ffmdirekt-frankfurt.de
ffmdirekt-frankfurt.de  

"Merkels 9. November ist gekommen", heißt es in Kommentaren m Internet. Gestern (Montag) wurde der Machtkampf zwischen der amtierenden Kanzlerin und Bundesinnenminister Seehofer erst einmal verschoben. In 14 Tagen wird zu prüfen sein, ob Merkel mit ihrer "europäischen Lösung" bei der Frage, ob bereits abgelehnte Asylbewerber in einem anderen Land (z. B. Deutschland) erneut 'humanitären Schutz'  einfordern dürfen, durchklommt - oder ob Seehofer als 'Sieger' vom Platz geht. Er lehnt die Merkel-"Lösung" kategorisch ab. Merkel will jetzt mit einzelnen europäischen Staaten (Italien, Österreich) jeweils Verträge  abschließen, um ihr Vorhaben doch noch umsetzen zu können. In Frankfurt darf sie deswegen jedoch nicht anklopfen. Dort werden Menschen, die mehrfach Asyl beantragen,  kategorisch an den Grenzen zurückgewiesen. Eine Regelung, die auch für die meisten der EU-Staaten gilt. Und Italien bzw. Österreich haben nicht das geringste Interesse, Kanzlerin Merkel in ihrem Vorhaben zu unterstützen, damit sie im Amt bleiben kann. Seehofer indes hat bereits im kleinsten Kreis kundgetan, dass er "mit dieser Dame" (gemeint ist Merkel) "nicht mehr zusammenarbeiten kann".

 

Fotohinweis: Die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende A. Merkel endgültig gescheitert? (Foto berlinerfotograf/CC0 Creative Commons)

 

 

neues deutschland - Linke wollen:

Bundeskanzlerin Merkel soll Ehrenbürgerin von Templin werden

18.06.2018 – 15:42
 

Berlin (ots) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt Rückendeckung aus ihrer Heimat. Auf Vorschlag von Stadtverordneten soll Merkel bald Ehrenbürgerin von Templin werden. "Wir haben jetzt nach zweijähriger Diskussion für einen entsprechenden Beschluss grünes Licht von allen Fraktionsvorsitzenden der Stadtversammlung", sagte der Bürgermeister von Templin, Detlef Tabbert (Die LINKE), der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Dienstagausgabe).  Der Bürgermeister ist mit der Ehrung einverstanden, die auf Anregung von Stadtverordneten mehrerer Fraktionen erfolgen soll. Mit der ganz besonderen Auszeichnung wolle man die "bekannteste Templinerin für ihre jahrelange Arbeit in einer bewegten Welt ehren", sagte Tabbert. Angela Merkel trete als Bundeskanzlerin "unermüdlich mit hohem persönlichen Einsatz dafür ein, dass Trennendes überwunden wird", so Tabbert. Nach Aussagen des Bürgermeisters steht in Merkels politischem Denken und Handeln das christliche Bekenntnis zum Menschen im Mittelpunkt. Die nächste Stadtverordnetenversammlung findet am 27. Juni statt. Merkel besitzt in der Nähe von Templin ein kleines Haus. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Templin.

 

 

 

CDU/CSU: Getrennt marschieren,

gemeinsam siegen?

 

Von Hans M. Schmidt

 

Die Geschwister streiten wie die Kesselflicker. Die Fraktionsgemeinschaft zwischen CDU und CSU wankt mal wieder. Kanzlerin Merkel scheint diesmal sehr daran interessiert zu sein, die Bindung an die aufmüpfige Verwandtschaft im Freistaat aufzulösen. Sie tut alles dafür. Sie will Kanzlerin bleiben - und "den Horst" in die niederbayerische 'Wüste' verbannen. 

 

Das könnte ihr - mit großen Mühen allerdings - auch gelingen. Eine aktuelle Umfrage von INSA (für "Bild"/Wahlecheck) ergibt: Tritt die CSU künftig bundesweit an, zahlt sich das sowohl für die CDU als auch für die Christsozialen aus. Dann nämlich käme die CDU auf 22, die CSU auf 18 Prozent . Zusammen also 40.  Damit hätte man zwar die AfD nicht zerlegt, die rechte Protestpartei würde allerdings 5 Prozent verlieren und auf 11 (jetzt 16) Prozent kommen.

