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SM-Präsident Prof. Dr. Ingo Böckenholt sprach in seinem Grußwort über die Meilensteine der ISM Frankfurt / Beste Stimmung bei den Gästen: Besonders die ISM-Absolventen freuten sich über ein Wiedersehen anlässlich der Jubiläumsfeier - Fotos über obs/ISM.

 

Ein Jahrzehnt Erfolgsgeschichte:

Jubiläumsfest der ISM Frankfurt

18.06.2018 – 16:04
 

 

Frankfurt am Main, 18.06.2018 -  Im Jahr 2008 eröffnete die International School of Management (ISM) ihren Standort in Frankfurt. Heute studieren über 800 Studierende an der privaten Hochschule im Stadtteil Sachsenhausen. Zur Jubiläumsfeier kamen rund 170 Gäste, darunter Absolventen aller Jahrgänge, Mitarbeiter, Kuratoriumsmitglieder sowie Michael Boddenberg als Fraktionsvorsitzender der CDU in Hessen.

 

Als eine „echte Erfolgsgeschichte“ bezeichnete ISM-Präsident Prof. Dr. Ingo Böckenholt die Entwicklung der ISM Frankfurt in seiner Begrüßungsrede und erinnerte an die Meilensteile der Hochschule und ihres Frankfurter Standorts. Parallel zur kontinuierlich steigenden Studierendenzahl konnte sich der Campus auch räumlich schrittweise erweitern, sodass mittlerweile fast das gesamte Renaissance-Haus in der Mörfelder Landstraße zur ISM gehört. Gefeiert wurde diese Erfolgsgeschichte mit einem großen Wiedersehen der Frankfurter Absolventen im Hotel Le Méridien.

 

Zu den geladenen Gästen gehörte auch der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Michael Boddenberg, der zum Jubiläum gratulierte. „Die Hochschullandschaft profitiert von der Pluralität und dem Wettbewerb, die durch die Symbiose der öffentlichen und privaten Hochschulen entstehen“, erklärte Boddenberg in seiner Rede und lobte das breite, perfekt nach Frankfurt passende Portfolio der ISM sowie ihren Praxisbezug und ihr Netzwerk.

 

Das Netzwerk wurde an diesem Abend durch die 120 anwesenden ISM-Absolventen sichtbar, aus deren Reihen Katja Diepelt das Alumni-Grußwort hielt. „Die ISM hat uns gelehrt unsere eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen. Es ist nun an uns, unsere Stärken stärker hervorzuheben, sie zu vermarkten und an unseren Schwächen als brachliegendes Potenzial zu arbeiten“, appellierte Diepelt und betonte die Bedeutung des engverbundenen Alumni-Netzwerks der ISM: „Wir sind es, die noch voneinander lernen können und den jungen Studenten und Absolventen etwas mitgeben können, gemäß den Leitworten der ISM – International. Individual. Inspiring.“

 

Für die Abendunterhaltung sorgten Auftritte des Comedians David Werker sowie der Urban Club Band aus Frankfurt, zu deren Musik bis spät in die Nacht ausgelassen gefeiert wurde.

 

 

Hintergrund:

Die International School of Management (ISM) zählt zu den führenden privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. In den einschlägigen Hochschulrankings rangiert die ISM regelmäßig an vorderster Stelle. Die ISM hat Standorte in Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln und Stuttgart. An der staatlich anerkannten, privaten Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft wird der Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen in kompakten, anwendungsbezogenen Studiengängen ausgebildet. Alle Studiengänge der ISM zeichnen sich durch Internationalität und hohe Lehrqualität aus. Projekte in Kleingruppen gehören ebenso zum Hochschulalltag wie integrierte Auslandssemester und -module an einer der über 175 Partneruniversitäten der ISM.

 

 

ISM International School of Management GmbH - Gemeinnützige Gesellschaft

 


 

Generali Deutschland AG verstärkt das ISM-Kuratorium
Chief Financial Officer Stefan Lehmann wird Teil des Hochschul-Netzwerks

18.06.2018 – 15:32
 
 

Frankfurt am Main/Dortmund (ots) - Die International School of Management (ISM) hat ein weiteres Mitglied für ihr Kuratorium gewonnen: Stefan Lehmann ist Chief Financial Officer und Vorstandsmitglied der Versicherungsgruppe Generali Deutschland AG und erweitert nun das Kooperationsnetzwerk der Hochschule. "Mit unserem Kuratorium verfolgen wir das Ziel, den Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft zu stärken und kontinuierlich auszubauen", erklärt ISM-Präsident Prof. Dr. Ingo Böckenholt. "Dass wir mit Stefan Lehmann einen so erfahrenen Manager von einer der größten deutschen Versicherungsgruppen für unser Netzwerk gewinnen konnten, freut uns sehr."

 

Lehmann ist seit 2005 in verschiedenen Führungspositionen für die Generali Gruppe tätig. Seit 2017 ist er als Chief Financial Officer Mitglied des Vorstands und nimmt diverse Vorstands- und Aufsichtsratsmandate bei deutschen und internationalen Tochtergesellschaften wahr. Nun freut er sich auf den Austausch mit seinen neuen Kollegen im ISM-Kuratorium. "Wichtig ist mir, durch unsere Kuratoriumsarbeit die Interaktion zwischen Lehre und Praxis weiter zu intensivieren. Gerade wir Kuratoriumsmitglieder können Brücken in die berufliche Praxis bauen", unterstreicht Lehmann. "Die Generali ist sehr daran interessiert, den Kontakt zu Studierenden diverser Fachrichtungen zu intensivieren. Als international tätige Versicherungsgruppe bietet die Generali vielfältige, spannende Karrieremöglichkeiten. Wir möchten mit der Mitgliedschaft im Kuratorium auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und Studierende auf ihrem Weg in die Berufspraxis begleiten."

