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Die chinesischen Austauschschüler besuchen das Rathaus der Stadt Hanau / Foto über Stadt Hanau

 

10 Jahre Schulaustausch

zwischen Taizhou und Hanau
Chinesische Austauschschüler zu Besuch im Rathaus

 

 

Hanau - Im Rahmen eines Austauschprogramms mit der Karl-Rehbein-Schule und Hanaus chinesischer Partnerstadt Taizhou, weilen derzeit 21 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte der Sanmen Middleschool in Hanau. Bei ihrer Erkundungstour durch Hanau besuchte die Gruppe - in Begleitung von Schulleiter Jürgen Scheuermann und Lehrerin Christiane Meijlink -auch das Neustädter Rathaus und wurde dort von Bürgermeister Axel Weiss-Thiel in Empfang genommen.


"Ich begrüße Sie herzlich in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau und hoffe, dass Ihr Aufenthalt hier ein unvergessliches Erlebnis ist, dass Sie mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen bereichern wird", sagte Weiss-Thiel. "Der Austausch zwischen unseren Kulturen ist ein Instrument für die Völkerverständigung, denn er fördert den Dialog, die Freundschaft und die Toleranz zwischen den Menschen. Ich hoffe Sie werden die hier gewonnen Kontakte weiter pflegen und auch in Zukunft als Botschafter für die Völkerverständigung agieren!"


Bevor sie nach Hanau kamen, hatten die chinesischen Gäste bereit im Schnelldurchlauf innerhalb einer Woche verschiedene europäische Länder bereist. Insgesamt halten sie sich sieben Tage in der Brüder-Grimm-Stadt auf. Die Lehrkräfte der Karl-Rehbein-Schule und die Gastfamilien haben für die Zeit des Aufenthalts ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, das von der Stadtführung mit Sightseeing, über kulturelle Erlebnisse bis zu verschiedenen Ausflügen in die Umgebung von Hanau reicht. Auch ein Besuch der Tanzschule Berné, inklusive Tanzunterricht, gehört dazu. Neben Minigolf spielen in Wilhelmsbad sind zudem auch ein Besuch in Frankfurt und ein Ausflug auf die Ronneburg geplant. Um die seit nunmehr zehn Jahren bestehende Schulpartnerschaft zu feiern veranstalten die chinesischen Gäste zudem am letzten Tag ihres Aufenthalts eine Teezeremonie für ihre Gastgeber. Eine offizielle Feier findet dann im September im Congress Park Hanau statt.


Seit 2008 unterhält Hanau freundschaftliche Beziehungen mit Taizhou, einer bezirksfreien Stadt in der Provinz Zheijang mit 5,57 Millionen Einwohnern. Diese entstanden aus einer Schulpartnerschaft zwischen der Karl-Rehbein-Schule und der Middleschool in Sanmen, einem Stadtteil von Taizhou. Im Herbst 2012 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Taizhou und Hanau offiziell besiegelt. Heute finden zahlreiche Kontakte zwischen verschiedenen Einrichtungen aus kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen beider Städte statt. Diese vielfältigen Beziehungen werden durch einen Partnerschaftsverein unter Leitung von Jürgen Scheuermann, dem Schulleiter der Karl-Rehbein-Schule, koordiniert. Er ist Vorsitzender des Partnerschaftsvereins "Freundschaft mit Taizhou/China".

 

 

 

 


 

Ausbau des Klostermuseums Merxhausen auf einem guten Weg (von links nach rechts) Vizelandrat Andreas Siebert, Vereinsvorsitzende Joachim Hübner, Herbert Becker (Kasseler Sparkasse), Peter Nissen (Service  Regionalentwicklung des Landkrs. Kassel) und Dr. Regina Löneke (Hessischer Museumsverband) / Foto Landkreis Kassel

 

Ausbau des Klostermuseums Merxhausen:

Hoher ehrenamtlicher Einsatz der Vereinsmitglieder

 

Bad Emstal - "Ich bin begeistert", stellte Vizelandrat Andreas Siebert bei einem Besuch in der Baustelle des im Um- und Ausbau befindlichen Klostermuseums im Bad Emstaler Ortsteil Merxhausen kurz und bündig fest. Grund für die Begeisterung ist das große ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder für "ihr Museum". Siebert, der zum ersten Mal das Klostermuseum besuchte, sieht in der Aufbereitung der speziellen Merxhäuser Klostergeschichte und dem Fokus der zukünftigen Ausstellung auf die damit verbundene Frauengeschichte "ein Alleinstellungsmerkmal, was dieses Museum auch über die Region hinaus interessant macht".


