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Ellweiler im Nationalpark Hunsrück-Hochwald zählt zu den strukturschwächsten Dörfern in Deutschland / Quellenangabe: "obs/ZDF/Wolfgang Herfurth"

 

Zusätzliche Steuer zur Förderung ländlicher Regionen -

ZDF-Studie ergibt: 41 Prozent der Deutschen wären dafür

 

Mainz (ots) - Laut einer repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag von "ZDFzeit" wären 41 Prozent der Deutschen bereit, eine zusätzliche Steuer zur Förderung von ländlichen Regionen zu zahlen, wenn das Geld für den Erhalt oder die Verbesserung der Infrastruktur eingesetzt wird. Eine Mehrheit - 55 Prozent - lehnt die Idee des sogenannten "Land-Soli" aber ab. Die am Donnerstag, 17. Mai 2018, veröffentlichte ZDF-Deutschland-Studie zeigt, dass es in der Bundesrepublik ein Nord-Süd-Gefälle bei Lebensverhältnissen gibt. Auch abgelegene Regionen und alte Industrieregionen schneiden im Vergleich mit allen 401 Städten und Kreisen in Deutschland schlechter ab. "Radikale Ehrlichkeit" fordert die Stadtforscherin Prof. Ilse Helbrecht gegenüber "ZDFzeit". In abgelegenen Regionen könne man nur noch eine Minimal-Infrastruktur garantieren. Der gleiche Lebensstandard in allen Regionen sei nicht zu finanzieren, meint die Wissenschaftlerin der Humboldt-Universität, Berlin.

 

Der Ökonom Prof. Lars Feld, Mitglied im Rat der "Wirtschaftsweisen", schlägt im Interview mit "ZDFzeit" weitgehende Steuerautonomie bei Einkommens- und Körperschaftssteuern für Länder und Kommunen vor. "Das geringere Ausmaß an öffentlichen Leistungen im ländlichen Raum ließe sich kompensieren, indem die Leute auch weniger Steuern zahlen müssen." Ähnliche Modelle in Schweizer Kantonen könnten als Vorbild dienen. Gerd Landsberg, Chef des deutschen Städte- und Gemeindebundes, fordert verlässliche Strukturhilfen für schwächere Regionen, um gleichwertige Lebensverhältnisse herstellen zu können. "Die Kommunen in Deutschland haben im Moment einen Investitionsrückstand von 126 Milliarden Euro. Da die Steuerquellen von Bund und Ländern sprudeln, müssen langfristige Hilfen für benachteiligte Regionen möglich sein", sagte Landsberg gegenüber dem ZDF.

 

Das ZDF sendet die "ZDFzeit"-Dokumentation "Wo lebt es sich am besten? Die große Deutschland-Studie" am Dienstag, 22. Mai 2018, um 20.15 Uhr. Die exklusive Studie wurde im Auftrag des ZDF vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos erstellt. Sie vergleicht erstmals umfassend die Lebensumstände in Deutschland. Alle Ergebnisse sind unter http://deutschland-studie.zdf.de zu finden.

 

Alle Ergebnisse der Studie: http://ly.zdf.de/eSR/

 

 

Krebsforscherin Dr. Claudia Friesen

erringt Sieg gegen Methadon-Gegner

vor dem Landgericht Hamburg

14.05.2018 – 12:46

 

Fotohinweis: Dr. rer. nat. Dipl.-Chem. Claudia Friesen / Quellenangabe: "obs/Sozietät Poppe/Universitätsklinik Ulm/H.Grandel"

 

Hamburg (ots) - Für unseren Mandantin, Frau Dr. rer. nat. Dipl.-Chem. Claudia Friesen, Leiterin des Forschungslabors am Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Ulm zum Thema Methadon in der Krebstherapie, teilen wir das Folgende mit:

 

Der Kampf gegen Krebs ist das wohl wichtigste Thema in der Medizin. Die Krebsforschung hat in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte erzielt, sodass wir heute über ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten wie insbesondere Chemo- und Strahlentherapie verfügen. Aber noch immer ist die Krankheit nicht besiegt und nach wie vor arbeiten daher Forscher weltweit daran, neue Therapiestrategien zu entwickeln und bestehende Therapieansätze zu verbessern.