 

Durch das Kuratorium werden jedes Jahr verschiedenen Projekte umgesetzt - darunter Workshops, Exkursionen und Gastvorträge. In enger Zusammenarbeit mit den Kuratoren stellt die ISM außerdem die kontinuierliche Modernisierung und die Praxisorientierung der Studieninhalte sicher.

 

 

 

Gelungene Premiere des Kasseler Altstadtfestes: Oberbürgermeister Geselle lobt neues Format

und dankt allen Beteiligten

 

Kassel - Als "rundum gelungen und hervorragend organisiert" hat Oberbürgermeister Christian Geselle die Premiere des Kasseler Altstadtfestes bezeichnet, das am vergangenen Wochenende rund 180.000 Menschen an traditionsreiche Orte der nordhessischen Fuldametropole lockte. "Es war die richtige Entscheidung, mit einem neuen und attraktiveren Veranstaltungsformat Menschen aller Altersgruppen einzuladen, die Wiege unserer Stadtgeschichte wieder zu neu entdecken", erklärte der Oberbürgermeister.


Die Resonanz auf das von Kassel Marketing organisierte Fest sei enorm gewesen, sagte Geselle. Mit fünf Bühnen, zwölf Themenwelten und über 600 Programmpunkten mit großem regionalen Bezug bot sich den Besucherinnen und Besuchern eine außergewöhnliche Veranstaltungsvielfalt. "Allen an der Organisation und Durchführung des 1. Kasseler Altstadtfestes Beteiligten – ob Marktbeschicker, Servicekräfte, Ordnungsbeamte, Einsatz- und Sicherheitskräfte, Stadtreiniger und den unzähligen Personen, die im Hintergrund haupt- und ehrenamtlich engagiert waren – möchte ich herzlich danken", sagte Geselle. Ein besonderer Dank gelte dem Veranstalter Kassel Marketing und den Sponsoren des Festes.


In unserer schnelllebigen, hochdigitalisierten Welt wachse immer mehr das Bedürfnis nach Entschleunigung und Wohlfühloasen, sagte Geselle. Mit einer lebendigen Zeitreise an die Plätze und Gassen des Altstadtquartiers rund um die historische Markthalle soll das Kasseler Altstadtfest ein willkommener Ausgleich zum Alltag und eine Bereicherung des Stadtlebens sein. "Wir haben uns bewusst für die Altstadt als Veranstaltungsort entschieden", betonte Geselle. "Der Entenanger, die Martinskirche, die Markthalle, der Renthof mit Brüderkirche, der Park am alten Stadtschloss und das Rondell mit traumhaftem Blick auf die Fulda – Kassel hat wunderschöne, historische Stätten, die man vielleicht erst auf den zweiten Blick entdeckt, auf die wir aber stolz sein können." Auch die Grünfläche vor dem Regierungspräsidium habe alle Erwartungen als Veranstaltungsstätte mehr als erfüllt.


Der liebevoll sanierte Renthof sei das beste Beispiel dafür, wie man ein altehrwürdiges Gebäude zu einem "besonderen Aufenthaltsort und Anziehungspunkt" machen könne, sagte der Oberbürgermeister. "Die Markthalle ist ein weiteres Schmuckstück der Kasseler Altstadt, das es zu polieren gilt. Hier muss ein schlüssiges Konzept entwickelt werden, wie man Einkauf, Begegnung, Gastronomie und Veranstaltungen vereint", so Geselle. Als vorbildliche Projekte nannte er die städtebauliche Aufwertung historischer Substanz unter anderem am Marställer Platz und am Graben durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG. Ein weiteres Anliegen sei ihm zudem die städtebauliche Entwicklung der Kurt-Schumacher-Straße vom Altmarkt bis zum Stern. "Der jetzige Zustand dieser Einfahrtsstraße in unseren Innenstadtbereich kann niemanden zufriedenstellen", sagt Geselle.


Er freue sich auf eine Neuauflage des Altstadtfestes im kommenden Jahr, erklärte der Oberbürgermeister abschließend. Ab 2019 soll das Fest alle zwei Jahre stattfinden. "Kassel ist auf dem Weg zum besten Zuhause um einen Veranstaltungshöhepunkt reicher", so Geselle.

 

 

 

Über Schwächen reden

Sonderforschungsbereich der Goethe-Universität lädt zur Jahreskonferenz /

Eröffnungsvortrag mit Prof. Joel Mokyr

 

 

FRANKFURT am Main / Über Schwäche zu reden ist heikel: Anderen bietet es die Gelegenheit, diese Schwäche auszunutzen; zudem erfordert es ein hohes Maß an Selbstkritik. Wer über Schwächen sprechen will, sollte auch zur Veränderung bereit sein. In den Medien ist derzeit viel von Schwächen die Rede – sei es in Bezug auf das Rechtssystem, die EU oder das deutsche Bildungswesen, aber es bleibt häufig unklar, was genau damit gemeint ist. Mit Schwäche, den Entstehungsbedingungen sowie den daraus resultierenden Entwicklungen befasst sich der Sonderforschungsbereich 1095 „Schwächediskurse und Ressourcenregime“. Dessen Jahreskonferenz zum Thema „Discourses of Weakness and the Futures of Societies” findet von 28. bis 30. Juni auf dem Campus Westend statt. Den Eröffnungsvortrag hält der renommierte Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Joel Mokyr. Er spricht

 

am Donnerstag, 28. Juni, um 18 Uhr

Casinogebäude, Raum 1.811

(Campus Westend)

 

über das Thema am „Secular Stagnation - History and Reality“.

 

Der Sonderforschungsbereich, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird, hat 2015 seine Arbeit aufgenommen. Die 45 daran beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen Schwächediskurse aus historischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive und fragen nach dem Einfluss, den solche Diskurse auf den Umgang mit Ressourcen hatten und bis heute haben.