 

Damit bliebediue AfD jedoch nach wie vor eine starke Nummer.

 

Es stellt sich die Frage: Will die CSU überhaupt mit der CDU koalieren? Kommt es zu einem Kopf-an-Rennen der beiden Schwestern im Bund, könnten die Bayern durchaus Lust daran finden, den Bundeskanzler zu stellen. Mit Merkel weitermachen - das woillen sie sich sowieso am Wenigsten vorstellen müssen.

 

 

 

 

DFB-Elf wie Merkel:

Sorglos, arrogant - schlecht!

 

 

 

Die DFB-Elf hat ihr Auftaktspiel bei der Fußball-WM 2018 gegen Außenseiter Mexiko mit 0:1 verloren. Das Ergebnis kommt für viele Fachleute nicht unerwartet.

 

Schon bei den Vorbereitungsspielen  gegen Österreich und Saudi-Arabien wurde klar: Die deutsche Mannschaft ist in keiner guten Verfassung. Erschrocken sind die Deutschen aber auch darüber, dass sich an der Motivation der Spieler, ihrem Einsatzwillen auch zu Beginn der WM überhuapt nichts geändert hat. Was haben die eigentlich im Trainingslager getrieben? Wollen die überhaupt noch Weltmeister werden? 

 

Mesut Özil, Khedira, Draxler, Hummels und Müller waren gegen Mexiko Totalausffälle. Nur Reus und Brandt konnten in der 2. Halbzeit durch wuchtige Schüsse aufs Tor einigermaßen überzeugen. Doch der mexikanische Torhüter GUILLERMO OCHA war in Superform, hielt alles. Weltklasse!

 

Die besten Spieler des Turniers bisher: Christiano Ronaldo (Portugal) - Guillermo Ocha (Torhüter Mexiko) - Hirving Lozano (Mexikos Torschütze gegen Deutschland)

 

 

Aus dem Internet:

"Und sowas nennt sich Nationalmannschaft? Da spiel ich mit meiner Kreisligamannschaft besser! Auf jedenfall spielen wir mit Leidenschaft!!"

 

Meinung

Bundestrainer Löw hat viele Jahre an Mesut Özil festgehalten. Ein starkes Band - auch wenn Özil mal  gerade nicht in Hochform war. Was ja des Öfteren vorkam. Kaum jemand in Deutschland hat so recht verstanden, warum Löw so auf Özil fixiert war. Der Grund ist einfach. Löw war sich wohl mit Kanzlerin Merkel einig: Özil ist das Aushängeschild für die MultiKulti-Mannschaft, die auch der türkischen Staatspräösident Erdogan so  liebt (warum wohl?)  Vielleicht waren sich die beiden Politiker auch dahingehend einig: Özil ersetzt fünf altdeutsche Spieler (ohne Migrationshintergrund). Nun scheint DIE MANNSCHAFT gescheitert, Löw ist sowieso irgendwie angeknackst - und der DFB auch. Der deutsche Fußball hat nur noch wenig Format. Der DFB wird viel Zeit haben, das im  neuen feudalen Hochleistungs-Zentrum am Standort Frankfurt  wieder zu ändern.                                                                                                                                                                                                  vweilstein

 

 

Wegen permanenter Ausspäh-Aktionen über viele Jahre hinweg (Vorwurf):
Staatskrise zwischen der
Alpenrepublik Österreich
und Merkel-Deutschland

 

Bundeskanzlerin Merkel will ihre total verkorkste Flüchtlingspolitik jetzt durch bilaterale-Verträge zwischen Italien und Frankreich doch noch retten. Vermutlich aber hat sie sich die falschen Partner ausgesucht: Die neue italienische Regierung ist strikt dagegen, mit der Regierung Merkel überhaupt Verträge abzuschließen, bei denen es nur um eins geht: Die Kanzlerschaft Merkels zu stützen, damit sie (Merkel) die Bevormundung anderer EU-Staaten fortsetzen kann.

