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FOTO Wunderschönes Japan - Foto Hans Martin Schmidt/hmsp

 

 

 

Main Matsuri: Frankfurt feiert

sein erstes Japan-Festival

 

Frankfurt am Main (ffm) Vom 17. bis zum 19. August wird mit dem Main Matsuri das erste große Japan-Festival in Frankfurt stattfinden. Die Pfeiler des Festivals, das auf dem Walter-von-Cronberg-Platz in Sachsenhausen stattfinden wird, sind Kultur, neue japanische Küche und Lifestyle. Schirmherr ist Oberbürgermeister Peter Feldmann. Stadträtin Sylvia Weber und die japanische Generalkonsulin Setsuko Kawahara werden das Festival am 1Freitag, 7. August, um 14 Uhr offiziell eröffnen.

Das Programm hat sich zum Ziel gesetzt, an den drei Tagen die künstlerische und kulturelle Vielfalt Japans zu präsentieren.

 

Zahlreiche Künstler werden für das Festival aus Japan anreisen. Dazu gehören unter anderen die Artrock-Band KAO=S, das Shamisen-Duo Kitamura Sisters, der Taiko-Trommler Ichitaro und ein 30-köpfiges Tanzensemble. Alle Künstler eint, dass sie traditionelle japanische Kultur mit modernen und westlich inspirierten Elementen verbinden.

Zu den vielen Mitmach-Angeboten des Festivals gehören ein großer Cosplay-Wettbewerb, Karaoke, verschiedene Workshops und eine offene Bühne für Darbietungen von Vereinen. Die Tänzerin Yo Nakamura aus Frankfurts Partnerstadt Yokohama lädt am Sonntag, 19. August, um 16 Uhr zu einem Tanzworkshop ein. Noch sind Plätze frei. Die Teilnahme kostet zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Anmelden kann man sich über die Homepage des Festivals http://www.main-matsuri.com .

Auf dem von traditionellen japanischen Sommerfestivals inspirierte Markt werden zudem rund 80 Aussteller ihre Produkte präsentieren. Dazu gehört insbesondere ein großes gastronomisches Angebot, welches auch japanisches Streetfood nach Frankfurt bringt.

Mit dem Main Matsuri wird das internationale und multikulturell geprägte Frankfurt durch ein Sommerfest bereichert, das japanische Kultur in der Stadt erlebbar macht.

Die Öffnungszeiten sind Freitag, 17. August, 14 bis 23 Uhr, Samstag, 18. August, 11 bis 23 Uhr, und Sonntag, 19. August, 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Alle Informationen zum Festival findet man auf http://www.main-matsuri.com

 

 

DIE GEEHRTEN, Foto über Stadt Frankfurt am Main / Copyright Rainer Rüffer

Würdigung

 

für ehrenamtliches Engagement

Bürgermeister Uwe Becker verleiht Ehrenbriefe des Landes Hessen

 

Frankfurt am Main (ffm) - Die Feierstunde zur Verleihung der Ehrenbriefe des Landes Hessen im Kaisersaal hat Bürgermeister Uwe Becker zum Anlass genommen, sich am Montag, 13. August, bei den ehrenamtlich engagierten Frankfurterinnen und Frankfurtern zu bedanken.

„Der Bereitschaft, sich neben dem häufig fordernden Alltag zusätzlich ehrenamtlich einzubringen, gebührt meine Anerkennung. Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Grundpfeiler unserer Gesellschaft, der nicht selbstverständlich ist. Dieses Engagement macht Frankfurt lebens- und liebenswert“, betont Becker.

Der Ehrenbrief des Landes Hessen würdigt ehrenamtliche Leistungen im Bereich der demokratischen, sozialen und kulturellen Gestaltung der Gesellschaft. Die Auszeichnung setzt mindestens ein zwölfjähriges ehrenamtliches Engagement voraus.

„Mit dieser Auszeichnung wollen wir die Aufmerksamkeit auf die Menschen lenken, die sich für andere einsetzen, sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellen und sich mit ihrem täglichen Einsatz ehrenamtlich für die Gemeinschaft engagieren“, sagt der Bürgermeister.