 

Auf Schwächen zu reagieren, bedeutet in letzter Konsequenz, Neuerungen einzuführen. Die Motivation, etwas „Neues“ zu nutzen, hängt dabei mit dem Wunsch zusammen, ein soziales Gefüge zu verändern, das zuvor als „schwach“ evaluiert wurde. Eine Schwäche kann nicht nur gegenüber „anderen“ bzw. „anderem“, sondern auch in zeitlicher Hinsicht gegenüber „Früherem“ bzw. „Kommendem“ bestehen.

 

Um zu verstehen, welchen gesellschaftlichen Einfluss Zukunftsvorstellungen besaßen, wie dieser Einfluss in Schwächediskursen begründet und ausformuliert wurde und welche praktischen Folgen er für den Einsatz von Ressourcen hatte, befassen sich die Referenten und Referentinnen der Jahrestagung mit folgenden Fragen: Wie sehen regionale Besonderheiten und globale Verflechtungen hinsichtlich der Thematisierung von Schwäche aus? Wie werden Schwächediskurse in Politik, Wirtschaft und Recht, aber auch im Bereich der Geisteswissenschaften diskutiert? Wie wurden Schwächediskurse zu unterschiedlichen historischen Zeiten dargelegt? Und schließlich: Inwiefern sind Schwächediskurse mit kulturellem Erbe und Erinnerungen oder aber mit Vorstellungen von Zukunft verknüpft?

 

Weitere Informationen: Mi Anh Duong, Geschäftsführung SFB 1095„Schwächediskurse und Ressourcenregime“, Campus Bockenheim, Gräfstraße 78, Telefon +49(0)69 798-33952, duong@em.uni-frankfurt.de; www.sfb1095.net

 

Anmeldung: Angela Vardopoulos, Telefon +49(0)69 798-33971, E-Mail info@sfb1095.net.

 

Veranstaltungplakate zum Download finden Sie unter: www.uni-frankfurt.de/72548580

 

 

Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)

 

 

 

OFFENBACH/Marktplatz-Umbau:

Der Marktplatz bleibt vorerst wie er ist

 

 

Offenbach am Main, 14. Juni 2018 – Der geplante Baubeginn für den Umbau des Marktplatz ist vorerst verschoben: In den letzten Tagen wurde in Politik, Fachämtern und Gremien bereits viel diskutiert und geprüft, daher ist die jetzt bekanntgegebene Entscheidung keine leichte, „aber fachlich fundierte und politisch abgestimmte“, wie Stadtplanungsdezernent und Stadtrat Paul-Gerhard Weiß betont. Immerhin sollte es nach langen Vorbereitungen und einer Bürgerbeteiligung im kommenden Monat losgehen und das „Herz der Stadt“ endlich im zeitgemäßen Rhythmus schlagen können. Dass der Marktplatzumbau nicht weniger als eine Operation am offenen Herzen sein würde, war Verantwortlichen und Planern bewusst, schließlich regelt der zentrale innerstädtische Platz die unterschiedlichsten Verkehrsbeziehungen zwischen Menschen, Geschäften und öffentlichem Nahverkehr. Entsprechend komplex stellen sich Auftrag und Gesamtvolumen der Maßnahme dar.

 

 

Ausschreibung brachte nicht den gewünschten Wettbewerb

 

Nach dem Projektbeschluss der Stadtverordneten im November hatte das Amt für Stadtplanung die Ausschreibung für den Umbau vorbereitet und im April mit Frist bis Ende Mai veröffentlicht. „Für die Stadtplaner ein normaler Vorgang“, erklärt Bodo Boden vom Stadtplanungsamt. Dass sich allerdings nur ein Unternehmen mit einem um rund 70 Prozent teureren Angebot als dem für das Projekt taxierten Auftragsvolumen zurückmeldete, sei dann doch überraschend gewesen. Ob dies an der Komplexität der Aufgabe, dem Budget oder tatsächlich dem ambitionierten Zeitplan gelegen hat, gilt es nun zu prüfen. „Aber“, so Weiß, „wir waren uns einig, dass wir das nicht einfach so durchziehen können.“ Statt der veranschlagten Baukosten für die Herstellung anderer Wegebeziehungen vor allem zwischen Passanten, Geschäften und Gastronomie, der besseren Einbindung des Rad- sowie Verringerung des Autoverkehrs, also kurzum einer enormen Verbesserung der Aufenthaltsqualität, in Höhe von 5,1 Mio. Euro hätten diese nun 8,5 Mio. Euro betragen. „Deshalb haben wir jetzt die Reißleine gezogen.“ Gerade noch rechtzeitig, denn seitens der EVO-Tochter ENO waren bereits vorbereitende Arbeiten an den unterirdisch verlaufenden Gasleitungen geplant und am kommenden Montag, 18.Juni, wären die geplanten Busumleitungen in Kraft getreten.

 

Wirtschaftlichkeit der Maßnahme muss gewahrt werden

 

Die Stadt verliert damit zwar für den Umbau akquirierte Fördergelder, für Kämmerer Peter Freier ist die Verschiebung in Anbetracht des ohnehin strapazierten Investitionshaushalts der Stadt aber in mehrerlei Hinsicht konsequent. So hat das Regierungspräsidium Darmstadt eine Genehmigung von Investitionen vor deren Beginn ins Pflichtenheft der Stadt geschrieben. Des Weiteren sind bis ins Jahr 2021 nur für die Schulsanierung (Mathildenschulde, Edith-Stein-Schule, Geschwister-Scholl-Schule, Käthe-Kollwitz-Schule) und den Kaiserleiumbau ohnehin bereits Investitionsausgaben in Höhe von 125 Mio. Euro durch die Stadt zu schultern.