 

Für Merkel ist es nun noch schwieriger geworden, Kanzlerin bleiben zu können: Es gibt harsche Vorwürfe, dass der Bundesnachrichtendienst/BND über Jahre hinweg (und zwar vermutlich von 1998/1999 bis 2006)  nahezu alle gesellschaftlichen Kräfte in der Republik Österreich systematisch ausgespäht hat und selbst vor Betriebsspionage nicht Halt gemacht haben soll.

 

Bundespräsident Van der Bellen und Bundeskanzler Kurz traten in Wien gemeinsam vor die Presse, um ihr "Befremden" zum Ausdruck zu bringen. In einem bislang einzigartigen Vorgang forderten sie Deutschland auf, 'die Sache' schnell aufzuzklären: Spionage unter Freunden, das gehe überhaupt nicht!

 

Bundespräsident Van der Bellen vermutet sogar, dass die Ausspähung bis über das Jahr 2015 fortgesetzt wurde. Denn erst 2016 erließ die BRD ein Gesetz, das Spionage unter befreundeten Staaten verbietet.

 

"Wenn Merkel glaubt, mit uns Verträge abzuschließen zu können, die nur ihr und ihrer höchst fragwürdigen Flüchtlingspolitik dienen sollen, hat sich die Dame kräftig geschnittenm. Mit uns wird es solche Verträge nicht geben", soll ein ranghoher Regierungsvertreter aus den Reihen der FPÖ gesagt haben.

 

Nach neuesten Hinweisen stehen offenbar nur fünf EU-Staaten uneingeschränkt hinter der Position Merkels. "Was sich jetzt über ihr zusammenbraut, das wird sie politisch nicht überleben", heißt es inzwischen in Berlin. Dort wird auch vermutet, dass die Fraktionsgemeinschaft zwischen CDU und CSU zum Wochenende bereits nicht mehr besteht. Mit einem Rücktritt könnte Merkel den Weg für Neuwahlen frei machen.

 

 

 

"Idiotisch, was da gerade in den Reihen unserer Partei abläuft. Es fehlt nur noch, dass zu Demos, Mahnwachen und Lichterketten für Angela Merkel aufgerufen wird. Aber das kommt bestimmt auch noch!"

 

 

So reagiert ein hessisches CDU-Vorstandsmitglied aus dem Marburger Land auf den "Brandbrief", den die CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer an die Mitglieder verschickt hat und in der sie die Basis bittet, sich für Angela Merkel einzusetzen. Höhepunkt im Streit zwischen den beiden Unions-Parteien um die künftige Ausrichtung der deutschen Flüchtlingspolitik, die Merkel nicht mehr bestimmen soll.

 

Seehofer will, dass Flüchtlinge, die sich bereits in einem anderen Land um Asyl bemüht haben oder dort sogar registriert wurden, abgewiesen werden, wenn sie plötzlich an Deutschlands Grenzen 'anklopfen'. Eine Regelung, die beispielsweise im Nachbarland Frankreich bzw, auch in Österreich gilt und von Frankreichs Präsident Macron ausdrücklich gestützt wird. Warum sich Merkel einer solchen Regelung widersetzt, hat zu ungläubigem Staunen in Europa geführt.

 

Der Brief der Generalsekretärin an die Mitglieder - es ist kein Brandbrief, der sich gegen Kritiker Merkels in anderen Parteien richtet: Nein, es ist eine parteiinterne Auseinandersetzung zwischen den beiden "Schwestern", die bislang einzigartig ist und im Ergebnis eigentlich nur dazu führen kann, dass Seehofer und Söder ihre Macht verlieren  - oder Angela Merkel sowohl als Kanzlerin und CDU-Vorsitzende endgültig aufgeben muss.

 

Dass die aufgebrachte CSU der CDU-Chefin entgegenkommt, gilt als unwahrscheinlich. Und ein Vermittler Wolfgang Schäuble wird von den Christsozialen engergisch abgelehnt: Schäuble hat sich zu sehr als Anhänger der Merkelschen Flüchtlingspolitik stark gemacht und wird innerhalb der CSU als "nicht objektiv" eingestuft. 'Der soll doch bloss den Kopf der Kanzlerin retten', heißt es aus der CSU.

