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Fotohinweise: Die Kinder ziehen mit dem großen Stern vom Dom in die Stadthalle(foto lks.) - Eine etwas andere Predigt: Bischof Georg rappte im Limburger Dom (mi.) - Ein Selfie mit Bischof Georg: Für die Gruppe aus Dillenburg ein Muss (re.)                                                                                                                                                                                          Fotos: Bistum Limburg

 

Bischof Georg rappt gegen Kinderarbeit

Mehr als 1400 Kinder beim Sternsingertag

 

Limburg an der Lahn - Ein rappender Bischof, Indien und viele Kinder: Alles das hat es am Sternsingertag im Bistum Limburg gegeben. Am Samstag, 18. November, kamen mehr als 1400 Kinder nach Limburg, um sich mit dem Motto „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ der kommenden Sternsingeraktion vertraut zu machen und sich auf die Aktion einzustimmen. Der Sternsingertag bildete den Auftakt zur 60. Aktion Dreikönigssingen im Bistum Limburg.

 

Für die Kinder begann der Tag in Limburg mit einem Wortgottesdienst. Ein Teil besuchte den Gottesdienst in der Stadtkirche mit Diözesanjugendpfarrer Uwe Michler, der andere Teil war im Dom mit Bischof Georg Bätzing. Und dort wartete eine Überraschung auf die zukünftigen Könige: Nach einem Schauspiel von Kindern aus Seck zum Thema Kinderarbeit, griff der Bischof zum Mikrofon und rappte. „Ich hab gedacht, was soll ich euch jetzt noch sagen über dieses Thema der Sternsingeraktion? Ich habe mich informiert und fand heraus, dass ein paar österreichische Sternsinger einen Rap dazu gemacht haben auf ein ganz bekanntes Sternsingerlied: Wir kommen daher aus dem Morgenland“, sagte Bischof Georg und mit Zeilen wie „Kids on the road gegen Kinderarbeit, trotz der Temperatur hab ich Spaß da“, begeisterte er die Kinder und die Gruppenleiter.

 

Helfen kann ganz einfach sein

 

Nach den Gottesdiensten zogen die Sternsinger vom Domberg und vom Bischofsplatz einem großen Stern hinterher, der sie zur Stadthalle führte. Dort informierte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die künftigen Könige über Indien und Kinderarbeit. 

 

„Es geht bei Kinderarbeit nicht ums Mithelfen im Haushalt. Sondern um Arbeiten, die gefährlich sein können und krank machen. Bei der Aktion wollen wir den Kindern helfen, die, weil sie so viel arbeiten müssen, keine Zeit haben, um in die Schule zu gehen, oder die wegen der Arbeit krank werden“, sagte Sebastian Ulbrich vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Aber nicht nur durch Spenden könne geholfen werden. „Ich kann genau aufpassen, was kaufe ich eigentlich?“, sagte Ulbrich. „Schmuck und Kleidung zum Beispiel, die sehr günstig ist. Da kann ich mich fragen, warum ist das so? Wird da jemand nicht gut für bezahlt und ist es deshalb so günstig? Und ich kann im Internet schauen, wie die Sachen, die ich kaufe, hergestellt werden.“

 

„Danke, dass ihr euch auf die Socken macht.“

Der Bischof dankte den Kindern in der Stadthalle für ihr Engagement. „Denkt dran, dass es Kinder gibt, denen es nicht so gut geht, wie euch. Und ihr habt eine wichtige Botschaft, wenn ihr von Haus zu Haus geht: Wir sind alles Gottes Lieblingskinder. Danke, dass ihr durch die Straßen zieht, dass ihr euch auf die Socken macht“, sagte Bischof Georg.

 

Bei der vergangenen Aktion kamen im Bistum Limburg 1.003.081,25 Euro für Hilfsprojekte zusammen. Die Aktion Dreikönigssingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.