 

Hinzu kommt die notwendige neue Traglufthalle für den EOSC und damit Sicherung des Schulschwimmens in der Winterzeit sowie die Sanierung des Maindamms. „Bereits bei diesen Projekten müssen die allgemeinen Kostensteigerungen abgefangen werden, was den Investitionshaushalt schon heute bis an die Grenzen belastet. Da bleibt für die Mehrkosten am Marktplatz keine Luft, will man nicht andere zentrale Infrastrukturprojekte wie die Schulsanierung gefährden. Schließlich haben sich auch die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen für eine Genehmigung des Haushalts durch die Kommunalaufsicht deutlich verschärft“, erklärt Freier.

 

Stadtrat Weiß wies zudem darauf hin, dass der Umbau auf Basis des vorliegenden Angebots nicht nur den städtischen Haushalt, sondern auch die Anlieger unzumutbar belastet hätte. Statt 1,4 Mio. Euro hätten diese 3,1, Mio. zu tragen gehabt, für jeden der insgesamt 34 Anlieger wäre dann ein Betrag von bis zu 100.000 Euro und mehr fällig geworden.


Vor allem aber auch in Anbetracht der Fortführung des Schulsanierungsprogramms und der anstehenden Maindamm-Sanierung, bezeichnete auch Bürgermeister Peter Schneider die gemeinsam getroffene Entscheidung als absolut richtig: „Mit einer Hauruck-Aktion wäre jetzt keinem geholfen und die Belastungen für alle wären enorm. Wir wollen und werden aber an den erklärten Zielen, den Verkehr auf dem Marktplatz zu entzerren und zu beruhigen festhalten. Die Aufenthaltsqualität soll in absehbarer Zeit verbessert werden, vielleicht erstmal mit einfacheren Maßnahmen.“

 

 

Maßvoll und verantwortungsbewusste Entscheidung

 

Deshalb wurde die Ausschreibung jetzt aufgehoben. Vor einer neuen Ausschreibung wird es Ursachenforschung geben, denn am Ziel, den Marktplatz in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen umzugestalten, soll unbedingt festgehalten werden. „Wir haben bereits viele Vorarbeiten geleistet, die dann einfließen können. Außerdem entzerrt die jetzige Verschiebung des Projektes die Belastungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer erheblich“, betont Weiß mit Blick auf die geplanten Baumaßnahmen im Umfeld des Marktplatzes: So planen Bauherr Michael Dietrich und Architekt Christoph Mäckler anstelle des Toys´R´Us-Gebäudes an der Berliner Straße 43-47ein Wohn- und Geschäftshaus mit Parkhaus und auch das City Center soll saniert und aufgewertet werden. / Bildinformation: Der Marktplatz bleibt vorerst wie er ist.

Foto: Alexander Habermehl

 

 

Komm, sing mit!

Neuer Projektchor „Heilige Katharina Kasper“

 

Wirges -  „Komm, sing mit!“, lädt Kantor Johannes Schröder jung und alt zum Mitsingen im neuen Projektchor „Heilige Katharina Kasper“ ein. „Bei uns können alle mitsingen, die gerne singen und Zeit und Lust haben zur Heiligsprechung von Katharina Kasper mit nach Rom zu reisen“, erklärt Schröder.

 

Er wird den Chor leiten und die Sängerinnen und Sänger auf ihre Einsätze in der Ewigen Stadt und im Bistum vorbereiten. „Unser Chor wird am 15. Oktober, am Tag nach der Heiligsprechung, in Rom singen. Dann nämlich feiert Bischof Georg Bätzing in einer der sieben Hauptkirchen Roms einen Dankgottesdienst mit den Pilgern aus Limburg“, sagt der Kantor. Zudem wird der Chor am 21. Oktober beim großen Katharina-Kasper-Fest in Wirges auftreten. „Die Sängerinnen und Sänger haben die Wahl, in beiden Ereignissen mitzuwirken oder sich auf das Katharina-Kasper-Fest in Wirges zu konzentrieren“, sagt Johannes Schröder.

 

Wer in Rom mitsingen möchte, kann an der Pilgerfahrt des Bistums von 11. bis 16. Oktober teilnehmen. Natürlich ist auch eine individuelle An- und Abreise möglich.

 

Wer mitsingen will, kann sich im Zentralen Pfarrbüro in Wirges unter Tel. 02602-93780 oder per Mail an kirchenmusik.wirges@gmx.de melden. Die Anmeldung ist bis zum 30. Juni möglich. Die Proben beginnen am Mittwoch, 8. August. Geprobt wird immer mittwochs im Bonifatiushaus in Wirges (Kirchstraße 6) von 19.30 bis 21.30 Uhr.   

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Herausgegeben vom Bistum Limburg, Bischöfliches Ordinariat

 

 

Historisches Wasserwerk in Goldstein / Foto über Stadt Frankfurt am Main

 

Frauen-Power-Weltmusik

zum ‚Wilden Sonntag‘

 

Kick La Luna eröffnen am MainÄppelHaus die neue Sommer-Reihe von Stadträtin Rosemarie Heilig /Konzerte, Führungen und ein Jazz-Poetry-Slam locken bis 29. Juli ins Grüne

 

Frankfurt am Main (ffm) - Mit einem Augenzwinkern lädt Umwelt- und Frauendezernentin Rosemarie Heilig in den Sommerferien zu einer Frankfurter Heimatkunde ein. Der „Wilde Sonntag“ bringt einige der schönsten Orte Frankfurts zum Klingen, sogar aus den Ruinen des Goetheturms werden bei einem Jazz-Poetry-Slam die Verse tanzen und die Storys sprudeln. Die Konzerte beginnen immer sonntags um 15 Uhr, nur eine Führung zum Monte Scherbelino startet wegen des WM-Finales schon um 10 Uhr. Willkommen sind alle, die Neugier und gute Laune mitbringen. Rosemarie Heilig sagt: „Feiern wir beim Wilden Sonntag die Vielfalt unserer weltoffenen, grünen Stadt.“

 

Den ersten, kräftigen Akkord setzen diesen Sonntag, 24. Juni, „Kick La Luna“ am MainÄppelHaus. Um 15 Uhr bringen die fünf Power-Frauen „Female World Music“ auf den Lohrberg. Mit ihrem Ethno-Crossover von Afro, Latin, Soul und Funk, mehrstimmigem Satzgesang und einfühlsamen Balladen erobern die Musikerinnen ihr Publikum gleich mit dem ersten Ton. Der Eintritt ist frei, wie auch bei den folgenden fünf Terminen.