Aktuell laufen die Umbaumaßnahmen für die neue Dauerausstellung. "Wir liegen gut im Plan und ich bin zuversichtlich, dass wir in der zweiten Jahreshälfte 2019 das neue Museum zum dreißigjährigen Jubiläum unseres Vereins eröffnen können", berichtet Joachim Hübner, Vorsitzender des Kultur- und Geschichtsvereins Bad Emstal e.V., der das Museum trägt. Insgesamt fließen rund 280.000 Euro in den Museumsumbau und die Planung der neuen Ausstellung – neben eines großen Zuschusses des Landes Hessen und des Hessischen Museumsverbandes werden die Baumaßnahmen mit Mitteln der Vitos GmbH, der das Gebäude gehört, mit Fördermitteln der Europäischen Union, mit Zuschüssen des Landkreises Kassel, der Vereinsmitglieder und von Sponsoren finanziert. Auch die Kasseler Sparkasse beteiligte sich mit einem nennenswerten Betrag. "Wir haben das gern gemacht, da ehrenamtliches Engagement Rückenwind braucht und dafür sind wir da", informiert Herbert Becker von der Kasseler Sparkasse.


"Der Kultur- und Geschichtsvereins ist bei der Realisierung dieses großen Projekts sehr professionell vorgegangen und mich freut besonders, dass der Verein ein großes Netzwerk in Bad Emstal und der Region aufgebaut hat", ergänzt Dr. Regina Löneke vom Hessischen Museumsverband e.V. in Kassel.


Um im Gutshofgebäude ein für die Besucher ansprechendes Museum einzurichten, sind sowohl bauliche Maßnahmen wie auch eine ansprechende Ausstattung der Dauerausstellung notwendig. Zu den geplanten Baumaßnahmen, die nichts am äußeren Erscheinungsbild des Gebäudes ändern, gehört eine Neuanordnung der Räume, Flure und Treppenaufgänge. Außerdem werden eine neue Beleuchtung, neue Texttafeln, moderne Museumstechnik und die Voraussetzungen für eine optimale Objektpräsentation geschaffen.


Hintergrund:
Die Idee, im Gutshofgebäude des ehemaligen Klosters Merxhausen ein Klostermuseum mit einer Dauerausstellung zu "800 Jahren Frauenbilder" einzurichten, entstand bereits 1999. 2006 wurde die jetzige Sammlung eröffnet. Seit dieser Zeit wurde an einer Sanierung und Optimierung des Museums gearbeitet, die jetzt endlich Realität wird.

 

 

 

Kunsttage Marburg-Biedenkopf

sind noch bis zum 19. August zu sehen

 

Preisträger des Jurypreises und der Publikumspreise

werden bekanntgegeben

 

 

 

Marburg-Biedenkopf – Auch nach der Eröffnung der Kunsttage Marburg-Biedenkopf ist das Interesse an der Ausstellung im Süd- und Westflügel des Marburger Landgrafenschlosses sehr rege. Knapp 480 Gäste waren bereits zur Vernissage der Kunsttage des Landkreises Marburg-Biedenkopf ins Marburger Landgrafenschloss gekommen.

 

Die Ausstellung ist noch bis zur Finissage am Sonntag, 19. August 2018, zu sehen. Der feierliche Abschluss der Kunsttage findet an diesem Tag in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr statt. Dort werden dann sowohl der mit 1.000 Euro dotierte Jurypreis, als auch der erste bis dritte Platz des Publikumspreises bekanntgegeben. Diese sind verbunden mit 500 Euro, 100 Euro und mit einem Buchgeschenk. Die Gruppe Liquid Move wird den Abschluss der Kunsttage musikalisch umrahmen.

 

Die Kunsttage stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Innen und Außen“. Die vom Kooperationspartner Philipps-Universität Marburg zur Verfügung gestellten Räume sind eine einmalige Gelegenheit für heimische Künstlerinnen und Künstler in einem solchen Ambiente unter professionellen Rahmenbedingungen ausstellen zu können.

 

80 Exponate von 65 Künstlerinnen und Künstlern aus 18 Städten und Gemeinden des Kreises sind in der Ausstellung zu sehen, darunter Installationen, Fotos, Malerei, Keramiken, Skulpturen, Zeichnungen und anderes mehr.