 

Unsere Mandantin ist seit 1989 in der Krebsforschung tätig. Vor einigen Jahren hat sie ihre Forschungsergebnisse veröffentlicht, nach welchen es Anzeichen dafür gibt, dass der als Heroin-Ersatzstoff bekannte Wirkstoff Methadon zur Unterstützung und Verstärkung in der konventionellen Chemotherapie eingesetzt werden kann, also eine bessere Bekämpfung von Krebserkrankungen ermöglichen könnte.

 

Dieser neue Forschungsansatz stieß in den Medien seinerzeit auf große Resonanz. Viele Ärzte haben zwischenzeitlich damit begonnen, Methadon in der Krebstherapie im Rahmen des sog. Off-Label Use (also außerhalb der behördlichen Zulassung) einzusetzen, und die bisherigen Resultate sind vielversprechend.

 

Ein großer Teil der Fachwelt hat die Chance und das Potenzial dieser Forschungsergebnisse erkannt. Der nächste Schritt wäre nun, eine größer angelegte klinische Studie durchzuführen. Seit der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse ist Frau Dr. Friesen jedoch auch einer regelrechten Kampagne ausgesetzt. So wird ihr von bestimmten Medizinern und Verbänden vorgeworfen, den an Krebs Erkrankten falsche Hoffnungen zu machen. Immer wieder gab es zudem Versuche aus dem Lager der Methadon-Gegner, die Arbeit unserer Mandantin als Wissenschaftlerin zu diskreditieren.

 

Über die Motive hierfür mag man spekulieren, wobei bekannt ist, dass neue Krebsmedikamente der Pharmaindustrie teilweise mehr als 240.000 Euro pro Patient und Jahr der Behandlung an Umsatz bringen, während der Einsatz von etablierten Medikamenten in Kombination mit Methadon nur einen Bruchteil kosten würde.

 

Ein solcher Angriff auf den guten Ruf unserer Mandantin ereignete sich jüngst im Rahmen eines Vortrages, der am 10. März 2018 von einem Selbsthilfeverein in Ludwigsburg für Krebserkrankte, Angehörige und Ärzte veranstaltet und von Dr. med. Matthias Ulmer gehalten wurde. In seinem Vortrag behauptete Dr. Ulmer unter anderem, unsere Mandantin habe die Ergebnisse ihres Experiments aus dem Jahr 2008, mit welchem die Wirksamkeit von Methadon bei der Krebsbekämpfung bewiesen werden konnte, einige Jahre später bei gleichem Untersuchungsaufbau nicht wiederholen können.

 

Ferner habe sie bei der Veröffentlichung eines anderen Experimentes im Jahr 2014 wichtige, vom eigenen Ergebnis abweichende Informationen im "Kleingedruckten" versteckt. Beide Aussagen vermitteln den Eindruck, als wären die Forschungen unserer Mandantin nicht aussagekräftig oder gar geschönt.

 

Und schließlich, so Dr. Ulmer, habe die Deutsche Krebsgesellschaft angeblich unserer Mandantin mehrfach "mehrere Millionen" angeboten für die Durchführung einer Studie. Dies stellte Dr. Ulmer so dar, als scheue unsere Mandantin eine Förderung und würde gar keine solche Studie durchführen wollen.

 

Alle diese Behauptungen sind nachweislich falsch. Durch Beschluss des Landgerichts Hamburg vom 25. April 2018 wurden Dr. Ulmer diese und weitere Äußerungen untersagt, bei Zuwiderhandlung droht ihm ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro oder Ordnungshaft. Dieser Beschluss wurde von Dr. Ulmer am 4. Mai 2018 als endgültige Regelung anerkannt. Die Unterlassungsverpflichtung gilt mithin und Dr. Ulmer hat auch die Kosten des Verfahrens zu tragen.

 

Unsere Mandantin möchte mit ihren Forschungen allein dazu beitragen, die Behandlung von Krebspatienten zu verbessern. Diese gezielten Angriffe gegen die persönliche und berufliche Ehre unsere Mandantin als Wissenschaftlerin sind für diese nur schwer auszuhalten. Im Interesse aller Krebspatienten lässt sich unsere Mandantin jedoch nicht von ihrer Arbeit abbringen. So wird sich unsere Mandantin auch in Zukunft gegen jedwede Art von Verleumdung mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen und diese öffentlich machen.

