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Reporterin Élise Lucet will Papst Franziskus während einer öffentlichen Audienz auf dem Petersplatz zu einem Missbrauchsfall in seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires befragen. - Quellenangabe: "obs/ZDFinfo/Mathias Denizo"

 

 

"Das Schweigen der Hirten"

ZDFinfo-Doku über "Missbrauch in der Kirche"

14.05.2018 – 13:38
 

 

Mainz (ots) - Mit einer preisgekrönten Dokumentation in Erstausstrahlung über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und drei weiteren ZDF-Dokumentationen über den Vatikan bietet ZDFinfo am Mittwoch, 16. Mai 2018, von 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr Einblicke in die Ära von Papst Franziskus sowie die Pontifikate seiner Vorgänger Papst Benedikt XVI. und Papst Johannes Paul II..

 

Um 20.15 Uhr sendet ZDFinfo die mit dem Prix Europa 2017 in der Kategorie Current Affairs ausgezeichnete französische Dokumentation "Das Schweigen der Hirten - Missbrauch in der Kirche" (Originaltitel: "Church: Code of Silence") in Erstausstrahlung. Der Film von Martin Boudot folgt den Spuren pädophiler Geistlicher - von Kamerun bis Argentinien, von den USA bis nach Frankreich und Italien. Geheime Dokumente enthüllen, wie Oberhäupter der Kirche pädophile Priester schützten, indem sie diese auf Mission in weit entfernte Länder schickten. In die "geographische Lösung" soll auch Papst Franziskus involviert gewesen sein: Während seiner Zeit als Bischof in Buenos Aires versuchte er das argentinische Justiz-System zu beeinflussen, um einen pädophilen Priester zu decken.

 

Was Papst Franziskus in den bisherigen fünf Jahren seines Pontifikats erreicht hat, beleuchtet direkt im Anschluss an "Das Schweigen der Hirten", um 21.00 Uhr, die "ZDFzeit"-Dokumentation "Mensch Franziskus! - Der unberechenbare Papst". Wie schwierig es ist, etwas zu verändern, musste Papst Franziskus nicht zuletzt im Kampf gegen sexuellen Missbrauch feststellen: Die Aufarbeitung der Fälle stockt, weil die Kurie nicht mitzieht.

Wie Papst Franziskus Korruption und Amtsmissbrauch in der katholischen Kirche anprangert, ist um 21.45 Uhr auch Thema in "ZDF History: Die dunklen Geheimnisse des Vatikans". Darin geht es zudem um die Skandale und Intrigen, die das Pontifikat Benedikts XVI. überschatteten. Der kirchenthematische Doku-Abend in ZDFinfo startet bereits um 19.30 Uhr mit der filmischen Aufarbeitung des Anschlags auf Papst Johannes Paul II. vom 13. Mai 1981: "Schüsse auf dem Petersplatz - Wer wollte den Papst ermorden?"

 

Die Dokumentation "Das Schweigen der Hirten - Missbrauch in der Kirche" zeigt ZDFinfo erneut am Dienstag, 22. Mai 2018, 1.15 Uhr, und am Mittwoch, 23. Mai 2018, 7.15 Uhr.

 

ZDF Presse und Information

 


 

Bundesweit einmalig

Junge Lesben und Schwule

"in den Blick nehmen"
Veranstaltung von Kreisjugendamt und Kreisjugendring

Hochsauerlandkreis - Das Kreisjugendamt und der Kreisjugendring laden alle Ehrenamtlichen in Leitungsfunktionen in Vereinen und Verbänden sowie Fachkräfte und Ehrenamtliche in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit am Dienstag, 22. Mai, zur Veranstaltung "Wie ein Kreis im Meer von Quadraten – Junge Lesben und Schwule in den Blick nehmen" ein. Von 10 - 13 Uhr treffen sich Interessierte im Sitzungssaal "F2 Kahler Asten" des Kreishauses Meschede, Steinstraße 27. "Die Veranstaltung behandelt Themen wie die Lebenssituation von Schwulen, Lesben und Bisexuellen. Außerdem zeigen wir auf wie man Vorurteile erkennen und handeln kann. Ansonsten sollen auch Ideen für die Praxis behandelt werden", so Kreisjugendpfleger Christian Schulte-Backhaus. 

