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Prof. Ulrich Gottstein

trägt sich ins Goldene Buch ein

 

Frankfurt am Main (kus) - Gerade von der Verleihung des Friedensnobelpreises zurückgekehrt, hat sich Prof. Ulrich Gottstein am 12. Dezember ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main eingetragen.

Der Frankfurter Mediziner ist als Mitbegründer der deutschen Sektion von IPPNW, den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges, auch einer der Gründerväter von ICAN, der Internationalen Kampagne zur atomaren Abrüstung. Die Organisation wurde am 10. Dezember in Oslo „für ihre Arbeit, mit der sie die Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen eines jeglichen Einsatzes von Atomwaffen lenkt und für ihre bahnbrechenden Bemühungen, ein vertragliches Verbot solcher Waffen zu erreichen" mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

„Der Eintrag ins Goldene Buch ist etwas sehr, sehr Besonderes für mich. Es ist mir eine Ehre, in Folge von bedeutenden Persönlichkeiten wie Michail Gorbatschow zu stehen“, sagte Gottstein bei der Feierstunde im Kaisersaal. Seiner Unterschrift fügte er die Bemerkung „In Dankbarkeit für das friedenspolitische Engagement der Stadt Frankfurt“ bei. Und bedankte sich bei Oberbürgermeister Peter Feldmann dafür, dass sich neben ihm auch Sascha Hach, Vorstand von ICAN Deutschland, ins Goldene Buch eintragen durfte.

Gottstein, 1926 in Stettin geboren, war von 1971 bis 1991 Chefarzt der Medizinischen Klinik des Bürgerhospitals und Professor für Innere Medizin an der Goethe-Universität. Neben seinem beruflichen Engagement hat er sich intensiv für die Abschaffung von Atomwaffen eingesetzt. „Bis heute sind Sie aktiv, unter anderem im Netzwerk Mayors for Peace, in dem auch die Stadt Frankfurt Mitglied ist“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Ihr kontinuierlicher Einsatz hat bereits zum zweiten Mal zur Verleihung des Friedensnobelpreises geführt.“

1985 hatte Gottstein die Auszeichnung für die IPPNW entgegengenommen, am 10. Dezember nahm er an der Preisverleihung an ICAN teil. Peter Feldmann: „Ich danke Ihnen für Ihre Friedensarbeit und die der IPPNW und gratuliere zum erneuten Friedensnobelpreis“

 
FOTO Friedensnobelpreis an ICAN: Vorstand Sascha Hach, Prof. Dr. Ulrich Gottstein, Monika Gottstein und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann - Foto über Stadt Frankfurt am Main/Copyright Heike Lyding

 

OB Peter Feldmann: Goldene Waage wird besonderes Highlight der neuen Frankfurter Altstadt

 

Frankfurt am Main (kus) - Wenn Besucher der neuen Frankfurter Altstadt ab dem kommenden Jahr durch die Gassen und über den historischen Krönungsweg flanieren, wird sie ihr Weg auch an der „Goldenen Waage“ vorbeiführen. Gegenüber dem Dom, im Südosten des neuen Viertels gelegen, zieht das ursprünglich um 1619 von dem niederländischen Glaubensflüchtling Abraham van Hamel und seiner Frau Anna van Lith errichtete und im Zuge des DomRömer-Projekts rekonstruierte Renaissancehaus mit seiner prächtigen Fassade schon jetzt viele Blicke auf sich. Über den aktuellen Stand der Arbeiten hat Oberbürgermeister Feldmann am 13. Dezember bei einem Pressetermin informiert.