 

Die Öffnungszeiten der Kunsttage richten sich nach den Öffnungszeiten des Schlosses: Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 17:30 Uhr. Während der Besuch der Finissage kostenlos ist, gilt bis dahin die Eintrittspreisregelung des Universitätsmuseums.

 

Die Kunsttage Marburg-Biedenkopf werden von der Sparkasse Marburg-Biedenkopf, der EAM und der Firma Begro unterstützt.

 

 

Pressestelle des Landkreises Marburg-Biedenkopf (Text/Foto)

 

 

 

 

Kein Neubau am jetzigen Standort möglich: 

Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger

bekommt zentralen Platz an der Fuldatalstraße

 

Kassel-Wolfsanger - Die Stadt Kassel baut ein neues Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger. Für den Neubau werden insgesamt 3,15 Millionen Euro investiert, das Land Hessen beteiligt sich daran mit einer Fördersumme von etwa 371.000 Euro. Hessens Staatsminister des Innern Peter Beuth hat den Förderbescheid am Samstag, 11. August 2018, an Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle übergeben.


"Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für den Brand- und Katastrophenschutz in Kassel", betonte Oberbürgermeister Christian Geselle. "Um ihre Einsätze verlässlich und professionell erledigen zu können, verdienen sie eine gute und zeitgemäße Ausstattung, die wir für die Feuerwehr Wolfsanger mit diesem neuen Haus sicherstellen."


Kein Umbau am jetzigen Standort möglich


Das derzeitige Feuerwehrhaus in Wolfsanger stammt aus dem Jahr 1971. Aufgrund seines baulichen Zustandes und weil es nicht mehr den aktuellen Richtlinien vor allem im Bereich der Sicherheit entspricht, ist das Gebäude sanierungsbedürftig. Weil die räumliche Enge am jetzigen Standort einen Umbau aber nicht zulässt, plant die Stadt Kassel einen Neubau an einem anderen Standort.


"Ein Feuerwehrstandort im Bereich Wolfsanger ist aus einsatztaktischen Gründen zwingend erforderlich", teilte Brandschutzdezernent Dirk Stochla mit. "Umso mehr freuen wir uns, dass das Neubauprojekt nun realisiert wird." Das neue Feuerwehrhaus wird auf einem 4.200 Quadratmeter großen Grundstück an der Fuldatalstraße gegenüber der Einmündung Hinter dem Fasanenhof entstehen.


Künftig Platz für fünf Fahrzeuge


Auf dem jetzt ausgewählten städtischen Grundstück unmittelbar an der heutigen Grenze zwischen den beiden Stadtteilen Wolfsanger-Hasenhecke und Wesertor entsteht in den nächsten Jahren ein zweigeschossiges Feuerwehrhaus mit fünf Fahrzeugstellplätzen sowie den erforderlichen Funktions- und Sozialräumen. Umgesetzt werden kann mit dem Neubau auch die erforderliche Schwarz-Weiß-Trennung zum Schutz vor einer Schadstoff-Verschleppung. Zudem wird das Feuerwehrhaus mit einer Notstromeinrichtung ausgerüstet.


Zentrale Lage im Stadtteil


Bei der Grundstücksauswahl wurde besonders auf eine zentrale Lage im Stadtteil an einer Hauptverkehrsstraße, eine günstige Verkehrsanbindung sowie vorhandene Querungsmöglichkeiten von Verkehrswegen und Gleisanlagen geachtet. Neben dem Standort an der Fuldatalstraße waren zunächst sechs Flächen in die Betrachtung als potentielle Standorte einbezogen worden.


So wurde das jetzt ausgewählte Grundstück an der Fuldatalstraße wieder in die engere Betrachtung genommen, nachdem es zu einem früheren Zeitpunkt zunächst nicht weiter untersucht worden war. "Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, die planerischen Herausforderungen bei der Gründung des Gebäudes zu meistern – dank der guten und engagierten Arbeit der städtischen Bauverwaltung in enger Verknüpfung mit allen beteiligten Ämtern und der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger", sagte Stadtbaurat Christof Nolda.


Zeitweise war auch eine Fläche am Höheweg in der engeren Wahl. Aufgrund der Einordnung der Fläche im Landschaftsplan als Biotop mit hoher Bedeutung und der Lage innerhalb von Wohngebieten abseits der Hauptstraßen wurde von diesem Standort jedoch wieder Abstand genommen.