Insgesamt wurden elf Frankfurterinnen und Frankfurter ausgezeichnet, die in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen bereits über Jahrzehnte ehrenamtlich aktiv sind. Geehrten sind:

Ingolf Biehusen
(seit 1984 Allgemeiner Deutscher Fahrradclub);  Renate Drüker („Grüne Damen“, Einsatzleiterin für 35 „Grüne Damen und Herren“); 
Ottmar Debald (Vorsitzender von Kinderdörfern, Vorstandsmitglied Projekt Schmetterling, Mitglied des Beirates der Deutschen Kinderhilfe, Mitglied des Beirates Frankfurt International School); Uwe Hofacker (ADFC, Greenpeace, Ortbeirat 8).

Hans- Dieter Lehmann (Kreuzbund DV Limburg, Gruppe Frankfurt, Selbsthilfe-Organisation für Suchtkranke); Hans-Günter Neidel
(Schiedsmann seit 2006); Walter Prinz (Caritasverband Frankfurt); Edda Reichardt (Selbsthilfeverein Evanda, Leben mit Parkinson), Katharina Schirrmeister (Caritasverband Frankfurt).

Martin Schmidt (ehrenamtlicher Richter, Arbeitsgericht Offenbach); Ernst-Willi Seib (unter anderem Vereinsring Harheim, Ortsbeirat Harheim, Jugendhilfsschöffe, Jugend-Hauptschöffe, Hilfsschöffe).

 

 

 

 

Aufräumaktion am Hauptbahnhof: Initiative möchte Garten des früheren Restaurants und Gang neben dem Hauptgebäude mit Kultur bespielen

 

Offenbach am Main, 15. August 2018 - Es war ein schweißtreibendes Ehrenamt an einem der heißesten Tage des ohnehin schon molligen Sommers, das sich die Offenbacher Initiative Hauptbahnhof Offenbach selbst auferlegt hatte: Sie räumte mit bis zu 15 Mitgliedern den Gang zwischen der ehemaligen Bahnhofsgaststätte und den Gleisen auf und befreite den früheren Restaurantgarten von übermäßig wucherndem Wildwuchs. Das Geschäftsfeld Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe unterstützte die Aktion, indem sie einen Container für den Abfall zur Verfügung stellte, der dann von fünf Mitgliedern der Initiative befüllt wurde. Der Stadtservice entsorgte im Anschluss auch den Inhalt ordnungsgemäß. Der bestand vor allem aus Grünschnitt und anderem Abfall.

 

Die Initiative hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, wieder Leben in den weitgehend abgehängten und verödeten Offenbacher Hauptbahnhof zu bringen. Unterstützung kommt aus dem Landesprogramm „Ab in die Mitte“. Motto des Programms zur Vitalisierung der Innenstädte ist „Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima“. Die Initiative hat sich in Kooperation mit dem Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement erfolgreich beworben und 10.000 Euro Preisgeld erhalten. Vier Infoveranstaltungen mit Vertretern erfolgreicher Bahnhofsprojekte hat die Initiative bereits organisiert. Nun sollen der freigeräumte Gang und der Garten am Hauptbahnhof mit Veranstaltungen wie Lesungen, kleineren Konzerten und ähnlichem bespielt werden.

 

 

Frankfurt am Main feiert das 8. Apfelweinfestival

Gold zum Trinken

Frankfurt am Main feiert das 8. Apfelweinfest

 

Frankfurt am Main (ffm) „Der Apfelwein gehört zum besonderen kulturellen Erbe der Region, er ist gelebte Tradition und beruht auf handwerklichem Können“, erläuterte Oberbürgermeister Peter Feldmann bei der Vorstellung des diesjährigen Apfelweinfestivals. „Das Frankfurter Apfelweinfestival bietet eine wunderbare Gelegenheit, das Nationalgetränk in all seinen Varianten in sommerlicher Atmosphäre mitten im Herzen der Mainmetropole zu würdigen und zu genießen.“

 

Bis zum 19. August feiert Frankfurt am Main das Apfelweinfestival 2018 auf dem Roßmarkt.

 

„Als echtes Highlight steht in diesem Jahr die Krönung der Frankfurter Apfelweinkönigin am Freitag, 17. August,m auf dem Programm. Ich bin gespannt, wer nach Bianca I. den Frankfurter Ebbelweithron für die nächsten zwei Jahr besteigen wird und unser Nationalgetränk weit über die Grenzen Frankfurts und Hessens vertreten wird“, freut sich Feldmann.