 

„Ich freue mich über den Fortschritt der Bauarbeiten auf dem gesamten Areal und besonders hier an der Goldenen Waage. Die reich verzierte Fassade, im Erdgeschoss aus Mainsandstein und darüber das sichtbare Fachwerk, ermöglicht uns einen Blick in die lebendige Vergangenheit unserer Stadt“, sagte der Oberbürgermeister. Im Erdgeschoss der Goldenen Waage wird Gastronomin Birgit Zarges künftig eine Confiserie mit Café betreiben. In den oberen Stockwerken lädt das Historische Museum Besucher ein, die Wohnräume des Hauses zu besichtigen, möbliert und ausgestattet so, wie sie im frühen 17. Jahrhundert, also zur Bauzeit der Goldenen Waage, ausgesehen haben. Bereits seit 1899 befand sich die Goldene Waage im Besitz der Stadt Frankfurt. Ab 1928 richtete das Historische Museum das Gebäude schon einmal als Beispiel eines historischen Bürgerhauses her. Grundlage war die Inventarliste, die nach dem Tod Anna van Liths 1635 aufgestellt worden war.

 

Laut Architekt Prof. Jochem Jourdan sei die Ausgangslage für die Rekonstruktion des Gebäudes günstig gewesen. Dank der Bekanntheit der Goldenen Waage existierten zahlreiche Aquarelle, Zeichnungen und Skizzen, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind sowie Fotos des Ostflügels und des Hauptgebäudes. Sie gaben Auskunft über die Raumfolgen, Gebäudeschmuck und den konstruktiven Aufbau des Gebäudes. Auch einige Spolien, Teile des ursprünglichen Gebäudes, sind erhalten geblieben und kehren nun an ihren ursprünglichen Ort zurück. Unter ihnen befinden sich die Bildnisse des Bauherren und seiner Familie sowie drei schmiedeeiserne Gitter, die in den Bögen des Erdgeschosses eingebaut waren.

Dennoch sei der detailgetreue Wiederaufbau der Goldenen Waage eine große Herausforderung gewesen, die nur mit qualifizierten Handwerksunternehmen und einer guten Planungsleistung möglich war, erklärte Jourdan. Allein der Fachwerkaufbau in den Obergeschossen mit den reichen Schmuckformen in den Brüstungsfeldern sei eine handwerkliche Meisterleistung. So wurde beispielsweise in die Eckpfosten beider Fachwerkgeschosse Rankenwerk geschnitzt und danach bemalt. Auch die Arbeiten an dem für Frankfurt typischen Mainsandstein im Erdgeschoss waren aufwendig und mussten mit großer Präzision ausgeführt werden.

Im Innern des Gebäudes finden die Besucher ebenfalls dieses besondere Material: Ein Treppenturm aus Mainsandstein führt in die oberen Etagen bis hinauf zum „Belvederchen“, einen begrünten Dachgarten mit großer Gartenlaube und einem kleinen Brunnen. Wie Oberbürgermeister Peter Feldmann erklärte, handelt es sich dabei um ein typisches Gestaltungsmerkmal der früheren Altstadt. „Wer dem regen Treiben auf den Gassen einmal entfliehen wollte, fand auf den luftigen Dachterrassen eine willkommene Rückzugsmöglichkeit, mit bestem Blick über das Viertel und auf den Dom.“                         Foto über Stadt Frankfurt am Main/Uwe Dettmar

 

 

Spenden für den Wiederaufbau

des Goetheturms:

100.000-Euro-Marke ist geknackt

 

Frankfurt am Main (kus) - „Ich bin stolz auf unsere Frankfurterinnen und Frankfurter. Sie haben mit Ihren Spenden für den Wiederaufbau des abgebrannten Goetheturms die 100.000-Euro-Marke deutlich übertroffen“, gab Oberbürgermeister Peter Feldmann am Donnerstag, 7. Dezember, bekannt. Insgesamt befanden sich zu diesem Zeitpunkt 123.448,18 Euro auf den Sonderkonten der Nassauischen Sparkasse und der Frankfurter Sparkasse.

Ausschlaggebend dafür waren mehrere Großspenden, unter anderem eine Spende der Nassauischen Heimstätte (NH) von 10.000 Euro, die am Donnerstag, 7. Dezember, am Rande der NH-Aufsichtsratssitzung übergeben wurde. Auch die Mainova hatte 5.000 Euro eingezahlt. Außerdem gehören die beiden Sparkassen ebenso zu den großzügigen Spendern. Die Masse der Spenden wurde von den insgesamt 1056 Einzelspendern erbracht, beispielsweise erbrachte eine Benefizweihnachtsfeier am Mittwoch, 6. Dezember, den Spendenbetrag von fast 1.000 Euro.