 

Sozietät Poppe

 

 

 

Über 50 Chöre

beim Deutschen Chorwettbewerb 2018 ausgezeichnet
Sonderpreise der Volksbanken und Raiffeisenbanken vergeben

14.05.2018 – 13:29
 

Berlin (ots) - Insgesamt 54 Chöre und Vokalensembles wurden beim 10. Deutschen Chorwettbewerb vom 5. bis 13. Mai 2018 in Freiburg als Preisträger ausgezeichnet. Rund 5.000 Sängerinnen und Sänger aus 116 Chorformationen waren in die Universitätsstadt im Breisgau gekommen, um sich bei dem vom Deutschen Musikrat ausgerichteten größten deutschen Wettbewerb für die Chöre aus dem Amateurbereich zu messen. Zuvor hatten sich sämtliche Ensembles aus den 13 ausgeschriebenen Kategorien - darunter Gemischte Chöre, Männer-, Frauen- und Jugendchöre, Kinder- und Jazzchöre sowie Vokalensembles - in Landeswettbewerben für das Finale in Freiburg qualifiziert.

 

Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützen den Chorwettbewerb seit 2011 als Hauptsponsor. "Für unsere regional verwurzelte Bankengruppe ist die Förderung der Menschen in der Region Teil des genossenschaftlichen Auftrages. Ein vielfältiges, aktives Kulturleben ist für viele Menschen ein wichtiger Aspekt ihres Lebens und der Verbundenheit mit ihrer Heimat. Hierfür leisten die vielen Chöre in unserem Land einen unschätzbaren Beitrag. Dieses ehrenamtliche Engagement unterstützen wir sehr gern", erklärte Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), in Freiburg.

 

Im Rahmen ihres Engagements vergeben die Volksbanken und Raiffeisenbanken Sonderpreise für Kinder- und Jugendchöre, die sich durch besondere Leistungen in ihrem gemeinschaftlichen Auftritt auszeichnen. Beim abschließenden Preisträgerkonzert am 12. Mai 2018 zeichnete Martin den Kinder- und Jugendchor der Landeshauptstadt Magdeburg unter der Leitung von Astrid Schubert mit einem Sonderpreis aus. "Die jungen Sängerinnen und Sänger haben mit einer hervorragenden Leistung und mit einem erfrischenden Auftritt, in dem ihr großes Gemeinschaftsgefühl deutlich wurde, überzeugt", so Martin.

 

Im ersten Wettbewerbsteil hatte Uwe Barth, Vorstandssprecher der Volksbank Freiburg eG, einen Sonderpreis der Volksbanken und Raiffeisenbanken an das Ensemble VoiceMix, Konstanz unter der Leitung von Steffen Schreyer verliehen.

 

Der Deutsche Chorwettbewerb

 

Der Deutsche Chorwettbewerb ist die zentrale Fördermaßnahme des Deutschen Musikrates für die Chormusik in Deutschland und richtet sich an Amateurchöre unterschiedlicher Besetzungen und Altersstufen. Der Leistungsvergleich und die Begegnung der Chöre geben den Teilnehmern Gelegenheit, ihr musikalisches Können und ihre künstlerische Ausdrucksfähigkeit zu präsentieren. Die Fortbildung talentierter Chorleiter, die Dokumentation der Leistungsfähigkeit deutscher Laienchöre und die Anregung zur Beschäftigung mit zeitgenössischer Chormusik sind weitere Ziele des Projektes. Veranstaltet wird der Deutsche Chorwettbewerb alle vier Jahre vom Deutschen Musikrat, den Landesmusikräten und der ARD unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

 

Original-Content von: BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, übermittelt durch news aktuell

 

 

 

MDR MUSIKSOMMER 2018

lädt zu Konzerten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

03.05.2018 – 15:06
 

Leipzig (ots) - Vom 30. Juni bis zum 1. September lockt der MDR MUSIKSOMMER 2018 das Publikum zu insgesamt 48 Klassik- und Crossover-Konzerten nach Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Eröffnet wird das Festival durch die MDR-Ensembles mit einem feierlichen Konzert im Magdeburger Dom. Die ersten Veranstaltungen sind bereits ausverkauft.