 

An der CDU-Basis hatte es zuletzt immer häufiger deutlichen Unmut über die Positionen Merkels und ihrem "sturen Verhalten" gegenüber der CSU gegeben. Und europaweit erntet Merkel mit ihrer 'knallharten Position' gegen die Schwesterpartei meist nur noch Kopfschütteln. Sie merkt offenbar, dass sie nichts mehr bewegen kann - weder in Deutschland noch in Europa.

 

 

 

M e i n u n g

 

Der seit 1998 direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch /Wahlkreis Rheingau-Taunus-Limburg zur aktuellen Diskussion:

 

Wir müssen zum Handeln kommen. Deswegen unterstütze ich weiterhin die Position von Horst Seehofer. Wir haben Monat um Monat, Ratsgipfel um Ratsgipfel gewartet – und wir kommen nicht vorwärts. Der Kern des aktuellen Streites geht darum, ob man diejenigen, die in einem anderen europäischen Land bereits ein Verfahren laufen haben oder die von uns bereits rechtmäßig außer Landes geschafft worden sind, zurückschicken darf oder nicht. Aber es kann doch nicht sein, dass man es nur oft genug probieren muss, dann ist man drin in Deutschland. Die Menschen erwarten zurecht, dass wir für Ordnung an unseren Grenzen sorgen. Ich sage das seit dem Jahr 2015. Hören Sie hierzu mein Interview mit hr-iNFO.

 

 

m e i n u n g

Rosstäuscherei statt Politik

 

Von VERA LENGSFELD, veröffentlicht am 18. Juni 2018

 

Was für ein Wochenende! Der angebliche „Asylstreit“ in der Union wurde in allen Medien aufgeregt besprochen. Dabei wurde auf Teufel komm raus spekuliert, statt die Lage ruhig zu analysieren und Licht in die Politiker-Posse zu bringen.

 

Der bayrische Löwe mit den Samtpfötchen hatte wieder einmal gebrüllt, dachte aber erneut nicht daran, zu handeln. Die Wiederherstellung der Gesetzlichkeit an unseren Grenzen hätte Innenminister Seehofer längst still und leise bewerkstelligen können. Er braucht dazu weder die Kanzlerin, noch den Bundestag zu befragen, sondern einfach die mündliche Anweisung seines Vorgängers de Maizière widerrufen, alle, die behaupten Asyl suchen zu wollen, ins Land zu lassen, auch Menschen ohne Papiere, oder die schon in einem anderen EU-Land einen Asylantrag gestellt hatten und bereits abgelehnte und abgeschobene Asylbewerber. Kanzlerin Merkel hätte ihn schwerlich seines Amtes entheben können, denn die Begründung, dass einer Ihrer Minister sich erdreiste, zu verfassungsgemäßen Verhältnissen zurückzukehren, wäre zu grotesk gewesen.
Statt auf diese einfache Tatsache hinzuweisen, wurde der von der Kanzlerin erweckte falsche Eindruck, mit Seehofers Asylplan würde sich Deutschland auf einen Alleingang begeben, eifrig verbreitet. Dabei wäre es die Beendigung des nunmehr dreijährigen deutschen Alleingangs gewesen.

 

Aber statt zu handeln, inszenierte Seehofer eine Schmierenkomödie. Er drohte mit dem Widerruf der Anweisung de Maizières, wollte sich aber vorher noch die Zustimmung des CSU-Parteivorstands einholen. Die braucht er zwar noch weniger, als das o.k. der Kanzlerin, denn die Zeiten, wo ein Politbüro die Richtlinien der Politik bestimmte, sind seit 1989 vorbei. Aber es machte Effekt.

 

Verstärkt wurde das Verwirrspiel durch ein „Kompromissangebot“ Merkels, dass ab sofort rechtmäßig abgelehnte und abgeschobene „Asylbewerber“ an der Einreise gehindert werden dürften. Damit ist der Öffentlichkeit en passant vor Augen geführt worden, wie sehr der Rechtsstaat bereits demontiert ist. Für Einwanderer gilt anscheinend weder Recht noch Gesetz. An unseren Grenzen herrscht offensichtlich ein ungehindertes „Merry-Go-Round“.