 

Gemeinsam mit den Keltereien wurde ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm zusammengestellt. „Von hessischer Mundart bis Comedy ist alles dabei und vor allem viel Live-Musik“, betonte Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH. Apfelwein sei nicht nur ein frisches und süffiges Getränk, sondern werde auch in starkem Maße assoziiert mit Geselligkeit, Gemütlichkeit und Tradition. „Unser Ebbelwei ist ein wichtiger Markenbaustein für Frankfurt und die ganze Region FrankfurtRheinMain und unsere internationalen Gäste wissen es sehr zu schätzen, wenn sie in einer alteingesessenen Ebbelweikneipe an den großen Tischen nicht alleine sitzen, sondern schnell Anschluss finden“, erklärte Feda.

Ein Höhepunkt wird in diesem Jahr auch wieder die Verleihung des „Goldenen Apfels“ sein. Initiatoren des Ehrenpreises, der alljährlich für besonderes Engagement zum Schutz und Erhalt hessischer Streuobstwiesen verliehen wird, sind die Naturschutz-Akademie Hessen, die MGH Gutes aus Hessen GmbH und der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien (14. August). Streuobstwiesen prägen die hessische Kulturlandschaft und sind Heimat für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Wer also Apfelwein trinkt, sorgt dafür, dass die Streuobstwiesen intensiv genutzt werden und trägt somit zum Erhalt bei.

 

„Die Kelterer erwarten in diesem Jahr eine gute Ernte, allerdings, und dies ist bedingt durch die langanhaltende Hitze, fallen die Äpfel dieses Jahr klein aus. Trotzdem werden sie voll im Geschmack sein und einen guten Apfelwein ergeben“, erklärte Martin Heil, Vorsitzender des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien abschließend.

 

 

 

„Fragt uns, wir sind die letzten…“

 

Vier Zeitzeugen zu Gast in Limburg/

Begegnung für alle Interessierten am 22. August

 

Limburg an der Lahn/Bad Camberg/Montabaur -  Vom 20. bis zum 24. August sind vier Überlebende des NS-Regimes aus Polen zu Gast in Limburg, um über ihre Geschichte zu sprechen. Das Zeitzeugenprojekt, organisiert von Dr. Marc Fachinger vom Amt für katholische Religionspädagogik in Limburg, richtet sich vor allem an Schüler, es gibt aber auch eine Begegnung am Mittwoch, 22. August, die für alle Interessierten offen ist. Diese Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt Limburg im Priesterseminar in Limburg (Weilburger Str. 16) beginnt um 19.30 Uhr.

 

Eine Zeitzeugin ist Irena Szczurek, geboren 1938 in Radomsko in einer polnischen jüdischen Familie. Nachdem ihre Familie 1942 gezwungen wurde, ins Ghetto umzuziehen, kam kurz darauf die Mutter in einem Lager ums Leben. Ihr Vater und ihr Bruder wurden ein Jahr später ermordet.

 

Eine weitere Zeitzeugin ist Wieslawa Borysiewicz (FOTO), geboren 1929.

 

Gemeinsam mit ihren Eltern und zwei Geschwistern wurde sie im August 1944 in Warschau verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Auch die Zeitzeugin Zofia Wareluk wird von ihrer Geschichte in Auschwitz-Birkenau erzählen. Zu Gast ist ferner Fryderyk Jakimiszyn, 1927 in Krakau geboren. Er wurde im Dezember 1944 in Krakau verhaftet und war im Konzentrationslager Groß-Rosen, im Konzentrationslager Nordhausen-Dora, im Gefängnis in Rottleberode und im Konzentrationslager der Heinkel-Werke.

 

Zu den Begegnungen mit den Zeitzeugen im Priesterseminar in Limburg haben sich Klassen von 17 beruflichen Schulen, Gymnasien und Haupt- und Realschulen angemeldet. Dabei sind beispielsweise Klassen der Goethe-Schule Limburg, der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar, der Nikolaus-August-Otto-Schule Diez, der Taunusschule Bad Camberg und des Mons-Tabor-Gymnasiums Montabaur. Auch der BDKJ Limburg bietet einen Termin an, zu dem alle interessierten Jugendlichen und junge Erwachsene kommen können. Diese Begegnung ist am Dienstag, 21. August, von 15 bis 17.30 Uhr im Priesterseminar in Limburg. Es wird um eine Anmeldung unter bdkj@bistumlimburg.de gebeten.