 

Herausgegeben vom Bistum Limburg

 

Bischöfliches Ordinariat, Zentralstelle Informations- und Öffentlichkeitsarbeit

Roßmarkt 4, 65549 Limburg - Felicia Schuld -

 

 

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein

Augen auf in Bus und Bahn:

Gutscheine für

Kultureinrichtungen des Landes

Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ laden zur Entdeckungstour


 

 
Fotohinweis: Solche Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ hängen ab Mitte November in vielen Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs im Rhei n-Main-Gebiet, werben für die Dachmarke „Kultur in Hessen“ und sind gleichzeitig Gutscheine für den ermäßigten Eintritt in eines der ausgewählten hessischen Landesmuseen, Schlösser und Gärten. © kunst.hessen.de


 

Wiesbaden/Frankfurt am Main - Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute mitgeteilt, dass ab Mittwoch Gutscheine für Kultureinrichtungen des Landes in Bussen und Bahnen zu finden sind. Sogenannte Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ hängen ab Mitte November in vielen Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs im Rhein-Main-Gebiet, werben für die Dachmarke „Kultur in Hessen“ und sind gleichzeitig Gutscheine für den ermäßigten Eintritt in eines der ausgewählten hessischen Landesmuseen, Schlösser und Gärten.

 

Selbst ein Bild von Hessens Schätzen machen

Boris Rhein: „Ich lade alle Fahrgäste des ÖPNV ein, sich eine Swing-Card mit Gutschein zu sichern und sich selbst ein Bild von der Vielfalt unserer hessischen Kulturschätze in den Landesmuseen, Schlössern und Gärten zu machen. Bus und Bahn bringen Menschen nicht nur zur Arbeit, sondern auch zur Kultur – diesen Effekt möchten wir mit unserer Gutschein-Aktion verstärken. Unsere Landesmuseen, Schlösser und Gärten bieten quer über Hessen verteilt Kunst und Kultur von Weltruf.“

 

Gutscheine für Landesmuseen

Gutscheine gibt es für das Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur, das Hessische Landesmuseum Darmstadt, die Museumslandschaft Hessen Kassel, das Römerkastell Saalburg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum), die Keltenwelt am Glauberg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum) und die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.

 

Start in Hanau und Offenbach

Eingesetzt werden 7.700 Swing-Cards in S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet sowie 16.100 Swing-Cards in Bussen, Stadt- und Straßenbahnen in Frankfurt, Hanau und Offenbach. Im Stadtverkehr in Hanau und Offenbach gibt es die Karten ab dem 15. November, in Frankfurt sind sie ab Ende November zu sehen. Sie hängen so lange, wie der Vorrat reicht, maximal aber 14 Tage.

 

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Mit dieser Aktion der Dachmarke ‚Kultur in Hessen‘ wollen wir den Menschen die Vielfalt der hessischen Kulturschätze zeigen und ihnen Lust darauf machen, die Angebote Hessens Kultureinrichtungen selbst zu erleben. Mit Einführung der Dachmarke ist es uns erstmals gelungen, dass Hessens Historisches Erbe gemeinsam auftritt und damit eine landesweite und darüberhinausgehende Sichtbarkeit erzeugt. Unser Ziel ist es, die Besucherzahlen unserer Museen, Burgen, Schlösser und Gärten zu erhöhen.“

 

Hintergrundinformationen zur Dachmarke „Kultur in Hessen“

Um die vielfältigen Schätze der Museen, Schlösser und Gärten unter der Verwaltung des Landes Hessen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, startete im Sommer 2017 die Dachmarke „Kultur in Hessen“. Zu den Liegenschaften des Landes Hessen zählen folgende Einrichtungen: Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Museumslandschaft Hessen Kassel, Römerkastell Saalburg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum), Keltenwelt am Glauberg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum) und die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.   
 