 

Zum 27. Mal präsentiert der MDR MUSIKSOMMER ein vielfältiges Konzertprogramm auf den schönen Bühnen mitteldeutscher Schlösser, Parks und Kirchen. Am 30. Juni beginnt das Festival um 18 Uhr mit einem feierlichen Eröffnungskonzert im Magdeburger Dom mit dem MDR SINFONIEORCHESTER, dem MDR RUNDFUNKCHOR und Eldbjørg Hemsing (Violine) unter Kristjan Järvi. Es erklingen Werke von Bach, Mendelssohn Bartholdy und Bernstein. MDR KULTUR und MDR KLASSIK übertragen das Konzert live in ihrem Programm, das MDR-Fernsehen sendet die Eröffnung am 5. Juli 2018 ab 22.35 Uhr.

 

Neun Wochen erklingt die Musik namhafter Solisten, Kammermusikensembles, Chöre und Orchester im MDR MUSIKSOMMER. 2018 mit dabei: das originell-witzige Blechbläserensemble Mnozil Brass in Bad Elster, die A-cappella-Könige von den King's Singers in Arnstadt und Bratschen-Star Nils Mönkemeyer in Erfurt. Mandolinist Avi Avital tut sich in Bad Salzungen mit Akkordeonistin Ksenija Sidorova zu einer ungewöhnlichen, aber vielversprechenden Duobesetzung zusammen. Feinste Kammermusik bieten auch das Armida Quartett sowie Pianistin Anna Vinnitskaya auf der Wartburg, Gambistin Hille Perl in Gernrode und das Blechbläserquintett Canadian Brass in Zeulenroda. Ebenso spannend ist die Bandbreite des Vokalen beim MDR MUSIKSOMMER: Sie reicht von nordischem Popjazz mit Sängerin Silje Nergaard (Freyburg) über Sakralwerke mit dem Dresdner Kreuzchor (Halberstadt) und Musikkabarett mit Vocal Recall (Radebeul) bis hin zu Alter Musik mit Sopranistin Dorothee Mields (Mühlhausen). Nachwuchsstars bringt das Klassikfestival ebenfalls auf das Podium, darunter auch Preisträger des ARD-Wettbewerbs.

 

2018 reist der MDR MUSIKSOMMER nicht nur an altbekannte Spielorte in Schlössern und Sakralbauten, wo sich Publikum und Künstler in offener Atmosphäre begegnen können, sondern lädt auch zum Entdecken neuer Spielstätten ein. Darunter sind etwa das Kulturforum Görlitzer Synagoge, die Leuchtenburg bei Kahla und die SEESTERN Panorama-Bühne in Zeulenroda. Neben den bewährten Konzertreihen auf der Wartburg, entlang der Straße der Romanik oder an den Bachorten wird es 2018 die neue Reihe DinnerConcerts geben. Dabei lassen sich musikalische und kulinarische Genüsse wunderbar verbinden. Wer mehr über die jeweiligen Spielorte und ihre Geschichte erfahren möchte, kann viele von ihnen vor dem Konzert im Rahmen einer Führung kennenlernen. Sie muss beim Ticketkauf für 1 EURO dazu gebucht werden.

 

Die Vorfreude ist groß, nicht nur bei Künstlern, sondern auch beim Publikum: Die ersten Konzerte sind bereits ausverkauft, bei weiteren gibt es nur noch Restkarten bzw. Hörerplätze.

Ticket-Vorverkauf: 
- in der Ticketgalerie Hainstraße 1 (Barthels Hof) 04109 Leipzig 
- telefonisch: (0341) 94 67 66 99 
- online: www.mdr-tickets.de 
- sowie bei ausgewählten Vorverkaufsstellen vor Ort (siehe Broschüre) 

Weitere Informationen: www.mdr-musiksommer.de

 

MDR KLASSIK, Miriam Ritter

 

 

"Eine Liebeserklärung

an das Akkordeon"

Festival PhilHARMONIKA vom 24. bis 27.05.18

 

(Berlin) - Als Solisten dabei sind der fünffache Akkordeon-Weltmeister Grayson Masefield aus Neuseeland, der vielfache deutsche Preisträger Matthias Matzke, die brillante, junge russische Virtuosin Anna Kryshtaleva und ihr Lehrmeister, Yuri Shishkin.