                                                                                  
Als Referentin steht Wibke Korten von "gerne anders!", der NRW-Fachberatungsstelle sexuelle Vielfalt & Jugendarbeit zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Das Kreisjugendamt bittet um Anmeldung bis Freitag, 18. Mai, per Mail an jugendfoerderung@hochsauerlandkreis.de.


 

Für Paare und andere Liebende

Unsere Liebe! Papst Franziskus’ Auslegung des Hohelieds der Liebe

 

FRANKFURT.- Neue Impulse für den Alltag als Paar, das verspricht ein Workshop der katholischen Stadtkirche in der Reihe „Zwei und alles“: Am Freitag, 25. Mai, von 17 bis 21 Uhr, können sich Paare und andere Liebende im Haus am Dom, Domplatz 3, mit den Anregungen von Papst Franziskus zum biblischen Hohelied der Liebe auseinandersetzen. Unterstützt werden sie dabei von Prozessbegleitern aus Psychologie, Philosophie, Seelsorge und Coaching.

 

In seinem Schreiben Amoris Laetitia über die Liebe in der Familie verschenkt Papst Franziskus Lebensfreude, Trost und Menschlichkeit statt moralischer Überheblichkeit. Berührend ist darin vor allem seine Auslegung der bekannten Bibelstelle im 13. Kapitel des ersten Korintherbriefes über die Liebe. Im Workshop soll sie von den Teilnehmenden in ihr Leben geholt und mit eigenen Erfahrungen verknüpft werden.

 

Anmeldungen im Haus am Dom, Domplatz 3, Tel. 069/800 8718 400, Mail: ch.keim@bistumlimburg.de. Die Teilnahmekosten betragen zwölf Euro pro Person, für Paare zusammen 20 Euro.

 

 

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Doris Wiese-Gutheil - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Katholische Stadtkirche Frankfurt - Haus am Dom

 

 

 

Ehemaliger Weltbank-Ökonom:

 

Die deutsche Mittelschicht

ist der Verlierer der Globalisierung

 

05. 05. 2018

 

Köln (ots) - Laut Branko Milanovic steht die Welt aktuell vor tiefgreifenden Problemen: "Eine breite Mittelschicht ist für eine friedliche und demokratische Gesellschaft unerlässlich," sagt Branko Milanovic, der langjährige Chefökonom in der Forschungsabteilung der Weltbank in der ARD/WDR-Dokumentation "Ungleichland - Wie aus Reichtum Macht wird" (Ausstrahlung Montag, 7. Mai 2018, 20:15 Uhr in der Reihe "Story im Ersten: Was Deutschland bewegt"). "Die fortschreitende Polarisierung der Gesellschaft und die immer kleiner werdende Mittelschicht wird zu Problemen führen. Wir betreten hier Neuland."

 

Der Ökonom hat die Folgen der Globalisierung erforscht: "Es gibt zwei Gruppen von Globalisierungsgewinnern. Die erste Gruppe sind die ohnehin reichen 1% der Welt. Sie werden immer reicher." Besonders interessant sei die zweite Gruppe: die Mittelschicht in Asien, etwa in Indien und China. Hier sei das Einkommen von zwei Milliarden Menschen stark gewachsen. "Sie sind die Globalisierungs-Gewinner. Im Gegensatz zu der unteren Mittelschicht der Industriestaaten in den USA und Europa, auch Deutschlands."

 

Die Politik stehe in der Verantwortung, bilanziert der Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz: "Wenn es nicht gelingt, einen neuen sozialen Vertrag zu schließen, werden die, die verletzt worden sind, die vielen, vielen Menschen, die verletzt worden sind, rebellieren."

 

Auch Branko Milanovic fordert zu einem Umdenken auf: "Wir sollten uns fragen, ob eine erfolgreiche Gesellschaft wirklich funktionieren kann, wenn die Schichten so weit auseinander driften.", so Milanovic im Interview.

 

Die Einschätzungen der beiden Ökonomen sind Teil der ARD-Dokumentation "Ungleichland - Wie aus Reichtum Macht wird". Darin haben sich die Autoren der wachsenden finanziellen und sozialen Ungleichheit genähert: In kaum einem Industrieland ist der Reichtum so ungleich verteilt wie in Deutschland. Bedrohen die großen Unterschiede den Zusammenhalt?