 

Oberbürgermeister Peter Feldmann zeigte sich sehr erfreut. „Die Spendenbereitschaft für den Wiederaufbau des Goetheturms spiegelt die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger wieder, sich für ihre Stadt einzusetzen. Es zeigt auch den großen Stellenwert des Goetheturms in den Herzen der Frankfurter“.

 

 

Spendensammlung

zum Wiederaufbau

des Goetheturms

 

Wirtin der Bornheimer Kneipe „Zur Straßenbahn“

spendet Tageseinnahmen

 

Frankfurt am Main (kus) Exakt 1091,31 Euro betrugen die Tageseinnahmen und Spenden der Wirtin Sabine Schuler aus der Kneipe „Zur Straßenbahn“ in der Bornheimer Heidestraße am 28. Oktober. Sabine Schuler hat sich dazu entschieden, die Einnahmen für den Wiederaufbau des Goetheturms zu spenden, und dies an ihre Gäste kommuniziert. Entsprechend wurde für den guten Zweck getrunken. An dieser Aktion beteiligten sich auch die Stammgäste und einige Bornheimer Geschäfte. Für die Teilnehmer sei es eine Herzensangelegenheit, dass das Frankfurter Wahrzeichen so schnell und originalgetreu wie möglich wieder entsteht.

Im Rahmen einer Scheckübergabe besuchte Oberbürgermeister Peter Feldmann die „Straßenbahn" am Abend des 23. November. „Liebe Frau Schuler, Sie hatten die Idee die Tageseinnahmen der ‚Straßenbahn‘ zum Wiederaufbau des Goetheturms zu spenden. Das ist Frankfurter Bürgersinn. Das ist eine der Haltungen in dieser Stadt, die mich in meinem Amt immer wieder mit Stolz erfüllen. Die Menschen sehen die Notwendigkeit zu handeln und sie tun es. So ist Frankfurt“, sagte der Oberbürgermeister. „Es scheint, Ihre Gäste haben ordentlich für den Goetheturm getrunken…".

 

FOTO Oberbürgermeister Peter Feldmann empfängt aus Anlass des geplanten Wiederaufbaus des Goetheturms einen Scheck mit gesammelten Spenden der Gaststätte 'Zur Straßenbahn' von Gerd Wilcken, Claudia Salzsieder und Gerhard von Heyking / Foto über Stadt Frankfurt am Main - Foto Rainer Rüffer

 

 

Goetheturm: Originalgetreu

oder gänzlich neu?

 

Frankfurt am Main (kus) - Stadträtin Rosemarie Heilig und Stadtrat Jan Schneider haben die Bürger nach ihrer Vorstellung vom Wiederaufbau des Goetheturms gefragt. Die Resonanz der Online-Umfrage war groß. Insgesamt wurden 47.259 Stimmen abgegeben: Es gab 36.688 Voten oder 78 Prozent für den möglichst originalgetreuen Wiederaufbau; 10.571 oder 22 Prozent der Stimmen wurden für eine neue Bauweise gezählt.

Umweltdezernentin Heilig und Baudezernent Schneider versicherten, dem Bürgerwunsch entsprechen zu wollen. So hatte es im Vorfeld Abstimmungsgespräche auf Arbeitsebene gegeben, in denen von der Bauaufsicht signalisiert wurde, dass sie einen möglichst originalgetreuen Wiederaufbau positiv begleiten würde. Solange sich an der Größe der Plattform, ihrem Charakter als offener Aussichtspunkt nichts Wesentliches ändere, bestünden bezüglich der Genehmigungsfähigkeit keine Bedenken.

 

Schneider spricht sich für eine Konstruktion aus, die dem Charakter des Goetheturms treu bleibt und ebenfalls aus Holz besteht. „Lediglich die Verbindungsknoten, denen die Witterung besonders zusetzt, sollten beim Wiederaufbau unempfindlicher ausgeführt werden“, betont er.