 

Gedichte für Goethe

 

Am 1. Juli um 15 Uhr treffen sich einige der talentiertesten Slam Poeten und Poetinnen aus Deutschland zu einem Wettstreit am derzeit verhinderten Goetheturm. Poetry Slam, der Wettbewerb der Bühnenpoesie, gehört zu Deutschland wie der Döner, die Mülltrennung und Goethe. In keinem anderen Land ist die Kunst des öffentlichen Verseschmiedens so populär. Zu Ehren Goethes zelebrieren die Künstlerinnen und Künstler die Meisterdisziplin des Poetry Slam, den Jazz Slam. Dabei müssen Text, Performance, Rhythmus, Poesie und Musik spontan zusammen geschmiedet werden. Für die Moderation konnte Stadträtin Heilig Dirk Hülstrunk und Jürgen Klumpe gewinnen, die Live-Musik improvisieren Peter Klohmann (sax/fl), Heiko Duffner (git. & effects) und Martin Standke (dr).

 

Am 8. Juli öffnet sich ein besonderer Ort, den die wenigsten Frankfurterinnen und Frankfurter kennen: Das historische Wasserwerk Goldstein (unser Foto auf dieser Seite). Die renommierte Gitarristin Heike Matthiesen nimmt das Publikum dort mit auf eine magische Reise zu Wasser, Wellen und Brunnen. Von sagenhaften norwegischen Landschaften, bevölkert von Fischern und Trollen, führt das Programm über die deutsche Romantik bis zur maurisch-andalusischen Alhambra. Deren Springbrunnen haben immer wieder Komponisten zu flirrenden Vertonungen angeregt: Musik zum Träumen und Staunen, virtuos und sinnlich.

 

 

Vor dem Finale auf den Monte

 

Am 15. Juli steht die deutsche Elf hoffentlich im WM-Finale. Deshalb geht es schon um 10 Uhr auf den Monte Scherbelino. Wie wird aus einer alten Mülldeponie ein spannendes Labor der Biodiversität und Naturentwicklung? Rosemarie Heilig wird mit Fachleuten des Umweltamtes das Projekt „Städte wagen Wildnis – Vielfalt erleben“ vorstellen. Skyline-Panorama inklusive.

 

Am 22. Juli um 15 Uhr startet Feyza Morgül zu einem Klima-Spaziergang durch die Innenstadt. Unter anderem geht es um Trinkwasserbrunnen, Solarstrom-Tankstellen, Bienenstöcke auf Hochhäusern und regionale Ernährung. Wer sich einen der 25 Plätze sichern möchte, meldet sich am besten schon jetzt per Email an: energiereferat@stadt-frankfurt.de .

 

 

April King und Matthias Baumgardt im Botanischen Garten

 

Am letzten „Wilden Sonntag“ gibt es noch einmal ein starkes Konzert an einem zauberhaften Ort. The King Baumgardt Duo bringen am 29. Juli um 15 Uhr mitreißenden Blues zu den seltenen Blumen im Botanischen Garten. Die amerikanische Sängerin aus Kentucky gehört zu den besten des Rhein-Main-Gebiets und hat mit Matthias Baumgardt einen kongenialen Partner an der Gitarre.

Zur Sprache kommen auch die „Erhaltungskulturen“ des Gartens. Hierbei geht es um praktischen Heimatschutz: um die Heide-Wicke, die Aufrechte Weißmiere und Zweifelhaften Grannenhafer. Vielleicht kann man ja von der Botanik etwas fürs menschliche Miteinander lernen?

Das komplette Programm des „Wilden Sonntags“ und den Flyer finden sich unter http://www.frankfurt-greencity.de und http://www.frankfurt.de .

 

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Arien live auf dem Aliceplatz

 

Offenbach am Main, 19. Juni 2018 – Eine Entführung von Mozart, Rossinis Friseur, und nun auch noch Heiratsschwindel: Die Straßenoper kehrt zurück nach Offenbach. In diesem Jahr wird am Donnerstag, den 28. Juni „Don Pasquale“ die berühmte Opera buffa von Gaetano Donizetti an einem Sommernachmittag in Offenbachs Zentrum aufgeführt. Dieses Mal wurde die Oper auf den Aliceplatz, mitten im Herzen von Offenbachs Einkaufsmeile, eingeladen. Wo sonst geshoppt und flaniert wird, gastiert ab 16 Uhr eine der größten Musikkomödien unter freiem Himmel. Das Publikum erwartet eine rasante Beziehungskomödie um Scheinehe, Ohrfeigen und Hausdrachen.

 

Die Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Toleranz in München macht zum fünften Mal Station im Rhein-Main Gebiet. Das Format „Musik auf Rädern“ holt die klassische Oper hinaus aus dem großen Saal und hinein in den öffentlichen Stadtraum. Zu den letzten Aufführungen verweilten bereits hunderte Musikbegeisterte, Spaziergänger und überraschte Passanten auf dem Wilhelmsplatz. Doch „entsprechend dem Wunsch der Stiftung, dass die Opernaufführungen mitten im städtischen Alltagsleben stattfinden, gehen wir diesmal mitten in die Einkaufszone: Wer Socken, frisches Obst oder ein gutes Buch einkauft, kann hier ganz selbstverständlich über große Oper stolpern", erklärt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke.

 

Gezeigt werden Opern in einer Kurzfassung und mit einer begrenzten Zahl an Darstellern, die auch mal gerne zwei Rollen übernehmen – im Kostüm wie auf einer großen Bühne und mit Gesang wie auf einer großen Bühne.