Mit dem Duo »Accosphere«, Alena Budziňáková und Grzegorz Palus und dem Duo »con:trust«, Daniel Roth und Marius Staible werden zwei junge, international erfolgreiche Akkordeon-Duos auf der Bühne des Kammermusiksaals ihr Können präsentieren.


Im Streichorchester, geleitet von dem ukrainischen Dirigenten, Komponisten und Akkordeonvirtuosen Vladimir Zubitsky, werden auch Lehrer der Musikschule Steglitz-Zehlendorf zusammen mit Musikern aus führenden Berliner Orchestern musizieren.

 

Auf dem Programm stehen Werke aus drei Jahrhunderten und zeitgenössische Original-Kompositionen für Akkordeon und Streichorchester.


Das Akkordeon Festival PhilHARMONIKA 2018 wird in diesem Format in Berlin zum ersten Mal stattfinden – sicher ein einmaliges und unvergessliches Musikerlebnis für alle KonzertbesucherInnen!

 

Höhepunkt des Festivals ist ein Gala-Konzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin am 26.05.2018 um 18.00 Uhr.

 

Am 24.05.18 wird es auch ein Akkordeon Konzert in der John-F.-Kennedy-Schule, wie auch am 22.05.18 im Rosenhof in Berlin-Zehlendorf geben.

 

„Als besonderes Highlight für AkkordeonistInnen und Studierende bietet der PANTONALE e.V.am 27.05.18 einen Meisterkurs mit Grayson Masefield in der Musikschule Steglitz-Zehlendorf an: Fünf bis sieben aktive TeilnehmerInnen können den Starvirtuosen aus nächster Nähe erleben, mit ihm arbeiten und sich von ihm inspirieren lassen. Die interessierte Öffentlichkeit kann als passiv Teilnehmende dem Meisterkurs beiwohnen und mehr über das Instrument Akkordeon und Grayson Masefields Erfahrungen im Musizieren, im Lernen und Lehren erfahren.

Das Festival wird von der Musikschule Steglitz-Zehlendorf unterstützt.

 

PANTONALE e.V.
Website: www.pantonale.com

 

 

 

Deutschland wächst –

aber nicht überall


Datum 24.04.2018

 

Berlin - Die Bevölkerung in Deutschland wächst regional unterschiedlich. 282 der 401 Kreise und kreisfreien Städte haben zwischen 2010 und 2016 an Bevölkerung gewonnen. Besonders stark fällt das Wachstum in den Großstädten und deren Umland aus. Aber auch viele ländliche Räume verzeichnen mehr Einwohner. Dünn besiedelte Landkreise abseits der Ballungsräume verlieren dagegen weiter an Bevölkerung. Das zeigt eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

 

Die 66 kreisfreien Großstädte sind zwischen 2010 und 2016 insgesamt um 1,35 Millionen Einwohner gewachsen. Das entspricht einem Anstieg von 5,9 Prozent. Zum Vergleich: Zwischen 2000 und 2010 betrug das Plus lediglich 240.000 Einwohner. Abgesehen von wenigen Ausnahmen im Ruhrgebiet verzeichneten alle kreisfreien Großstädte zwischen 2010 und 2016 einen Einwohnerzuwachs.

 

Gemessen an ihrer Einwohnerzahl wuchsen insbesondere Leipzig (+13,7 Prozent), Darmstadt (+11,4 Prozent), Münster (+10,8 Prozent) und Frankfurt am Main (+10,7 Prozent) kräftig.

 

Sehr stark legte die Einwohnerzahl auch im Umland der sieben größten deutschen Städte zu. Spitzenreiter sind die an die Stadt München angrenzenden Landkreise Ebersberg (+9,2 Prozent), München Landkreis (+8,6 Prozent), Freising (+8,1 Prozent) sowie Erding und Fürstenfeldbruck (+7,9 Prozent).

 

Während rund die Hälfte der ländlichen Kreise zwischen 2010 und 2016 ebenfalls wuchs, müssen sich einige dünn besiedelte Landkreise abseits der Zentren weiterhin mit Schrumpfung auseinandersetzen. Besonders deutlich ging die Bevölkerungszahl in den ländlichen Kreisen Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt (-6,2 Prozent), Altenburger Land in Thüringen (-5,8 Prozent) und Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt (-5,9 Prozent) zurück. Auch in ländlichen Kreisen in den alten Ländern schrumpfte die Bevölkerung, wenngleich nicht so stark. Beispielhaft dafür stehen die Landkreise Wunsiedel in Bayern (-4,3 Prozent), Cochem in Rheinland-Pfalz (-3,8 Prozent) und Holzminden in Niedersachsen (-3,3 Prozent).