Den Auftakt bildete die Vorstellung der Dachmarke mit der Webseite „Kultur in Hessen“ auf einer Pressekonferenz im Juni 2017. Flankierend hingen 426 Großflächen-Plakate hessenweit. Seit dem Juli werben Infosäulen in fünf hessischen Einkaufszentren erfolgreich für die Dachmarke und die einzelnen Häuser. Auf Bildschirmen, Fotos und Texten sowie in Schaukästen präsentieren wir einen ersten Einblick über die überraschende Vielfalt der Landesmuseen, Schlösser und Gärten. Ab September stehen die Säulen auch in hessischen Hochschulen, darunter auch die Hochschule Geisenheim, die Hochschule für Gestaltung Offenbach und die Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Diese Roadshow wird auch 2018 weitergeführt. 

 

Weiterführende Links:

 

27 Vogelsberger Weihnachtsbäume schmücken Plätze

der Brüder-Grimm-Stadt

 

Hanau - Alle Jahre wieder! Die Adventszeit steht vor der Tür – und damit auch die mit großen Weihnachtsbäumen geschmückten 26 Plätze im Stadtbild. Dunkelgrüne Rotfichten aus dem Vogelsberg sind es allesamt. „Wir legen Wert auf typische einheimische Bäume, um in Hanau festliche Stimmung zu erzeugen“, bekundet Stadtrat Thoms Morlock. Besonders angetan ist nicht nur er vom Weihnachtsbaum-Duo am Rathaus: „Sie sind passende Verbindungselemente zwischen Weihnachtsmarkt und Rathaus-Adventskalender mit neuen Märchenmotiven.“


Das Aufstellen der städtischen Weihnachtsbäume organisiert alljährlich der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS). Er hat einen Vertrag mit dem Forstkulturen-Betrieb Otto Fritzges aus Schotten, der Hanau seit vergangenem Jahr mit großen Weihnachtsbäumen beliefert.


Frisch am Hoherodskopf geschlagen werden sie jetzt über einige Tage in die Brüder-Grimm-Stadt transportiert. Die beiden Exemplare am Marktplatz messen 13 Meter und sind jeweils rund anderthalb Tonnen schwer, die 25 für andere Standorte sind 10 Meter lang. Dazu zählen   etwa Sehenswürdigkeiten wie Goldschmiedehaus und Schloss Philippsruhe, Straßenkreisel wie am Freiheitsplatz und in der Dettinger Straße, die Plätze vor den Stadtteilläden,

Ulanen- und Beethovenplatz.


Rund 35 Jahre alt sind die beiden Rotfichten am Rathaus, die anderen einige Jahre jünger, erläutert Karlheinz Fritzges. Er erzählt, wie er viele der Hanauer Weihnachtsbäume schon als Kind gekannt habe, als sie im elterlichen Forstwirtschaftsbetrieb gepflanzt worden seien.   Nachdem die beiden Weihnachtsbäume am Brüder-Grimm-Denkmal aufgestellt waren, brachte HIS wie jedes Jahr per Hubsteiger Leuchtgirlanden und Weihnachtsschmuck am dichten Fichtengrün an. Nun können die Hütten für den Weihnachtsmarkt aufgestellt werden; der startet am 27. November. (Fotos über Stadt Hanau/Coillage hmsp)

 

 

Wo Frauen nichts wert sind
Lesung mit Maria von Welser im Kulturforum Hanau

 

Hanau - „Wo Frauen nichts wert sind“ ist der Titel des jüngsten Buches, das die bekannte Fernsehjournalistin Maria von Welser nach ausgiebigen Recherchen in Afghanistan, Indien und dem Kongo verfasst hat, und das erschreckende Einblicke in einen Vernichtungsfeldzug gegen Frauen gibt.

 

Es ist ein Buch der Wut, des Zorns und der Hoffnung gleichermaßen. Die vier Frauenbeauftragten Claudia Krämer (Bruchköbel), Anne Denecke (Maintal), Ute Pfaff Hamann (Main-Kinzig-Kreis) und Monika Kühn-Bousonville (Hanau) laden anlässlich des Internationalen Tags „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ am Freitag, 24. November, 19 Uhr, zu einer Veranstaltung mit der Autorin ins Kulturforum ein.