 

Wer durch die Vordertür abgeschoben wird, kommt durch die Hintertür wieder herein.

 

Dass es sich nur um eine paar hundert Menschen handelt, die damit ihre Missachtung der deutschen Gesetze demonstrieren, liegt nur daran, dass es kaum Abschiebungen gibt. Auf Anweisung der Kanzlerin werden die Behörden gezwungen, die Gesetzlichkeit zu missachten! Wen wundert´s, dass „Tschermoney“ von den Einwanderern nicht ernst genommen wird? Kein Aufschrei, nirgends, statt dessen reden die Medien den Bürgern dieses Landes ein Wochenende lang Angst vor dem Bruch der Regierung und Neuwahlen ein. Als wäre das nicht das beste gewesen, was den Bürgern hätte passieren können!

 

Am Montag kam es dann zu erwartbaren Einlenken der CSU. Seehofer gab auf einer Pressekonferenz bekannt, er wolle nunmehr „schrittweise“ vorgehen. Die Kanzlerin solle 14 Tage Zeit haben, für eine „europäische Lösung“, um die Zurückweisung von Asylsuchenden, die schon in einem anderen Land einen Antrag gestellt haben, durchführen zu können. Das sieht zwar bereits das Dublin-Abkommen vor, ohne dass es zusätzlicher bilateraler Abkommen bedarf, aber es geht ja darum, so viele Nebelkerzen wie möglich zu werfen, um vom Totalversagen der Merkelschen „Flüchtlingspolitik“ abzulenken.

 

Kanzler Schröder hat einst getönt, dass er zum Regieren nur Bild und Glotze brauche. Kanzlerin Merkel braucht die vereinte Mainstream-Presse, um diejenigen „die schon länger hier leben“ hinter die Fichte zu führen. In zwei Wochen gibt es Teil zwei der Polit-Posse. dann wird Merkel immer noch keine „europäische Lösung haben“, weil sie sich durch ihre Alleingänge längst isoliert hat und es keine nennenswerte Bereitschaft gibt, Merkel aus dem Dilemma, in das sie sich in ihrem Altersstarrsinn immer tiefer verrennt, zu helfen.

 

Aber Merkel wird weiter regieren, bis alles in Scherben fällt, nein, das zu schreiben wäre politisch unkorrekt, also: bis Deutschland destabilisiert ist.

 

Als die Kanzlerin vor Kurzem unsere Nationalelf besuchte, die nur noch Mannschaft heißen und in Trikots spielen muss, auf denen die Nationalfarben durch ein tristes Grau ersetzt sind, spottete ein Facebook-Freund: „Verlierer unter sich“. Die „Mannschaft“ hat mit dem Verlieren bereits begonnen. Die Kanzlerin wird ihr folgen.

 

 

 

 

Theater Arnstadt macht Bach

zu Musical - Bach wird Rebell

Das thüringische Arnstadt bezeichnet sich selbst als Bachstadt. Hier hatte Johann Sebastian Bach seine erste Stelle als Organist und hier wird er nun als Musical vermarktet.

 

Arnstadt (ots) - Sonst bei der Csardasfürstin und die „Schöne und das Biest“ aktiv: Der Schweizer Adrian Burri aus Luzern (Foto) spielt den jungen Bach im Musical „Bach der Rebell“: Vier Jahre lang wirkte Johann Sebastian Bach von 1703-1707 an der Neuen Kirche in Arnstadt als Organist, viele Verwandte Bachs lebten in und um Arnstadt. In drei Kilometer Entfernung heiratete Bach 1707 seien Cousine Barbara. Auch das Bach-Festival-Arnstadt und der Bach:Sommer resultieren aus der zeitweiligen Anwesenheit des großen Komponisten. Am 21. September wird im Theater in Arnstadt „Bach der Rebell" seine Uraufführung als Musical feiern.