 

Auf der Suche nach Antworten begleitet die Dokumentation den superreichen Bauunternehmer Christoph Gröner in seinem Alltag. Die Filmemacher treffen Menschen aus der Mittelschicht, die Angst um die Zukunft ihrer Kinder haben. Und sie reisen zu Nobelpreisträgern und Experten

in aller Welt.

 

 

 

NOZ: Historiker Prof. Knopp sieht in Angela Merkel keine große Kanzlerin

 

Osnabrück (ots) - "Nicht in einer Reihe mit Adenauer, Brandt und Kohl": Der Historiker und Journalist Guido Knopp sieht Angela Merkel nicht in einer Reihe mit den historisch großen Kanzlern Konrad Adenauer, Willy Brandt und Helmut Kohl. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Knopp kürzlich: "Sie hat das Ganze nicht ermessen können. Denn die Grenzöffnung ist ja entgegen den Bestrebungen und Absichten aller anderen europäischen Regierungen entstanden. Wir versuchen, das Ganze nun zu kanalisieren, möglichst in Übereinstimmung mit den europäischen Partnern. Aber die sind untereinander selbst zerstritten und uneinig."

 

Mit Blick auf die unterschiedlichen Positionen innerhalb der EU betonte Knopp: "Ich sage: Das wird sehr schwierig, auch weil es darum geht, ob Europa zusammenbleibt oder zerfällt. Da Angela Merkel, glaube ich, es nicht schafft, Europa zusammenzuhalten, ist sie für mich bis dato auch keine große Kanzlerin."

 

Im Unterschied dazu habe Helmut Kohl seinerzeit ein äußerst knappes Zeitfenster für die deutsche Wiedervereinigung als seine historisch große Chance genutzt. - Fotohinweis shotshop.com

 

 

"Humane Gesellschaft":

Einsamkeit hat viele Namen

DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin:

Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger nimmt Einsamkeit als großes Problem wahr

 
 

Köln (ots) - Jeder Zweite (51 Prozent) bezeichnet Einsamkeit als großes Problem in Deutschland. 17 Prozent der Bundesbürger sehen Vereinsamung sogar als sehr großes Problem an. Etwa jeder Vierte (23 Prozent) ist der Meinung, dass Einsamkeit ein kleines Problem ist, 6 Prozent der Bürger halten sie für gar kein Problem. 76 Prozent der Frauen empfinden Einsamkeit als großes oder sehr großes Problem, bei den Männern sind es 61 Prozent. Mehr als die Hälfte der Menschen sieht keinen politischen Handlkungsbedarf beim Thema Einsamkeit. 57 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass Einsamkeit ein persönliches Problem ist, das nicht auf die politische Agenda gehört. 38 Prozent denken, dass Einsamkeit denken, dass Einsamkeit ein gesellschaftliches Problem ist, um dessen Lösung sich die Politik kümmern sollte. 

 

"Die Frage, wo Gott ist,   oder wo er nicht ist, sollte nicht zu viel Raum einnehmen. Er ist immer und überall da! Die Frage ist nur, wo ich selber bin."   Inge Lutzweiler moderiert bei bibel.TV die Sendung "Fokus Jerusalem". Sie informiert mit aktuellen Beiträgen über Hintergründe, Entwicklungen und Chancen der Region."

 

SA/16.30 Uhr, SO/19.30 Uhr, MI/17.30 Uhr, DO/22.30 Uhr (bibel.TV)

 

 

VON HERZEN zur Sache

 

Erneut habe ich die Struktur der Seiten ein wenig verändert. Auch für die Inhalte wird ein neuer Schwerpunkt gesetzt, der im jetzigen Logo zum Ausdruck kommt: Heimatverbundenheit, Traditionspflege, ehrliche menschliche Nähe - das, was wir lieben und was uns verbindet. Auf die Tagesaktualität wird weitestgehend verzichtet. Und was Politiker sagen, ist von geringer Bedeutung. Denn deren Statements sind sehr schnell nichts mehr wert. In Zeiten, in denen unsere nichtkommerziellen Seiten von außen "angegriffen" wurden, halfen Partner in Österreich, Dänemark und in Lettland. Dafür will ich danken.

 

Weitere Unterstützung wäre schön. Helft auch mit Texten, Meinungen.

 

 

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