 

Ausstellung mit dem Stadtarchiv Limburg

 

Die Zeitzeugengespräche werden moderiert von sechs Studierenden aus Gießen und Frankfurt, die wissenschaftlich an dem Thema „Zeitzeugen, Erinnerungsarbeit, Gedenkkultur, Nationalsozialismus, Holocaust“ arbeiten. Während des Zeitzeugenprojekts ist - in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Limburg - eine Ausstellung in den Fluren des Priesterseminars Limburg mit Biografien Limburger Opfer des NS-Regimes geplant. Weitere Informationen gibt es beim Amt für katholische Religionspädagogik Limburg auf der Seite www.relpaed-limburg.bistumlimburg.de, unter der Telefonnummer 06431-295-367 oder unter der Mailadresse ma.fachinger@bistumlimburg.de.

 

 

FOTOHINWEIS: Wieslawa Borysiewicz ist eine der vier Zeitzeugen, die ihre Geschichte erzählen werden. Gemeinsam mit ihren Eltern und zwei Geschwistern wurde sie 1944 in Warschau verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. (Foto: Maximilian-Kolbe-Werk)

 

Herausgegeben vom Bistum Limburg / Zentralstelle

Informations- und Öffentlichkeitsarbeit / Roßmarkt 4, 65549 Limburg

Dr. Friederike Lanz

 

 

 

 

Stadtwerke Offenbach:

Unternehmensgruppe erwirtschaftete 2017

einen Überschuss in Höhe von 8,96 Millionen Euro

 

Offenbach am Main - Die SOH-Unternehmensgruppe hat auch 2017 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Das Geschäftsjahr schließt mit einem Konzernjahresüberschuss von 8,96 Millionen Euro ab. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Ergebnis um 0,55 Millionen Euro verbessert. Der Konzernjahresüberschuss liegt damit wieder deutlich über dem Planansatz, der ein Ergebnis von 3,9 Millionen Euro vorsah. Diese erhebliche Ergebnissteigerung resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg betrieblicher Erträge um 5,6 Mio. Euro, denen nur ein geringfügiger Anstieg der Betriebsaufwendungen gegenübersteht. Um Vorsorge für schlechtere Zeiten zu tragen und den besonderen Herausforderungen in der wachsenden Stadt Offenbach zu begegnen, hat die SOH-Gruppe das Zukunftsprogramm be one aufgelegt.

 

 

Stadtverordnetenvorsteher Siegler

empfängt neue Polizeikräfte

 

Frankfurt am Main (ffm) - Zum Dienstantritt in Frankfurt hat Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler am Montag, 6. August, 169 neue Polizistinnen und Polizisten im Kaisersaal empfangen. Polizeivizepräsident Walter Seubert hat die Nachwuchskräfte in den Römer begleitet.

Stadtverordnetenvorsteher Siegler hieß die neuen Polizeibeamtinnen und -beamten auf das Herzlichste willkommen. „Frankfurt freut sich, dass Sie da sind,“ betonte er, „denn mit Ihrer Verstärkung haben wir aktuell so viele Polizeikräfte in unserer Stadt wie nie zuvor.“

Polizeivizepräsident Seubert freut sich über den großen Zuwachs an neuen Kolleginnen und Kollegen für die Frankfurter Polizei. „Neue Kolleginnen und Kollegen bedeuten auch immer neue Ideen, neue Anregungen und frischen Wind. Ich begrüße Sie ganz herzlich im Polizeipräsidium Frankfurt am Main. Ich freue mich, dass Sie hier sind und mit Ihrem Engagement und Ihrer Tatkraft für die Sicherheit in der Stadt sorgen werden“, sagte Seubert.

Der größte Teil der neuen Polizeikräfte wird auf den Revieren, bei den Kommissariaten sowie bei der Direktion für Verkehrssicherheit eingesetzt.

 

Foto: Die neuen Polizeikräfte im Römer/Foto Salome Roessler (über Stadt Frankfurt am Main/ffm)

 

 

 

 

Neue Perspektiven für Multifunktionsarena

am Kaiserleikreisel

 

Entscheidung für einen Investor konkretisiert sich Mitte September

 

Offenbach am Main/Frankfurt am Main (ffm) - Im Dezember 2015 hat die Stadt Frankfurt am Main die europaweite Ausschreibung für ein Investorenauswahlverfahren für eine Multifunktionsarena am Kaiserlei gestartet. Ziel der Ausschreibung war es nicht nur, ein städtebauliches Kooperationsprojekt mit der Nachbarstadt Offenbach zu realisieren, sondern auch, den beiden Frankfurter Basketball- und Eishockey-Profisportvereinen, den FRAPORT Skyliners und den Löwen Frankfurt, eine neue moderne Wirkungsstätte zu bieten, die ihnen neben ihrem sportlichen auch eine wirtschaftliche Perspektive eröffnet.