Die „Oper im Taschenformat“ tourt durch zahlreiche deutsche Städte und lädt jeden ein, zuzuschauen und zuzuhören. Opernfreunde oder auch Menschen, die sich bislang noch nicht für solche hielten, können das Spektakel unter freiem Himmel genießen. Die Stadt dient als Bühnenbild, ein Kenner moderiert, Kinder können umherlaufen, eigene Getränke sowie Snacks dürfen mitgebracht werden, schicke Abendgarderobe ist auch nicht angesagt.

 

Wie bereits im letzten Jahr moderiert der Musikdirektor und renommierte Bratschist Johannes Erkes. Er leitet ins Werk ein und informiert allgemeinverständlich über Protagonisten und Komponisten. Ein Quartett aus Streichern und Akkordeon sowie vier Gesangsolisten inszenieren das Werk. Donizettis „Don Pasquale“ ist seine letzte komische Oper und folgt dem bekannten Lustspielprinzip: Zwei Männer wollen dieselbe Frau. Was soll da schon schiefgehen?

 

Der Eintritt zu „Musik auf Rädern“ ist frei. Die Straßenoper wird Donnerstag, den 28. Juni um 16 Uhr auf dem Aliceplatz aufgeführt, bei schlechtem Wetter in der Stadtkirche, Herrnstraße 44.

 

 

 

Zweiter Platz für vorbildliche Frauenpolitik

und Gleichstellungsarbeit   

 

Frankfurt am Main gewinnt 'Gender Award - Kommune mit Zukunft'

 

Frankfurt am Main (ffm) - Für die vorbildliche Gleichstellungsarbeit auf kommunaler Ebene wurde Frankfurt am Main am Montag, 11. Juni, im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin mit dem „Gender Award - Kommune mit Zukunft“ ausgezeichnet. 
Der 2. Preis der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen wurde Frankfurts Frauendezernentin Rosemarie Heilig, der Leiterin des Gleichberechtigungsbüros Ulrike Jakob und der stellvertretenden Leiterin des Frauenreferates, Beate Herzog, überreicht für die kreative und strategische Gleichstellungsarbeit vor Ort, die gesellschaftliche Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern aufspüre und sich dafür stark mache, diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

 

„Die ausgezeichneten Kommunen haben erkannt: Frauen machen Kommunen stark. Mit ihrer vorbildlichen Gleichstellungsarbeit legen die Kommunen die Grundlage dafür, dass Kommunalpolitik nicht mehr nur von Männern für Männer gemacht wird. Sondern dass Kommunalpolitik als gemeinsame Aufgabe aller begriffen wird. Denn nirgendwo sonst kann Politik Männer und Frauen so passgenau unterstützen, wie in den Kommunen", so Schirmfrau und Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey. „Es ist mir eine besondere Ehre und Freude, diesen besonderen Preis entgegen zu nehmen“, sagte Heilig bei der Preisverleihung. „Seit Jahren setzen wir uns erfolgreich dafür ein, die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen zu verbessern, und stehen durch unsere vielseitige Gleichstellungsarbeit an der Spitze des bundesweiten Genderrankings.“ Mit der Auszeichnung erhalte das besondere Engagement eine weitere Würdigung. „Wir machen die Stadt frauenpolitisch gerechter.“

Auch Personaldezernent Stefan Majer, der für das Gleichberechtigungsbüro die politische Verantwortung trägt, freut sich über die Auszeichnung, weiß aber auch: „Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen und geschlechtsspezifische Benachteiligungen abzubauen ist das Bohren dicker Bretter, das nur mit vereinten Kräften gelingen kann. Dieser Preis ist für mich auch ein Anlass, allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für das bisher Erreichte zu danken und ein wunderbarer Ansporn, den Weg gemeinsam und konsequent fortzusetzen – gegen alle Gleichberechtigungsignoranten in Politik und Gesellschaft.“

In der Stadtverwaltung ist die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern durchgängiges Leitprinzip, das Führungskräfte bei allen Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Beschäftigten haben können, zugrunde zu legen haben. Genderkompetenz ist ein grundsätzliches Anforderungsmerkmal bei der Ausschreibung von Führungspositionen. Bereits 44 Prozent der Leitungspositionen sind mit Frauen besetzt. 



 

KATJA HEUBACH, fotografiert von Sandra Mann (Foto über die Stadt Frankfurt am Main)

 

Neuer Esprit für den Palmengarten

 

Magistrat stimmt Personalvorschlag von Umweltdezernentin Rosemarie Heilig zu

 

Frankfurt am Main (ffm) - Pflanzen, Leben, Kultur: Wer den Frankfurter Palmengarten führt, muss nicht nur die Welt der Botanik verstehen, sondern auch die Herzen der Menschen gewinnen. Die Stadt Frankfurt am Main legt dieses anspruchsvolle Amt nun in die Hände einer jungen Frau, die beides kann. Die 36-jährige promovierte Biologin Katja Heubach wird neue Direktorin und übernimmt zugleich die Vorstandstätigkeit der Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten. 

Der Magistrat ist jetzt (am Freitag, 8. Jun) diesem Personalverschlag von Stadträtin Rosemarie Heilig gefolgt. „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Frau Dr. Heubach die Idealbesetzung gefunden haben, um Palmengarten und Botanischen Garten in die Zukunft zu führen“, sagte Heilig bei der Vorstellung der neuen Direktorin an ihrem zukünftigen Wirkungsort. 

„Natürlich bleiben beide Gärten Frankfurts reizvollste Erholungsorte. Zugleich sind sie jedoch auch ein Mikrokosmos für die großen Zukunftsfragen der Menschheit: Klimawandel, Klimaanpassung, Biodiversität, Artenschutz“, ergänzte die Stadträtin, die selbst von Hause aus Biologin ist. „Ich bin mir sicher, dass Frau Dr. Heubach ihre wissenschaftliche Kompetenz und ihr weit gefächertes Netzwerk nutzen wird, um eben diese Fragen mit uns allen zu diskutieren und Antworten zu entwickeln“. 