Im Anschluss an die Lesung aus dem Buch steht Maria von Welser für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung. Mit ihrem Engagement in den Krisengebieten versucht sie den Frauen dort beizustehen, wo Krieg, Armut und Korruption an der Tagesordnung sind.


Ihre Recherche zeigt Zusammenhänge auf, die bisher weitgehend unbeachtet sind. Vergewaltigungen und Morde, Misshandlungen und Zwangsverheiratungen – Maria von Welser will deutlich machen, dass alles in einem gemeinsamen Kontext zu sehen ist und nicht als kulturelle oder religiöse Folklore entschuldigt werden darf. Mit ihrem Buch will sie der Öffentlichkeit die Augen für das vielfach erschreckende Schicksal der Frauen öffnen.


Maria von Welser, die Ende der 80er Jahre als Gründerin und Moderatorin des Frauenmagazins „Mona Lisa“ bekannt wurde, hat für ihre Arbeiten seither viele Auszeichnungen erhalten. 2001 ging sie als Leiterin des ZDF-Auslandsstudios nach London, von 2003 bis 2010 war sie Direktorin des NDR Landesfunkhauses Hamburg. Darüber hinaus engagiert sie sich bei Unicef Deutschland, deren stellvertretende Vorsitzende sie seit 2008 ist.


Der Vorverkauf für die Veranstaltung am 24. November hat bereits begonnen. Karten zum Preis von 8 Euro gibt es in der Rathaus-Buchhandlung (Bruchköbel), im Buchladen am Freiheitsplatz und Hanau Laden (Hanau), in der Buchhandlung Thielemann-Kraft, bei Hinnerbäcker Weber und all-in-One-Shop Hochstadt (Maintal) sowie im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen.

 

 

Der „Islamische Staat“ –

ein verheerendes Modell

 

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Marburg-Biedenkopf

 

Dautphe/Marburg-Biedenkopf – Der Nah-Ost-Experte und Historiker Dr. Oliver M. Piecha wird am Dienstag, 21. November 2017 im Bürgerhaus Dautphe über das „Kalifat“, den sogenannten Islamischen Staat referieren. Wer oder was ist das „Kalifat“ genau? Woher kommt es? Was für eine Agenda hat es? Ist es ein Staat oder nicht? Und wohin führt sein Weg? Der "Islamische Staat" steht unter militärischem Druck. Seine Hauptorte werden angegriffen - ist ein Ende der Terrororganisation in Sicht? Diesen grundlegenden Fragen geht die Volkshochschule Marburg-Biedenkopf in diesen Vortrag nach.

 

Bisher war das „Kalifat“ ein verheerendes Modell: Zu den Ereignissen des militärischen Konfliktes im Irak und Syrien, die für besonders anhaltendes mediales Interesse und regelrechte Verstörung gesorgt haben, gehört das Auftreten des sogenannten "Kalifats" seit dem Sommer 2014. Bisher in einer solch bewusst mediengerechten Form ungesehene, sorgfältig inszenierte Grausamkeiten haben das es ebenso im Gespräch gehalten wie der Zustrom von djihadistischen Kämpfern aus aller Welt - auch aus Europa und Deutschland selbst. Dazu kamen weltweite Anschläge, 2016 auch in Deutschland, und nicht zuletzt die Entscheidung der Bundesregierung im Dezember 2015 sich am Kampf gegen das 'Kalifat' militärisch zu beteiligen.

 

Die Veranstaltung ist gebührenfrei und findet am Dienstag, 21.November 2017, von 19:00 bis 21:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus Dautphe (Am Bürgerhaus 1. in Dautphetal). Eine vorherige Anmeldung bei der vhs-Außenstelle Dautphetal (Frau Hortig, 06461 4127) oder online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

 

Pressestelle des Landkreises Marburg-Biedenkopf

 

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