 

Das Musical will nach Angaben des Theaters Einblicke in eine Zeit Bachs geben, „die nur sehr selten beleuchtet wird.“ Arnstadt war neben Arbeitsstelle und Platz der ersten Liebe auch der Ort, an dem sich Bach mit Schülern prügelte und mehrfach vor dem Kirchengericht und im Gefängnis landete. Aus diesen biografischen Anhaltspunkten wurde nun ein Musical konstruiert, dass „Dramatik und Spannung zwischen Orgel, Pflicht und Rebellion“ verspricht.

 

Bach-Hits als Grundmaterial

Die Lieder des Stückes stammen vom Wiener Komponisten Marko Formanek, der auch Anleihen der Werke Bachs integriert hat und damit auf den Klang vertrauter Melodien baut. Das neue Musical steht zunächst bis Ende März 2019 sieben Mal auf dem Spielplan der thüringischen Kleinstadt.

 

 

 

Kölner Stadt-Anzeiger

RIZIN: Tatverdächtiger Tunesier mit zwei Wohnungen

- und Zutritt zu sechs weiteren Objekten

15.06.2018 – 12:02
 
 

Köln (ots) - Köln. Im Zusammenhang mit mutmaßlichen Planungen eines Terroranschlags mit Hilfe des Biokampfstoffs Rizin durchsuchen Beamte des Bundeskriminalamts mit Spezialkräften der Kölner Feuerwehr und des Robert-Koch-Instituts am heutigen Freitag acht Wohnungen in Köln-Chorweiler auf der Suche nach weiteren Spuren. Wie ein Sprecher der Bundesanwaltschaft dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) auf Anfrage mitteilte, handelt es sich um zwei Wohnungen des tatverdächtigen Tunesiers Sief Allah H. und sechs weitere leerstehende Objekte, "bei denen der Verdacht besteht, dass der Beschuldigte dort Zutritt hatte". Vor drei Tagen hatten Spezialeinsatzkräfte den 29-jährigen Tunesier festgenommen. Bei der Durchsuchung in seiner Wohnung fand sich unter anderem das hochgiftige Mittel Rizin, das der Islamist aus Rizin-Samen hergestellt haben soll, die er bei einem Onlinehändler bestellte.

 

 

THW hilft in der Rheinaue

 

Bundesstadt Bonn - Der THW Ortsverband Bonn ist seit Dienstag, 19. Juni 2018, in der Rheinaue und wälzt das Wasser mit leistungsfähigen Pumpen um, um mehr Sauerstoff in das Gewässer zu bringen. Der Einsatz läuft voraussichtlich bis Mittwoch, denn an diesem Tag werden höhere Temperaturen erwartet, was den Sauerstoffmangel im See verstärken könnte. Unter den Einsatzkräften des THW sind auch städtische Mitarbeiter, die für diese Maßnahme freigestellt sind. Die Stadt kommt für den Verdienstausfall der Arbeitgeber aller Einsatzkräfte auf. Die Stadt übernimmt die Einsatzkosten der Tierrettung Unterland Heilbronn vom Wochenende. Zudem hat das Amt für Stadtgrün am Dienstag Hinweise zu den Gefahren der Fütterung von Wildtieren in der Rheinaue aufgehängt. Spätestens Anfang kommender Woche werden festinstallierte Schilder darauf aufmerksam machen.

 

Die Stadt steht mit dem Friedrich-Löffler-Institut - dem Bundesforschungsinstitut für Tierseuchen - in Kontakt, um die Ursache für das Sterben der Wildtiere zu ermitteln. Die Experten untersuchen anhand einer Gewebeprobe die exakte Ursache. Dazu hat das Umweltamt am Dienstag eine Probe einer frisch verstorbenen Ente eingeschickt. Vergiftungserscheinungen, wie die Tiere sie zeigen, lassen auf Botulismus schließen und darauf, dass der Rheinauensee "umgekippt" ist.  Das Amt für Stadtgrün hat darüberhinaus veranlasst, dass eine auf Wasseranalysen spezialisierte Firma im Rheinauensee Proben entnimmt, um die Wasserqualität zu bestimmen. Infos gibt es auf www.bonn.de.