 

Frankfurt und der Palmengarten sind keine fremden Orte für Katja Heubach: die Diplom-Biologin hat an der Goethe-Universität Frankfurt/Main studiert, ihre Doktorarbeit schrieb sie am renommierten Frankfurter Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) zum Thema Wildpflanzen-Nutzung in der westafrikanischen Savanne. Dabei war das Schauhaus „Savannen und Trockenwälder“ des Frankfurter Palmengartens ihr „erweitertes Untersuchungsgebiet“ gewesen, sozusagen „ein erlebbar gemachtes Lehrbuch für Botanik“ - so die Biologin. 

 

Nun kehrt sie dorthin zurück. „Mit der neuen Position verbinde ich gleich mehrere Chancen. Ich freue mich, gemeinsam mit einem Team von 170 engagierten Kolleginnen und Kollegen eine Traditionseinrichtung in die Zukunft führen und weiterentwickeln zu können. Es ist zudem mein erklärtes Ziel, dass beide Gärten für alle Frankfurterinnen und Frankfurter, für Gäste, für Forschende und Kulturschaffende attraktive und spannende Orte sind, bleiben oder werden - als grüne Oasen, Werkstätten und Impulsgeber zugleich“, sagte die neue Direktorin. 

In der Fachwelt ist Heubach keine Unbekannte. Sie hat viele Jahre national wie international zu den Themen Naturschutz, Biodiversität und Ökosystemleistungen gearbeitet und sich ein breites Netzwerk an der Schnittstelle Wissenschaft-Politik-Praxis aufgebaut. Zuletzt arbeitete sie als Beraterin für die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GiZ) in Eschborn. 

Mit ihrer Ausbildung und mit ihrer Persönlichkeit bringe Katja Heubach all das mit, was ihre neue Aufgabe benötige, so Umweltdezernentin Heilig: „Forschungserfahrungen, Innovationsbereitschaft, Neugier und Leitungskompetenz.“ Sie freue sich deshalb sehr, dass die neue Direktorin ihren Wunsch teile, Palmengarten und Botanischen Garten mit neuen Ideen auch für weitere Zielgruppen zu öffnen.

Am 1. September ist der erste Arbeitstag der neuen Direktorin. 

 

 

Benachteiligt die Inflation Ärmere?

Wirtschaftswissenschaftler der Goethe-Universität belegen,

dass Preissteigerungen Geringverdiener zusätzlich belasten

 

Frankfurt am Main - Dass die Inflation nicht jeden gleich hart trifft, erscheint eigentlich naheliegend. Wie stark die Preissteigerungsrate in den Ländern der EU jedoch zu Lasten ärmerer Menschen geht, das zeigen die Wirtschaftswissenschaftler Eren Gürer und Prof. Alfons Weichenrieder in einer jüngst erschienenen Studie.

 

Notwendige Ausgaben, zum Beispiel für Nahrung, Mieten und Energie, machen bei weniger finanzkräftigen Familien einen größeren Anteil ihres Budgets aus als bei reicheren Familien. Wenn die Preise für solche Güter stärker steigen als die von Luxusprodukten, führt dies dazu, dass Haushalte mit geringen Einkommen eine höhere Preissteigerungsrate auf ihren individuellen Warenkorb hinnehmen müssen. Die Inflationsrate kann sich also in Abhängigkeit von individuellen Konsumgewohnheiten von der allgemeinen Inflationsrate unterscheiden. Gibt es in der EU eine systematische Verzerrung der individuellen Preissteigerungsrate zu Lasten der unteren Einkommen? Dieser Frage sind die Wirtschaftswissenschaftler Prof. Eren Gürer und Prof. Alfons Weichenrieder von der Goethe Universität Frankfurt nachgegangen.

 

Die Analyse von Daten aus 25 EU-Ländern aus den Jahren 2001 bis 2015 zeigt, dass in den meisten Ländern die Inflation tendenziell zu Lasten der Ärmeren geht. So war die jährliche Inflationsrate in diesem Zeitraum für die ärmsten zehn Prozent in einem Land durchschnittlich um etwa 0,7 Prozentpunkte höher als für die reichsten zehn Prozent. Bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,7 Prozent entspricht dies einer Differenz von etwas mehr als einem Viertel der allgemeinen Inflationsrate.

 

Verantwortlich für diese Entwicklung sind insbesondere die Kosten für Strom, Mieten, private Verkehrsmittel sowie Nahrungsmittel, die überdurchschnittlich angestiegen sind. Diese Güter machen in den Warenkörben der unteren Einkommensgruppen einen deutlich größeren Anteil aus. Die Effekte sind aber nicht in allen Ländern gleich stark ausgeprägt: Während Haushalte in Italien und Portugal von dieser „diskriminierenden Inflation“ verschont blieben, waren die osteuropäischen EU-Länder sowie Großbritannien und Finnland besonders davon betroffen.

 

In Deutschland ist der Effekt vergleichsweise moderat. Zwar wurde hierzulande die Kluft, das ist aus anderen Studien bekannt, zwischen den verfügbaren Nominaleinkommen durchaus größer. Der Einfluss der Inflation auf die Einkommensverteilung, der in bisherigen Studien vernachlässigt wurde, ist jedoch eher gering: Er beträgt etwa ein Zehntel der ansonsten bereits gemessenen Steigerung der Ungleichheit in den betrachteten Jahren.

 

Das sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich in der deutschen repräsentativen Stichprobe die Warenkörbe der unteren zehn Prozent um etwa 4,5 Prozent stärker verteuerten als die Warenkörbe der oberen zehn Prozent.

 

Publikation: Eren Gürer und Alfons Weichenrieder, Pro-Rich Inflation in Europe: Implications for the Measurement of Inequality, Goethe University, SAFE Arbeitspapier 209, Mai 2018.

