzug zu minderjährigen Flüchtlingen habe das Auswärtige Amt einen spürbaren Anstieg verzeichnet, berichtet die Zeitung weiter. Im ersten Halbjahr 2016 waren es demnach 550, im ersten Halbjahr 2017 insgesamt etwa 4.000. Für das Jahr 2015 gab es laut Zeitung noch keine gesonderte Erhebung.

 

Das Außenamt soll den zu erwarteten Familiennachzug zu Flüchtlingen dem Bericht zufolge auf 200.000 bis 300.000 Personen schätzen. Bei dieser Berechnung berücksichtigt das Ministerium laut Zeitung unter anderem die Zahl der bisherigen Terminanfragen (etwa 100.000) und die Zahl der bereits bearbeiteten Fälle. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) nennt beim Familiennachzug einen Faktor von 0,9 bis 1,2 je anerkanntem Flüchtling, schreibt das Blatt weiter.

 

Die Wartezeiten in den deutschen Auslandsvertretungen zur Erteilung von Visa in den Konsulaten rund um das Bürgerkriegsland Syrien hat sich nach Informationen der "Heilbronner Stimme" in den vergangenen Monaten deutlich reduziert. Demnach liegt die Wartezeit in der Türkei derzeit nur noch bei einem Monat (im Vergleich zu zwölf Monaten im vergangenen Jahr). In Erbil sank die Wartezeit demnach von 18 auf sieben Monate.

Angesichts der derzeit geschlossenen Grenze zur Türkei konzentriere sich der Andrang von weiteren bis zu 100.000 angefragten Terminen auf die Botschaft in Beirut, schreibt das Blatt weiter. Dort betrage die Wartezeit momentan etwa neun bis zwölf Monate.

 

 

Weidel (AfD) nennt Merkel "Extremismuskanzlerin"

 

Berlin (-/dts Nachrichtenagentur) - "Merkel hat Deutschland vor der Welt blamiert", sagte die AfD-Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel am Sonntag. "Sie hat gezeigt, dass sie nicht einmal in der Lage ist, Ordnung, Recht und Sicherheit im eigenen Lande zu garantieren. Dr. Weidel: "Merkel steht als Extremismuskanzlerin für offene Grenzen, Terrorgefahr, Duldung des Linksextremismus und spätestens seit dem Hamburger Wochenende auch für rechtsfreie Räume und brennende Straßen."

 

 

Z I T A T

"Erfolg trotz Polarisierung: Das oft provokante Auftreten der AfD-Fraktionen strapaziert die parlamentarische Kultur erheblich. Trotz vielfältiger Ab- und Ausgrenzungsversuche der etablierten Parlamentsparteien ist es den AfD-Fraktionen wiederholt gelungen, landespolitische Konflikte effektiv zu skandalisieren und damit zum Teil erheblichen Druck auf die Landesregierungen auszuüben." 

Aus einer aktuellen Studie der Otto Brenner Stftung (Frankfurt am Main) über die AfD / Weitere Informationen  https://www.otto-brenner-stiftung.de

 

 

 

Staatsbehörden dürfen die AfD nicht mehr als „rechtsextrem“ diffamieren

Veröffentlicht: 15. Juli 2017 | Autor Felizitas Küble, Christliches Forum

 

Wiesabden/Köln - Bundesbehörden dürfen die AfD nicht mehr als rechtsextrem bezeichnen. Der Bundesvorstand der Partei hat entsprechende Unterlassungsansprüche gegen die Bundesrepublik durchgesetzt. Hintergrund ist eine Stellenausschreibung des Bundeskriminalamts (BKA), teilte der Kölner Anwalt Ralf Höcker am Donnerstag mit. 

 

Die Behörde hatte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter eine Stellenanzeige für einen „Sachbearbeiter zur Internetauswertung im Bereich Rechtsextremismus“ veröffentlicht. Die Anzeige wurde mit dem Twitter-Account der AfD bebildert.

 

„Aus Sicht des Lesers wurde somit der Twitter-Account der AfD als Beispiel für Rechtsextremismus herangezogen“, heißt es in einer Mitteilung des Anwalts. Obwohl die Stellenanzeige von Twitter-Nutzern umgehend als Verstoß gegen die Neutralitätspflicht des Staates kritisiert wurde, löschte das BKA die Anzeige zunächst nicht.

 

„Vertraglicher Unterlassungsschuldner ist die Bundesrepublik Deutschland. Weder die Kanzlerin noch ihre Minister oder die Bundesbehörden dürfen die AfD als rechtsextrem benennen, egal ob in Stellenanzeigen oder anderswo“, sagte Anwalt Carsten Brennecke, der den Fall betreut hatte.

 

Die Bundesrepublik müsse außerdem sicherstellen, daß alle Bundesbehörden hierüber offiziell informiert werden, damit es zu keinen weiteren Rechtsverletzungen kommt. Anderenfalls werde eine Vertragsstrafe fällig.

 

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/bundesbehoerden-duerfen-afd-nicht-mehr-rechtsextrem-nennen/

 

 

Sparkassen-Präsident

kritisiert Draghis EZB-Politik

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mit deutlicher Kritik reagiert die deutsche Sparkasse-Finanzgruppe auf die jüngste Entscheidung zur Geldpolitik der Europäischen Zentralbank EZB. Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon sagte der "Neuen Westfälischen" (Samstagsausgabe): "Wir hätten uns einen ersten Schritt in Richtung Zinserhöhung gewünscht und ein klareres Signal von der EZB." Insgesamt schade die aktuelle Zinspolitik der Altersvorsorge der Menschen und den wohltätigen Stiftungen. Der Sparkassen-Präsident weiter: "EZB-Chef Draghi hat mit seinem Kurs des leichten Geldes Zeit erkauft: Jetzt hätte ein anderes Zinssignal Druck z. B. auf die kriselnden italienischen Banken gemacht, sich endlich zu reformieren."                                                                                                                                                                               Foto über dts Nachrichtenagentur

 

 

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