 

In diesem Ausschreibungsverfahren konnten zwei international erfolgreich agierende Investoren gefunden werden. Die Bewerber hatten ihre persönliche Lage, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische Leistungsfähigkeit für Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung einer solchen Halle anhand von drei Referenzprojekten aus den letzten zehn Jahren nachzuweisen. In einer Reihe von Gesprächen, an denen Vertreter beider Städte teilgenommen haben, wurden die von den Investoren in Form von indikativen Angeboten eingereichten Konzepte sorgfältig ausgewertet, fachlich bewertet und gründlich besprochen. Nach Abgabe der überarbeiteten Angebote wurden am Dienstag, 1. August, weitere Bietergespräche geführt, in denen offene Fragen adressiert und dazu Stellung bezogen wurde. Beide Interessenten stellten sich im Laufe des anspruchsvollen Ausschreibungsverfahrens als hochkompetente Bieter vor, die jeweils schlüssige Konzepte vorgelegt hatten. Während das Konzept des Bieters LANGANO Verwaltungsgesellscha! ft mbH u nd Co. sich eng an die Ausschreibung für eine Multifunktionsarena gehalten hatte, umfasste das Konzept des Mitbewerbers AEG Anschütz Potenzial für eine umfassendere städtebauliche Entwicklung des Gesamtareals.

Noch zeichnet sich keine finale Entscheidung ab, da auch im Angebot von LANGANO eine abschließende Klärung wesentlicher Punkte noch aussteht. Die beteiligten Städte, Frankfurt am Main war vertreten durch Liegenschaftsdezernent Jan Schneider und Sportdezernent Markus Frank, Offenbach durch Kämmerer Peter Freier, haben sich daher dafür ausgesprochen, zunächst die Gespräche mit LANGANO fortzuführen. LANGANO erhält zunächst für die Realisierung des Projektes der Multifunktionshalle „den Status als erster Gesprächspartner“, eine Zuschlagsentscheidung ist damit aber noch nicht gefallen.

 

Die Realisierung einer Multifunktionsarena am Standort Kaiserleikreisel sei ein komplexes, mit vielerlei Herausforderungen verbundenes Projekt, das hätten die bisherigen intensiven Gespräche gezeigt. Städtebauliche und planungsrechtliche Fragen, Verkehrserschließung, Grundstücksverfügbarkeit unter gleichzeitiger Gewährleistung vereinsgerechter Konditionen sind Aufgabenstellungen, die grundsätzlich und besonders am Standort Kaiserleikreisel nicht einfach unter einen Hut zu bringen sind. Bis Mitte September soll geklärt und entschieden werden, ob LANGANO mit den weiteren Planungen und der Projektumsetzung betraut werden soll.

 

 

 

544 Wasserhäuschen

 

Frankfurt am Main (ffm) - In Frankfurt sind sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden, haben Tradition und gehören zum Stadtbild: die derzeit 544 Wasserhäuschen. Sie lassen sich nochmals in die klassischen Kategorien Wasserhäuschen (94), Trinkhalle (131) und Kiosk (286) unterteilen. 29 Büdchen wurden umgenutzt - beispielsweise als Café - oder rückgebaut. Vier stehen derzeit leer.

Der Unterschied zwischen Wasserhäuschen, Trinkhalle und Kiosken besteht in erster Linie in der Bauform und -weise. Während Wasserhäuschen in der Regel klassische, auf mindestens drei Seiten freistehende Verkaufsstellen sind, sind Trinkhallen eher in Hauswände eingelassen und für den Kunden nicht begehbar. Kioske sind richtige Läden, in welche die Kunden eintreten und auch kurz verweilen können. Mischformen gibt es natürlich auch. Hier entscheidet, welches Flair überwiegt.

Wer einen Überblick über alle Frankfurter Wasserhäuschen haben möchte, wird in diesem Verzeichnis fündig: https://linie11.org/wasserhaeuschen-liste/

Beispiel für ein klassisches Wasserhäuschen: http://on.l-11.de/?46

Beispiel für eine klassische Trinkhalle: http://on.l-11.de/?82

Beispiel für ein klassisches Kiosk: http://on.l-11.de/?203

 

 

 

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