Neues Feuerwehrhaus motiviert Einsatzkräfte


"Das Grundstück an der Fuldatalstraße war von Beginn an unser Favorit, umso erfreulicher ist es, dass die Wahl nun auf dieses Grundstück gefallen ist. Es bietet unter anderem durch seine sehr guten Zu- und Abfahrtswege einen großen einsatztaktischen Vorteil. Somit kann schnelle Hilfe dort geboten werden, wo sie am dringendsten benötigt wird", freute sich Mathias Lehmann, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger. "Ein neues, modernes und zeitgemäßes Feuerwehrhaus motiviert natürlich auch die Einsatzkräfte und bietet viel bessere Möglichkeiten, als eine der größten Freiwilligen Feuerwehren in Kassel dann wieder mehr neue Mitglieder aufzunehmen, was an unserem aktuellem Standort aufgrund der Infrastruktur nicht mehr möglich ist."


Die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger ist eine von sieben Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Kassel. Die Freiwilligen Feuerwehren ergänzen die Berufsfeuerwehr in der täglichen Gefahrenabwehr, bei Großeinsätzen und wenn mehrere Einsätze parallel anfallen. Der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger sind darüber hinaus folgende Spezialaufgaben zugewiesen: Zweites Löschgruppenfahrzeug aufgrund der Personalstärke (45 Einsatzkräfte) und der exponierten Lage im Stadtgebiet, Gefahrstoff-ABC-Einsatz mit entsprechender Technik und Fahrzeugen, Stromanhänger zum Schutz kritischer Infrastrukturen.


Mehr zur Feuerwehr Kassel unter https://feuerwehr.kassel.de/.
 

 

 

Die Intensität der Sonnenstrahlen ist spürbar – und das manchmal zu stark. Bauder liefert ein paar Tipps für den richtigen Sonnenschutz am Haus. (Foto: epr/Bauder)

Ein Dream-Team für das Haus

Sonnenschutz und Dachdämmung sorgen für angenehme Atmosphäre

 

(epr) Im Sommer versuchen wir alles, damit unser Körper unterwegs nicht zu sehr aufheizt. Wir tragen Kappen als Kopfschutz, cremen die Haut mit Sonnenlotion ein und springen ins kühle Nass. Auch zu Hause gibt es verschiedene Möglichkeiten, um das Wohlbefinden aufrechtzuerhalten. Ventilatoren sorgen für eine erfrischende Luftzirkulation, unter der Dusche holen wir uns eine Abkühlung und im Dachgeschoss regelt die Klimaanlage die Gradzahl. Doch alles ist mit Energieverbrauch und ständig neuen Kosten verbunden. Lässt sich die Temperatur im Haus nicht auch mit anderen effizienten und zugleich wirtschaftlichen Mitteln regulieren?

 

Die Antwort: Ja! Dank hilfreicher und energiesparender Maßnahmen wird ein angenehmes Wohnklima geschaffen. Um einen vollständigen Wärmeschutz zu erhalten, müssen wir zuerst den „Kopf“ des Hauses schützen. Dabei weist Wolfgang Holfelder vom Dachspezialisten Bauder auf einen wichtigen Schritt hin: „Unangenehme Temperaturen im Haus entstehen aufgrund von nicht ausreichend gedämmten Dächern. Im Sommer ist es zu warm, im Winter zu kalt. Aber mit der Entscheidung für die richtige Dämmstoffdicke sind auch wieder Nächte in Dachräumen erholsam.“ Für eine vernünftige Dämmung lohnt es sich, in Hochleistungsdämmstoffe wie BauderPIR zu investieren – ein einmaliger Kostenaufwand für rund 40 Jahre. Dieser Polyurethan-Hartschaum, ein Dämmstoff mit überragenden Qualitätsmerkmalen, hat im Vergleich zu anderen Materialien die besten Wärmedurchgangswerte. Die Dämmpakete fallen deutlich schlanker aus, schützen die Dächer aber mit der gleichen Leistung.

 

Ein weiterer Schritt, um einen kühlen Kopf zu bewahren, ist die Anbringung eines Sonnenschutzes an der Außenseite der Fenster. So wird verhindert, dass die Intensität der Sonneneinstrahlung die Räume spürbar aufheizt. Dank lichtdurchlässiger Beschattungslösungen werden auch die Stromkosten für die Deckenbeleuchtung geschont. Wenn tagsüber die hohen Temperaturen draußen bleiben, kann im nächsten Schritt nachts effizient gelüftet und für einen abkühlenden Luftaustausch gesorgt werden. Mit Sonnenschutz und Dämmung ist also ein starkes Team gegeben, das einen behaglichen Lebensraum zu jeder Jahreszeit garantiert. Mehr Informationen zum richtigen Dämmschutz gibt es unter www.bauder.de

 

 

 

"Sicher sichern!“ – Plakate gegen den Fahrradklau

 

Offenbach am Main, 7. August 2018 – Trotz nur 497 gestohlenen Fahrrädern in 2017 – in den Jahren davor waren es um die 600 -  ist Fahrraddiebstahl in Offenbach weiterhin ein Problem. Trotz des Rückgangs appelliert deshalb das Ordnungsamt ab sofort wieder durch Plakate an gut frequentierten Radabstellanlagen wie an den S-Bahnstationen an die Radfahrer, ihr Velo ordentlich zu sichern.