 

Nicht überall auf dem Land ist das Durchschnittsalter hoch

 

Die Bevölkerungsentwicklung und die Altersstruktur der Regionen hängen eng miteinander zusammen. Besonders die Großstädte profitieren vom Zuzug junger Bevölkerung. Hier liegt das Durchschnittsalter inzwischen bei 42,4 Jahren. In ländlichen Kreisen ist die Bevölkerung im Schnitt dagegen 45,2 Jahre alt. Am jüngsten ist die Bevölkerung in den Universitätsstädten Heidelberg (39,7 Jahre) und Freiburg (39,9 Jahre). Auch in einigen Umlandkreisen der Metropolen ist das Durchschnittsalter niedrig, beispielsweise in Freising (40,6) und in Erding bei München (41,5) oder Tübingen bei Stuttgart (40,7).

 

Das liegt auch daran, dass viele Familien mit ihren Kindern im engeren Umland wohnen. In dünn besiedelten Räumen ist die Bevölkerung im Durchschnitt dagegen deutlich älter, beispielsweise in den Landkreisen Mansfeld-Südharz (49,3) und Wittenberg (48,9) in Sachsen-Anhalt und Oberspreewald-Lausitz (48,9) in Brandenburg.

 

Bei weitem nicht alle ländlichen Räume haben ein hohes Durchschnittsalter. Generell ist die Bevölkerung in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs sowie im Nordwesten Deutschlands besonders jung. So ist das Durchschnittsalter in einigen Landkreisen im Westen – wie Vechta (40,1) oder Cloppenburg (40,2) – vergleichsweis niedrig. Dort leben anteilsmäßig auch viele Kinder und Jugendliche: In Vechta und Cloppenburg ist jeder fünfte Einwohner unter 18 Jahre alt. In den Landkreisen Altenburger Land (Thüringen), Mansfeld-Südharz und in Anhalt-Bitterfeld (beide Sachsen-Anhalt) hingegen gilt das nur für jeden Zehnten – dafür ist hier jeder vierte Einwohner mindestens 65 Jahre alt.

 

 

 

Rezension

Daniel Böcking

"Ein bisschen Glaube gibt es nicht"

 

Gütersloher Verlagshaus; gebunden, 224 Seiten, 17,99 Euro

 

Ein bisschen Glauben gibt es nicht. Nachfolge bedeutet Nachfolge im Schatten des Kreuzes, also: Radikale Umkehr. Neuanfang. Bekenntnis. Geht das denn überhaupt bei uns im 21. Jahrhundert? Ja - und wie genau, beschreibt Danile Böcking.

 

Über die Hilfsorganisation humedica, die in Krisengebieten arbeitet, lernte Böcking Christen kennen, die für ihn etwas Besonderes ausstrahlten. Fasziniert begibt er sich daraufhin auf die Suche. Das Buch beschreibt seinen ganz eigenen Weg zum Glauben an den Gott der Bibel inklusive Abwägung der Kosten, Lebensübergabe und Neuausrichtung des Alltags.

 

Es ist für uns ein ein eher ungewöhnliches Buch, denn wie passt ein Buch ausgerechnet vom stellvertretenden Chefredakteur von Bild.de zur Stimme der Märtyrer? Märtyrer sind, vom Wort her, zunächst einmal Zeugen. Zeugen des Evangeliums. Als HMK berichten wir immer wieder von den Blutzeugen in den Ländern der Märtyrer. Aber wir wollen gleichzeitig auch zeigen, wie wir selber zu Zeugen werden können da, wo Gott ims hingestellt hat. Was braucht unser Land mehr als Christen, die Jesus und sein Wort ohne Scheu bekennen?

 

Dazu macht dieses Buch Mut.

 

Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V. - Tüfinger Straße 3 - D-88690 UhldingenMühlhofen (Rezension aus: "Länder der Märtyrer 2018", Jahrbuch der Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK)"

 

 

 

 

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