 

 

Dramatischer Anstieg

der Wirtschaftskriminalität in Deutschland

BKA veröffentlicht 'Bundeslagebild 2017'

 

Wiesbaden (ots) - Mit insgesamt 74.070 registrierten Fällen im Jahr 2017 ist die Wirtschaftskriminalität in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 28,7 Prozent angestiegen (2016: 57.546 Fälle). Die Fallzahl liegt deutlich über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (65.484 Fälle). Der Anteil der Wirtschaftskriminalität an allen polizeilich bekannt gewordenen Straftaten beträgt 1,3 Prozent (2016: 0,9 Prozent). Im Gegensatz hierzu verdeutlicht die erfasste Schadenssumme die erheblichen Auswirkungen der Wirtschaftskriminalität - sie macht etwa die Hälfte des durch Kriminalität insgesamt entstandenen Schadens aus. Im Jahr 2017 wurde ein Schaden in Höhe von 3,74 Milliarden Euro registriert (2016: 2,97 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Anstieg um 25,9 Prozent. Die Betrachtung der langfristigen Fall- und Schaltungsentwicklung zeigt die übliche Schwankungsbreite im Bereich der Wirtschaftskriminalität, die durch einzelne Umfangsverfahren hervorgerufen wird.

 

Niedrige Zinsen und zunehmende Digitalisierung bringen neue Erscheinungsformen des Anlagebetrugs hervor. Der Betrug beim Handel mit Binären Optionen steht für die rasche Reaktion der Täter auf neu am Markt angebotene Finanzprodukte, die eine hohe Rendite versprechen. Binäre Optionen werden Anlegern auf vermeintlich benutzerfreundlichen Online-Plattformen angeboten. Nach Eröffnung eines Accounts und erster Einzahlung erfolgt die weitere Kundenbetreuung meist von Call-Centern aus. Durch aggressives Marketing und gezielte Social-Engineering-Methoden sollen die Anleger zu weiteren Investitionen bewegt werden. Spätestens bei Auszahlungswunsch des Anlegers wird die betrügerische Vorgehensweise der Täter erkennbar.

 

Anleger verzeichnen häufig einen Totalverlust.

 

Risikobehaftet und zunehmend populär sind auch Kapitalanlagen in bestehende virtuelle Währungen und mittels Crowdfunding als Initial Coin Offering (ICO) in neu zu schaffende Währungen. In beiden Fällen sind Anlagemodelle oft nicht behördlich reguliert. Für die Anleger besteht die Gefahr, dass Täter das angelegte Geld nicht im angegebenen Sinn nutzen sondern vielmehr zur illegalen Gewinnmaximierung. Die Anleger sehen sich dann massiven Verlusten ausgesetzt. Zusätzlich zu den materiellen Schäden für Anleger oder Unternehmen sind immaterielle Schäden Faktoren, die das Gesamtschadenspotenzial von Wirtschaftskriminalität wesentlich erhöhen. Nicht quantifizierbare Folgen können zum Beispiel Wettbewerbsverzerrungen und Reputationsverluste ganzer Wirtschaftszweige sein.

 

Die Strafverfolgungsbehörden reagieren mit einer eng abgestimmten länderübergreifenden Zusammenarbeit und breit angelegten Sensibilisierungs- und Präventionsmaßnahmen, die sich sowohl an Wirtschaftsunternehmen und -verbände wie auch an die Öffentlichkeit richten. Die polizeilichen Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen zeigten 2017 insbesondere bei der bundesweit abgestimmten Bekämpfung des CEO-Fraud durch israelische Tätergruppen Wirkung: Nachdem die Fallzahlen des CEO-Fraud seit 2014 deutlich angestiegen waren und 2016 einen Stand von 439 Fällen erreicht hatten (davon 383 Versuche), sank die Zahl der Fälle 2017 auf 262 (davon 239 Versuche).

 

In eigener Sache

 

Bis 15. August 2018 machen wir unsere Sommerpause, gehen gemeinsam oder solo auf Tour und kümmern uns um neue Dinge. Das heißt: Unsere Seiten werden nur sporadisch aktualisiert. Bitte um Verständnis! Im September sind wir - so Gott will - wie gewoht aktiv.

 

Besucherzaehler
Druckversion Druckversion | Sitemap
© ffmdirekt