 

Heilig sieht sich in ihrer Haltung, den Goetheturm möglichst originalgetreu wieder aufzubauen, durch das eindeutige Votum bestätigt: „Der Goetheturm ist der Frankfurter Bevölkerung ein Herzensanliegen. Er verkörpert eine einzigartige Verbundenheit mit der Stadt.“ Sie bedankt sich bei den Bürgern für ihr Engagement und die bereits 75.000 Euro an Spendengeldern, die bis dato auf die benannten Konten eingezahlt wurden.

„Die Versicherung wird glücklicherweise für einen Neubau in gleicher Art und Güte aufkommen. Wenn wir uns jedoch über eine langlebigere Konstruktion ohne bedenkliche Imprägnierungen Gedanken machen, könnten wir einen Teil der gespendeten Gelder auch hierfür einsetzen“, sagt Heilig. Für die Planung habe das Grünflächenamt bereits 90.000 Euro bereit gestellt, sodass das Amt für Bau und Immobilien zügig starten kann.

 

 

 

Der brennende Goetheturm

Foto ging über Twitter um die Welt

Copyright: feuerwehrffm.com

Feuerwehr Frankfurt

Auch diese Tafel wurde von den Flammen nicht verschont - Foto Muck 50 - Creative Commons Lizenz 4.0 In International

 

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Fotos (3) Renate Schmidt

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Warum sozialer Wohnungsbau eine Zukunft hat

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Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationsaufzug

 

Kassel - Wegen eines Demonstrationsaufzuges kann es am Montagvormittag, 11. Dezember 2017, zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Kasseler Innenstadt kommen. Thema der Versammlung ist "Für mehr Investitionen in Schulgebäude".


Der Aufzug führt ab 10 Uhr vom Rathaus an der Oberen Königsstraße über die Fünffensterstraße, Frankfurter Straße, Steinweg, Brüderstraße, Altmarkt, Kurt-Schumacher-Straße, Stern, Kurt-Schumacher-Straße, Mauerstraße, Wolfsschlucht, Neue Fahrt, Wilhelmsstraße, Obere Königsstraße zurück zum Rathaus. Das Ende der Kundgebung vor dem Rathaus ist für 14 Uhr vorgesehen.

 

 

 

 

Hallo, Horst, zuckst Du noch?

(Wenn das weiter anhält, musst Du zum Arzt): Und was macht einer Deiner vielen Freunde, der Herr Achenbach?

 

Horst  - es gibt solche und solche. Jeder hat seinen Horst, will ich mal annehmen. Unser Horst begleitet seit einiger Zeit unser Tun. Er schickt mit schöner Regelmäßigkeit Mails mit allerlei schlüpfrigen Gedanken und Angeboten.

 

Der arme Kerl hat es offenbar bitter  nötig. Aber darum geht es nur am Rande.

 

Uns wundert: Der feine wie feige Herr Horst kann die Mails ohne ordnungsgemäßen Absender versenden, die Beförderung geschieht ohne Einschränkung. Diese Mails können auch auch nur schwer gebloggt werden. Der Internetnutzer kann sich gegen solch ungebetene Post also in der Regel nicht wehren.  Oder er muss Landes- bzw. Bundeskriminalamt einschalten, was Sinn macht: Denn Horst benutzt mitunter sehr prominente Alias-Namen - und dann  werden auch strafrechtliche Bestimmungen tangiert.

 

Nicht so ganz prominent ist der Name ACHENBACH, den Horst öfter bei seinen Aktionen benutzt. Ein Name, der in einer ganz bestimmten Gegend Hessens weit verbreitet ist - und auf den man achten muß. Werden wir tun! Aber Vorsicht! Schmierchen wie der abseitige Horst legen mitunter auch mal eine 'falsche Fährte'.

 

Fazit: Das sind Klima-Verpester, die bei diffusen Organisationen gelernt haben - und in diesem Land wieder ganz 'obenauf' scheinen.

 

Wie lange noch?

 

Sie gehören längst auf den Müllabladeplatz der Geschichte.

 

 

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