 

Die Aktion „Sicher sichern!“ der Stadt Offenbach mit Polizei und ADFC startete im Juni 2016 in Kooperation mit dem ADFC, Fahrradhändlern und der Polizei, um Radler zu sensibilisieren, was das Abschließen und Registrieren von Rädern angeht. In einem Flyer wurden die wichtigsten Informationen zusammengefasst und lokale Ansprechpartner genannt. Er beinhaltet auch einen Vordruck des Offenbacher Fahrradpasses. Fahrradbesitzer haben hier die Möglichkeit, die wichtigsten Daten zu ihrem Fahrrad zu notieren, auf die bei der Diebstahlanzeige verwiesen werden kann. Plakate werden in Offenbach seit vorletztem Jahr im Rahmen der Aktion „Sicher sichern!“ wiederholt eingesetzt. Die Flyer liegen u.a. aus bei der Polizei, der Stadtpolizei und den Offenbacher Fahrradhändlern.

 

Frank Weber, stellv. Leiter des Ordnungsamtes: "Richtig sichern ist das entscheidende Mittel gegen den Fahrradklau. Wer sich näher über die Sicherungsmöglichkeiten und lokale Ansprechpartner in Offenbach informieren möchte, kann dies auch tun über unsere Internetseite https://www.offenbach.de/praevention. Die Informationsseite ist auch direkt abrufbar über den QR-Code auf den Plakaten."

 

Bildinformation: Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes installiert das Plakat zur Aktion „Sicher sichern“ / Foto Stadt Offenbach am Main

 

 

 

HOCHTAUNUSKREIS

Weidezaun wird zur Rodesfalle

 

Bad Homburg v. d. Höhe - Ist es Achtlosigkeit, Bequemlichkeit, Ignoranz, oder doch nur Unwissen? Für verantwortungsvolle Tierhalter ist es nur schwer nachvollziehbar, warum einige Weidenutzer ihre Einzäunungen in nicht einwandfreiem, und vor allem nicht tierschutzgerechtem Zustand belassen. Denn unsachgemäß installierte Weidezaunlitze oder auch lediglich ein verbleibender, einwachsender Draht stellen eine große Gefahr für das Wild dar. Unter dem Strich ist die Ursache des nicht fachgerecht aufgestellten oder belassenen Zaunes egal, denn das Ergebnis ist allzu häufig das Gleiche - im Drahtkonstrukt verfangene Tiere.

 

Trotz entsprechender Informationskampanien werden auch im Hochtaunuskreis eine ganze Reihe derartiger Fälle bekannt.

 

Die Dunkelziffer ist vermutlich weit höher. Für die verfangenen Tiere endet die Situation zumeist tödlich, und deren Leiden in den letzten Stunden lässt sich nur erahnen. Ganz aktuell war es ein Rothirsch im Bereich von Weilrod den ein solches Schicksal ereilte. Das Tier wurde bereits vor ca. 2 Monaten entdeckt und fotografiert. Vor wenigen Tagen gelang es nunmehr den Hirsch mittels Notabschuss von seinem Leiden zu erlösen.

 

Gründe für die besondere Betroffenheit von Rehbock und Rothirsch ergeben sich aus deren Biologie und Lebensweise. Sobald das neue Geweih von Rothirsch bzw. Gehörn des Rehbocks im Frühjahr vollständig ausgebildet ist, „fegen“ sich die männlichen Vertre-ter unserer heimischen Geweihträger die Basthaut hinunter. Ein teils ungestümes Reiben und Wetzen der Geweihe und Häupter an Büschen und Bäumen dient zudem der Reviermarkierung, und wird auch gerne als Imponiergehabe gezeigt.