 

https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3183723

 

Professor Dr. Alfons Weichenrieder, Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwirtschaft, Theodor-W.-Adorno-Platz 4, Campus Westend, E-Mail aw@em.uni-frankfurt.de

 

 

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"Mut kommt jetzt per Post ins Haus"

Evangelische Kirche startet Aktion gegen zunehmende Ängste

17.04.2018 – 12:05
 

Abbildung: Mit dem leuchtend grünen Motiv "Fürchtet Euch nicht" kämpft die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau gegen zunehmende Ängste in der Gesellschaft.

 

Frankfurt am Main (ots) - Gegen die zunehmenden Ängste in der Gesellschaft und im persönlichen Leben setzt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) den Mut. Unter dem Motto "Fürchtet Euch nicht" macht sie seit Dienstag (17. April) Menschen Hoffnung, besser mit den täglichen Ängsten umgehen zu lernen. Dazu bekommen die rund 1,6 Millionen Mitglieder sogar eine Portion Mut direkt nach Hause geschickt. Ein Brief in hoffnungsvollem Grün an alle evangelischen Haushalte im Kirchengebiet setzt dabei auf Zuversicht und Courage gegen die grassierende Furcht. Motivation zur Entwicklung der aktuellen Aktion war auch der wachsende Populismus und politische Extremismus, der bewusst darauf zielt, neue Ängste bei Menschen zu schüren.

 

"Mit Ängsten besser umgehen lernen"

 

Das aufwendig gestaltete Schreiben mit dem Außenaufdruck "Was kommt morgen" enthält wertvolle Tipps zum praktischen Umgang mit Ängsten, gibt Hinweise auf Hilfsangebote und verweist auf die christlichen Traditionen als probates Mittel gegen die Verzweiflung. Daneben erzählen sechs Menschen hautnah, wie sie mit ihren Ängsten umgehen. Dazu gehört eine Frau, die sich abends nicht mehr alleine in die Stadt traut, eine Flüchtlingshelferin, der vor Anfeindungen graut oder ein Pfarrer, der nicht mehr auf die Kanzel steigen konnte. Ergänzt wird der Brief, der aufgefaltet einer Zeitungsseite ähnelt, durch ein humorvoll gemeintes Stimmungsbarometer, bei dem jeder seine aktuelle Gemütslage ablesen kann. Weitere persönliche Portraits, Interviews mit Experten, Hilfsangebote sowie vertiefende Informationen zur Aktion, bieten die Internetseite www.Mut-und-Angst.de und die sozialen Netzwerke unter dem Hashtag #MutundAngst.

 

"Mit Furcht keine Politik machen"

 

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung machte bei der Vorstellung der Aktion in Frankfurt am Main auf die besondere Herausforderung im Umgang mit Ängsten aufmerksam. So würde die Angst in gesellschaftlichen und politischen Debatten oft bewusst geschürt. "Natürlich müssen Probleme benannt werden, um sie zu lösen. Aber es ist nicht gut, wenn Menschen unnötig Angst gemacht wird, um damit Politik zu machen", so Jung. Aus christlicher Sicht sei es wichtig, "dass Menschen einen klaren Blick behalten und sich nicht von Angst beherrschen lassen".

 

Angst gehöre zum Leben, aber sie dürfe es nicht beherrschen. So läge im christlichen Glauben eine besondere Kraft, die die Verunsicherungen ernst nehme aber dazu beitrage, "sich von Angst nicht gefangen nehmen zu lassen". Der Glaube verweise auf Gott, "der größer ist, als alles, was uns Angst macht". Dies könne helfen, Ängste zu überwinden oder mit ihnen besser zu leben, erklärte der Kirchenpräsident.

Breite Begleitung organisieren

 

Das "Fürchte-Dich-nicht"-Schreiben ist Teil einer neuen Impulspost-Aktion, mit der die hessen-nassauische Kirche ihre Mitglieder zwei Mal im Jahr besonders anspricht. Sie wird von den Gemeinden vor Ort und besonderen Beratungsangeboten flankiert. So wehen an über 500 Orten im Kirchengebiet von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden und von Schlitz im Osten bis Bingen im Westen wieder fast 700 Großbanner und Flaggen mit dem grünen Aktionsmotiv "Fürchte Dich nicht".

 

Seit 2012 versendet die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau zwei Mal im Jahr einen Brief an alle Mitglieder mit einem Glaubens-Anstoß. Sie will mit der "Impulspost" Themen, die für die Menschen und ihr Zusammenleben wichtig sind, mit einer besonderen christlichen Perspektive zu ihren Mitgliedern bringen.

 

Internetseite zur Aktion: www.Mut-und-Angst.de

Hashtag: #MutundAngst

 

 

Zukunft des Atelierfrankfurt für weitere zehn Jahre gesichert

FOTOS über Stadt Frankfurt am Main/Copyright AtelierFrankfurt, Peter Krausgrill

Frankfurt am Main (ffm) Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat in seiner Sitzung am Freitag, 18. Mai, der Anmietung der Liegenschaft in der Schwedlerstraße und der Untervermietung an den Verein Atelierfrankfurt für weitere zehn Jahre zugestimmt und der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung zugeleitet.

Damit ist für das Atelierfrankfurt eine langfristige Lösung gefunden worden, die den Verbleib im Frankfurter Osten sichert.

 

Die Forte Capital Deutschland GmbH, ein in Frankfurt ansässiger Immobilieninvestor, vertreten durch den Geschäftsführer Roland Schmidt, wird das Gebäude in der Schwedlerstraße 1 bis 5 von Michael Loulakis erwerben. . Damit wird dem Atelierfrankfurt und seinen 220 Kreativen ein weiteres Bestehen in Form eines Zehn-Jahres-Mietvertrags gesichert. Die aktuellen Mietpreise für ein Atelier in dem Gebäude liegen unter dem Marktwert.

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