 

Genau hier stellen durchhängende, teils eingewachsene Litzen und Drähte eine verhängnisvolle Gefahr da – denn auch der Weidepfosten wird gerne genutzt. „Wenn sich die Tiere einmal verfangen haben, sind sie selten in der Lage, sich noch zu befreien – nicht selten führen stunden- bis tagelange Todeskämpfe als Resultat von Stress und Erschöpfung, Strangulation oder Genickbruch zum qualvollen Ende“, weiß Wildbi-ologe Dr. Dr. Dieter Selzer, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises.

 

Doch auch bei einer gelungenen Flucht stellt das im Geweih verhedderte Material eine große Einschränkung dar. Nicht selten ist aufgrund dessen ein Notabschuss die Folge, um das Leiden zu beenden. Aus aktuellem Anlass wünscht sich Umweltdezernent Uwe Kraft gesteigerte Aufmerksamkeit von den Weidetierhaltern: „Zäunen Sie Ihre Weiden nur unmittelbar während der Tierhaltung auf diesen Flächen ein. Ein ordnungsgemäßer, gespannter Zustand von Litzen und Drähten oder aber die Nutzung von breiten Gummigurten oder Holzeinzäunungen kann das Risiko für unser Wild deutlich senken, dass diese darin zu Schaden kommen“.

 

Zäune als bauliche Anlagen stellen übrigens gemäß Bundesnaturschutzgesetzes einen Eingriff in Natur und Landschaft dar, und bedürfen einer Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde. Widerrechtlich errichtete Einfriedungen können sogar mit entsprechenden Bußgeldern geahndet werden.

 

 

 

Probier’s mal mit Gemütlichkeit!

Ohne große Anstrengung auf den Panoramaradwegen durchs Bergische Land radeln

 

(epr) Wenn wir am Wochenende vom strahlenden Sonnenschein geweckt werden, packt uns die Unternehmungslust. Dann wollen wir den schönen Tag am liebsten außerhalb der eigenen vier Wände verbringen. Ein Fahrradausflug eignet sich da perfekt, um seine Freizeit aktiv an der frischen Luft zu gestalten und neue Orte zu erkunden.

 

Einzigartige Natur, umgeben von zahlreichen Hügeln und Tälern: Dadurch zeichnet sich das Bergische Land aus. Radfahren in dieser Gegend verbinden wir daher zunächst mit vielen Steigungen und auch mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn. Doch anstrengend muss es gar nicht sein, denn die stillgelegten Bahntrassen der Region laden zum Genuss-Radeln ein. Wer sich also am Wochenende auf eine ausgedehnte Tour wagen möchte, ohne dabei aus der Puste zu kommen, ist hier genau richtig. Der Bergische Panoramaradweg beispielsweise erstreckt sich über eine Länge von 132 Kilometern – von der Ruhr durchs Bergische bis ins Sauerland.

 

Auf dieser Route erwarten uns nicht nur herrliche Ausblicke, sondern auch tolle Stopps wie Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke oder romantisch gelegene Seen, für die wir gerne eine Pause einlegen. Weiterer „Hotspot“: der Panoramaradweg Balkantrasse. Er verbindet städtisches Leben mit ländlichem Idyll und führt uns aus den Bergischen Hügeln in die Tiefebene des Rheins. Beliebt für eine Rast sind die Altstadt von Wermelskirchen und das Fachwerkensemble „Lambertsmühle“.

 

Doch das Bergische Land hat noch mehr Annehmlichkeiten für uns zu bieten: In der Zeit vom 17. März bis zum 1. November etwa fährt am Wochenende sowie an Feiertagen der Bergische FahrradBus zwischen Leverkusen-Opladen und Marienheide. Er hält an insgesamt zehn Stationen entlang der beiden Panoramawege und hat auf dem Anhänger Platz für 16 Räder. Zusätzlich können noch vier Drahtesel im Bus selbst mitgenommen werden. Auch der Transport von E-Bikes ist problemlos möglich.

 

Damit wird unser Ausflug so entspannt und gemütlich wie nie, denn wir können selbst entscheiden, wie weit wir radeln wollen – und bei Bedarf den Rest der Strecke oder den Rückweg bequem mit dem Bus zurücklegen. Lust aufs Radeln im Bergischen Land bekommen?

 

Mehr zu den Panoramaradwegen, den Anreisemöglichkeiten mit dem Zug sowie dem FahrradBus gibt es unter www.dasbergische.de.

 

 

Auf zwei Rädern dem Sonnenuntergang entgegen! Das Bergische Land lädt zum Genuss-Radeln ein. (Foto: epr/Naturarena Bergisches Land/Klaus Stange, www.avttention.de)

 

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